Wo fange ich an, wenn ich nicht weiß, wo ich anfangen soll?

wo fange ich an

Wo fange ich an, wenn ich nicht weiß, wo ich anfangen soll?

Es gibt diese Tage, da ist alles klar. Die To Do Liste steht für den Tag, die Prioritäten sind verteilt und dampft der Cappuccino im Becher, so kann gestartet werden. Doch an manchen Tagen, da ist es irgendwie anders. Da steht die To Do Liste und die Prioritäten sind klar – jedoch auch alle gleich. Alles ist wichtig an diesem Tag und müsste eigentlich zuerst erledigt werden. Wo fange ich an, wenn ich nicht weiß, wo ich anfangen soll? Weil einfach alles wichtig ist?

Wo fange ich an, wenn…

…ich nur zwei Stunden Zeit habe? Ich mich nicht entscheiden kann, ob ich erst die „doofen“ und „langweiligen“ Dinge zuerst tue oder erst die, die mich so richtig fordern?

Die Frage ist in diesem Fall falsch gestellt, denn korrekt wäre die Frage

Was bringt mich weiter?

Nach dieser simplen Methode habe ich meine Prioritäten geordnet. Es war für mich lange schwer zu unterscheiden, was nun mehr Priorität hat – gerade im Business. Welche Aufgabe führt mich an mein Ziel, hilft mir, meinen Lebensunterhalt zu finanzieren oder hat sonst eine positive Auswirkung auf mein Leben – im Vergleich zu den anderen Aufgaben, die es noch zu bewältigen gibt? Wer diesen kleinen, aber doch entscheidenden Punkt für sich klären kann, der weiß wo er anfangen soll…

Streiche Unwichtiges

Stehst du nun dennoch vor einem Berg an To Do´s, dann überlege dir zu jedem einzelnen Punkt, was er dir bringt. Hat er überhaupt einen Nutzen? Oft legen wir uns Aufgaben fest, die einfach nur unnötig sind – oder nichts auf der To Do Liste zu suchen haben? Sei dir bewusst warum du eine To Do Liste hast. Sie soll dir helfen, wichtige (!) Aufgaben zu erledigen und dich notfalls erinnern, was noch wichtiges (!) erledigt werden muss. Unwichtiges hat auf der To Do Liste nichts zu suchen…

Wo fange ich an, wenn ich nicht weiß, wo ich anfangen soll? Ich fange bei dem an, was mich weiterbringt! Wo fängst du an?

9 Comments

  • shadownlight 17. Februar 2017 at 4:01 pm

    Hey, ich handhabe es wie du schon geschrieben hast. Das Unwichtige erst mal streichen und sich dem Wichtigen zuwenden.
    Hab ein schönes Wochenende!

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    • Sonja 17. Februar 2017 at 9:04 pm

      Merci, dir auch ein tolles Wochenende 🙂

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  • Andrea 17. Februar 2017 at 6:59 pm

    Ich habe auch schnell gelernt, Prioritäten zu setzen und die stur abzuarbeiten, bevor man sich verzettelt und/oder im Detail verliert und dann wertvolle Zeit flöten geht – die Erfahrung muss man aber erst mal machen, bevor man dann schon gerne und freiwillig wieder den Blick aufs Wesentliche richtet. Liebe Grüße und ein schönes Wochenende!

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    • Sonja 17. Februar 2017 at 9:05 pm

      Stur abarbeiten trifft es tatsächlich. Je mehr man grübelt, desto eher fallen einem „blödsinnige“ To Do´s ein, die dann aber eigentlich total unwichtig sind^^
      Wünsche dir auch ein schönes Wochenende, lieben Dank dir!

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  • Laura 20. Februar 2017 at 12:23 pm

    Das mit dem „weniger Grübeln einfach machen“ kann ich nur unterstreichen. Mir fällt es schwer überhaupt zu beginnen, wenn ich davor schon zu viel nachgedacht habe.
    Schöner Blog-Beitrag auf alle Fälle, denn so ein Thema trifft sicherlich die meisten von uns 🙂

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    • Sonja 21. Februar 2017 at 6:58 pm

      Lieben Dank dir für deine Worte Laura!

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  • borstigesflauschi 20. Februar 2017 at 9:00 pm

    Ich finde diese Frage sehr schwer zu beantworten, da ich mittlerweile alles was ich tun muss / soll / will auf die To-Do-Liste auf die Liste packe.
    Daher mache ich immer das wichtigste, etwas was definitv diesen Monat erledigt werden muss, weil es eine Deadline hat.
    Teilweise schleppe ich so aber auch vieles in den nächsten Monat rein. Alleine schon weil ich Krankheits, Arbeits aber auch Motivationsbedingt nicht sehr viel geschafft habe. Mir geht es seit Anfang 2017 mental nicht so gut. Auf der Arbeit gebe ich alles, aber kaum zuhause will ich eigentlich nur noch herumliegen und das wirkt sich dann leider auf vieles aus.
    Gut, teilweise stehen auch unnötige Dinge auf der Liste, aber es sind halt oft Sachen, die ich teilweise schon seit einem halben Jahr oder sogar länger vor mir herschiebe.
    Es landet halt immer wieder drauf. Klar, jetzt könnte man sagen „Dann ist das ja nicht so wichtig“ Doch, nicht für meine Zukunft, aber dennoch für mich. Und vielleicht kriege ich die Sachen dann nicht im Feburar aber vielleicht im März fertig. Denn wirklich unwichtiges ist nicht auf der Liste, es ist halt sehr wichtig, weniger wichtig und nicht soi wichtig, aber irgendwo dann doch. Vieles davon ist Kram zu lernen, für meinen Beruf, für meine Konzentration, Motorik, einiges davon sind Bücher die ich lesen will, aufräumen, ausmisten usw usw usw.
    Aber ein richtiges Konzept habe ich dann doch noch nicht

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    • Sonja 21. Februar 2017 at 6:57 pm

      Ich denke, dass man auch unterscheiden muss, ob es um Punkte geht, die das eigene Business betreffen und daher auch beruflich relevant sind oder sein können oder ob es um Sachen geht, die man einfach mal erledigt haben möchte (blödes Beispiel: Kleiderschrank aussortieren).

      Aber solange du damit klarkommst und es dir wichtig erscheint (egal mit welcher Relevanz/Priorität) ist doch alles gut 🙂

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  • Wie ich meine Work Life Balance langsam in den Griff bekommen habe 28. Juni 2017 at 5:06 am

    […] Tätigkeit meiner Arbeit nach, ob noch alles in der Liste stimmt oder ich Aufgaben verschieben oder anders priorisieren muss. Seitdem ich dies so mache, habe ich keine zeitlichen Probleme mehr! Zudem plane ich meine […]

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