Als Blogger Geld verdienen mit Influencer-Marketing-Plattformen

Blogger Geld verdienen

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Wie man als Blogger Geld verdienen kann ohne Kooperationen eingehen zu müssen, hatte ich euch in diesem Beitrag bereits erklärt. Ich weiß von vielen Lesern (und auch anderen Blogs), dass sie es schon schön finden würden, wenn wenigstens die Kosten für den Blog gedeckt werden würden. Domain, Hosting, Theme – Kosten, die zwar nicht hoch sind (vor allem im Vergleich zu vielen anderen Hobbys), aber wenn man diese Kosten dennoch decken könnte, wäre es doch super, oder?

Daher zeige ich euch in diesem Beitrag, wie man als Blogger Geld verdienen kann mit Influencer-Marketing-Plattformen, die einem die Kundenakquise abnehmen und sich letztendlich um die gesamte Kommunikation und auch Zahlungsabwicklung mit dem Auftraggeber kümmern. Interesse? Dann weiterlesen 🙂


Was sind Influencer-Marketing-Plattformen?

Influencer-Marketing-Plattformen sind wie Marktplätze. Man registriert sich als Blogger mit seinem Blog und (wenn vorhanden) weiteren Social Media Kanälen und kann dann an Ausschreibungen für Kampagnen oder Events teilnehmen. Je nach Plattform müssen die Zahlen (Anzahl Follower pro Kanal, Seitenaufrufe beim Blog ect.) manuell eingegeben werden, es gibt aber oft auch Zählerpixel des jeweiligen Anbieters, die sich im Blog integrieren lassen (dann dringend daran denken, dies in den Datenschutzerklärungen mit anzugeben!) und die Daten automatisch liefern oder man kann seinen Account mit seinen Social Media Kanälen verbinden, so dass die aktuellen Zahlen automatisch aktualisiert werden.

Vorteile von  Influencer-Marketing-Plattformen

  • als Blogger muss man sich selbst nicht um die Akquise von Aufträgen kümmern
  • es gibt meist ein sehr einfaches und leicht verständliches Briefing
  • meist steht ein Ansprechpartner zur Verfügung, der bei Rückfragen behilflich ist
  • es ist eine sehr bequeme Art, mit dem Blog Geld verdienen zu können, weil man sich um nichts kümmern muss und das Geld durch die Influencer-Marketing-Plattform überwiesen wird (man muss seinem Kunden also nicht selbst hinterherrennen, um sein Geld zu bekommen)

Nachteile von Influencer-Marketing-Plattformen

  • die Vergütung für den Beitrag auf dem Blog oder den Social Media Kanälen ist meist fest und lässt keinen Verhandlungsspielraum
  • die Vergütung steht selten im Verhältnis zum Aufwand für einen Blogpost (oft werden weniger als 100 Euro gezahlt)
  • die Bezahlung erfolgt manchmal nur in Form einer Sachleistung
  • nicht jede Plattform nimmt es mit den gesetzlichen Vorgaben so ernst und sucht immer noch Blogger, die Kooperationen mit DoFollow-Link und dem Verzicht auf einen Werbehinweis umsetzen

Wichtiger Hinweis: Ich gebe euch hier Tipps und persönliche Erfahrungen weiter. An rechtliche Sachen, Gewerbeanmeldung, Abführen von Steuern ect. müsst ihr bitte selbst denken!


Mit welchen Influencer-Marketing-Plattformen kann ich als Blogger Geld verdienen?

Seitdem ich blogge (2014) habe ich mich bei einigen Plattformen angemeldet. Daher zeige ich euch nachfolgend die Plattformen, die bei mir grundsätzlich einen guten Eindruck hinterlassen haben. Bitte beachtet, dass es nur meine persönlichen Eindrücke und Erfahrungen sind, die ich hier niederschreibe.

Als Blogger Geld verdienen mit #Hashtaglove

#Hashtaglove ist eine Plattform, die meiner Meinung nach den Fokus sehr stark auf die Social Media Kanäle legt – allen voran Instagram. Es gibt einen Marktplatz, auf dem direkt ersichtlich ist, für welche Kampagnen man sich aktuell bewerben kann und welche Kanäle hierfür erforderlich sind. Ich finde die Seite sehr gut aufgebaut und auch die Briefings sind gut verständlich. Positiv finde ich, dass #hashtaglove in seinen Briefings zu Beginn darauf hinweist, dass die Beiträge mit „Werbung“ gekennzeichnet werden müssen.

Die Vergütung erfolgt mal in in Form eines Produktes, mal in Geld, mal ist es eine Mischung aus beidem.

Ich persönlich finde #hashtaglove an sich sehr interessant, habe aber noch keine Kampagne darüber umgesetzt. Die Gründe hierfür: Kampagnen, die für mich interessant waren, konnten nur mit einem Instagram-Kanal durchgeführt werden (besitze ich aber nicht) oder es gab nur Produkte als Vergütung. Da aber selbst der Produktwert versteuert werden muss, lohnen sich für mich solche Kampagnen nicht (ich glaube nicht, dass mein Vermieter in Zukunft Parfums statt Geld akzeptiert^^).

Blogger Geld verdienen


Als Blogger Geld verdienen mit Blogfoster

Blogfoster bietet ebenfalls verschiedene Sponsored Posts an. Als ich mich früher dort angemeldet hatte, waren jedoch (glaube ich) 10.000 Seitenaufrufe im Monat das Minimum, um an Kampagnen teilnehmen zu können. Damals hatte ich diesen Traffic noch nicht. Dies ist jedoch mittlerweile reduziert worden, so dass jeder Blogger die Möglichkeit hat, sich passende Kampagnen heraussuchen zu können – also auch kleine Blogger. Um die Zahlen zu messen, muss hierfür das Blogfoster Plugin installiert werden.

Ich selbst habe Blogfoster damals aus den Augen verloren, als ich die erforderlichen Seitenaufrufe noch nicht hatte. Daher habe ich nie etwas mit Blogfoster umgesetzt, werde mir aber die Kampagnen nun mal wieder etwas genauer zu Gemüte führen. Grundsätzlich aber sehr einfach aufgebaut, leicht verständlich und die Vergütung für die einzelnen Kooperationen kann sich durchaus sehen lassen.


Als Blogger Geld verdienen mit Trusted Blogs

Trusted Blogs ist nicht nur eine Plattform für Kooperationen, sondern gleichzeitig ein Online-Magazin, in welchem die eigenen Blogbeiträge zu finden sind. Dies ist durch ein Plugin möglich, welches die Beiträge auf dem Trusted Blog Magazin synchronisiert.

Mit Trusted Blogs habe ich bereits eine Kampagne umgesetzt, für die ich einen Gutschein in Höhe von 50 Euro für einen Online-Shop erhalten habe. Damals fand ich es toll, würde es aber aus den steuerlich genannten Gründen nicht mehr machen. Dennoch kann ich sagen, dass die Zusammenarbeit sehr angenehm war, ich Trusted Blogs daher empfehlen kann und mich aber nur noch auf Ausschreibungen mit finanzieller Vergütung bewerbe.


Als Blogger Geld verdienen mit trnd

trnd hat meist sehr interessante Produkte, die es zu bewerben gilt. Verbinden kann man sich sowohl mit seinem Blog, als auch den Social Media Kanälen. Ich persönlich finde die Plattform ansprechend, habe aber keine Kampagne umgesetzt, weil die meisten aus reiner Produkt-Vergütung bestehen – ich sag nur steuerliche Aspekte^^ Wer sich jedoch gern mal durch neue Produkte testen mag und ohnehin weit unter dem steuerlichen Freibetrag liegt, wird hier bestimmt tolle Projekte umsetzen können.


Als Blogger Geld verdienen mit t5 content

Bei t5 content gibt es klare Briefings und vor allem für sehr unterschiedliche Blogger interessante Kooperationen. Die Vergütung für die einzelnen Beiträge bewegen sich oft im Rahmen zwischen 50 und 100 Euro, was ich für den Anfang und zum „Ausprobieren in der Erstellung von Kooperationsbeiträgen“ vollkommen in Ordnung finde. Bisher habe ich selbst jedoch noch keine Kampagne dort umgesetzt, weil die Produkte, um welche es ging, einfach nicht zu mir oder meinem Blog gepasst haben. Es waren in den letzten Monaten viele Produkte rund ums Kind/Baby dabei oder im kulinarischen Bereich. Wer sich mit einem Blogpost ein paar Euro dazuverdienen möchte und thematisch fündig wird, wird hier sicherlich seinen Spaß haben!


Als Blogger Geld verdienen mit blogmission

Bei Blogmission bin ich schon länger angemeldet und habe bisher zwei Kampagnen umsetzen können. Verdient habe ich mit beiden zusammen um die 100 Euro, was nicht viel ist, aber für jemanden, der vor allem seine Unkosten für den Blog ausgleichen mag, bestimmt eine nette Summe ist. Bei Blogmission gibt es einen riesigen Marktplatz, auf welchem man sich für Kampagnen bewerben kann. Die Seite ist übersichtlich und thematisch wohl für jeden etwas dabei.

Der einzige fade Beigeschmack ist, dass man sich auch für Kooperationen bewerben kann, bei denen es um DoFollow-Links geht. Rechtlich verboten, müssen wir ja nicht weiter reden… Aber es gibt eine Filterfunktion, mit der man gezielt nach NoFollow-Kooperationen suchen oder sich zu diesen per E-Mail benachrichtigen lassen kann. Dies habe ich gemacht, wodurch die zwei Kampagnen zustande kamen. Die Auszahlung erfolgte reibungslos, ebenso die Briefings und Kontakte, so dass ich Blogmission absolut empfehlen kann und es tatsächlich mit einer meiner Favoriten ist.


Meine Empfehlung bezüglich Influencer-Marketing-Plattformen

Da ich hier nur meine persönliche Meinung wiedergeben kann, solltet ihr euch die einzelnen Plattformen selbst einfach mal anschauen. Kostenlos sind sie alle, so dass man kein Risiko eingeht. Ich bin zudem der Meinung, dass man sich durchaus auf mehreren Plattformen anmelden sollte, da so die Auswahl an möglichen/passenden Kooperationen für einen selbst natürlich am höchsten sind.

Den großen Gewinn kann man mit einer einzelnen Kooperationen kaum machen, aber wer wenigstens die Kosten für den Blog, Hosting, Domain ect. wieder raushaben möchte, ist mit den Plattformen sehr gut beraten. Zudem entfällt die eigene Akquise, was für viele bisher auch immer ein Hindernis darstellte, wenn es um das Thema Kooperationen geht.

Auch wenn ich es schon einmal erwähnt habe: Denkt an eure Gewerbeanmeldung, wenn ihr beabsichtigt, mit dem Blog Geld verdienen zu wollen! Markiert eure Beiträge mit „Werbung“ oder einer anderen Bezeichnung, die klar erkennen lässt, dass es sich um einen bezahlten Blogpost oder ein bezahltes Foto auf beispielsweise Instagram handelt. Lasst euch auf keine Diskussionen ein oder euch gar dazu überreden, vielleicht doch den DoFollow- statt dem NoFollow-Link zu nutzen oder die Wörter „Werbung“ oder „Anzeige“ irgendwo am unteren Ende des Beitrages zu verstecken. Ich persönlich bin diese Diskussionen (vor allem mit den Agenturen) mittlerweile echt leid, denn die Auftraggeber sind am Ende nicht diejenigen, die im Fall der Fälle zur Kasse wegen Schleichwerbung gebeten werden…

Und nun bin ich auf eure Meinung gespannt. Kennt ihr die von mir vorgestellten Plattformen für Blogger-Kooperationen? Habt ihr selbst schon Erfahrung damit gemacht oder gar Kampagnen umsetzen können?


 

11 Comments

  • Ach Sonja,
    ich freue mich immer, von dir zu lesen. Deine Tipps sind sehr interessant und passen im Moment genau. Ich versuche gerade mich zu entscheiden: Mehr aus meinem Blog machen und das Optimum für mich rausholen oder aufzuhören und nur noch Richtung Belletristik zu schreiben. So wie es gerade ist, macht es mich irgendwie nicht mehr glücklich.
    Liebe Grüße,
    Susanne

    • Danke für deine lieben Worte, liebe Susanne :-* Vielleicht ist auch einfach mal eine Auszeit vom Blog eine Möglichkeit für dich? So merkst du vielleicht, wie viel dir das Bloggen bedeutet oder auch nicht und kannst dann entscheiden, was für dich richtig ist?

      Abstand tut immer gut und du hast so die Möglichkeit, dich erst einmal deinen Herzensangelegenheiten zu widmen ♥

        • Ich denke bei einen oder zwei Wochen würde ich nix ankündigen. Aber wenn du dir jetzt wirklich eine längere Auszeit gönnen magst, würde ich es schon bekannt machen. So wissen alle dass alles in Ordnung ist und du musst kein schlechtes Gewissen haben oder dir Gedanken machen, was wohl deinen Lesern durch den Kopf gehen mag. Ich persönlich finde es als Leser auch immer gut zu wissen, dass da jetzt eine bewusste Pause eingelegt wird und der Blog nicht plötzlich tot ist

  • Hallo Sonja,

    Danke für diese übersichtliche Aufstellung – und dafür, dass Du auch uns (trusted blogs) bewertet hast! Ich teile Deine Meinung: es macht absolut Sinn, sich als Blogger bei mehreren Anbietern zu registrieren. Auf diese Weise hat man größere Chancen, an einer passenden Kampagne teilnehmen zu können.

    Übrigens ist eines unserer Herzensangelegenheiten bei trusted blogs, den Firmenkunden klar zu machen, dass den Bloggern ein faires Honorar anzubieten ist. Und wir freuen uns darüber, dass die durchschnittliche Vergütung bei unseren Kampagnen im Durchschnitt mittlerweile dreistellig ist und stetig steigt. Juhuu! 🙂

    Ich selbst nehme als Blogger übrigens auch manchmal an Kooperationen teil, bei denen mir die Vergütung nicht wichtig ist, ich aber dadurch die Möglichkeit habe, spannenden Content zu publizieren. Was ich sagen will, ist: ich glaube, die Mischung macht’s 😉

    Liebe Grüße,
    Eddy

    • Hallo Eddy,

      lieben Dank für deine Infos über euch! Ich finde es super, dass ihr die Firmen auf eine faire Vergütung hinweist, denn leider scheinen viele Unternehmen immer noch der Meinung zu sein, dass das Bloggen ja nur ein „belangloses Hobby“ ist. Dass man als Blogger aber einige Stunden in nur einen einzigen Blogpost investiert, damit aber manchmal mehr Interessenten erreicht als mit einer Anzeige in einer Zeitschrift, die jeder überblättert, vergessen viele. Daher finde ich es wichtig und super, dass nicht nur Blogger, sondern eben auch Unternehmen wie ihr auf so etwas aufmerksam macht!!!

      Spannender und passender Content ist ohnehin das A & O! Ich habe auch schon bei Beiträgen auf einen Teil der Vergütung verzichtet, um dafür für die Leser noch einen Gutschein für einen Online-Shop aushandeln zu können. Letztendlich schreiben wir die Blogs ja für uns und für die Leser und nicht für die Unternehmen. Wenn man sich jedoch noch Geld dazuverdienen kann oder wenigstens die Unkosten für den Blog wieder reinkommen, ist das natürlich super!

      Liebe Grüße an dich!

  • Gute Zusammenfassung. Vielen Dank für den Überblick. Ich habe nur eine kleine Ergänzung bzw. einen Hinweis: Dofollow-Links sind rechtlich nicht verboten. Sie verstoßen nur im Zweifelsfall gegen die Webmaster-Richtlinien von Google und werden von Google abgestraft, wenn gewisse Faktoren zutreffen. Sprich dein Pagerank verringert sich dann und somit die Auffindbarkeit deiner Webseite in den Suchmaschinen.

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