Wie viele Accounts benötigt man als Blogger und Freelancer? (Teil2)

wie viele accounts

Schon im ersten Teil habe ich euch gezeigt, welche Accounts ich persönlich nutze und welche ich zusammenlegen konnte, so dass die Anzahl der vorhandenen Account ein wenig übersichtlicher ist. Im heutigen zweiten Teil geht es nun weiter mit dem Thema „Wie viele Accounts benötigt man als Blogger und Freelancer?“

Wie viele Accounts benötige ich zum Notizen machen und Seiten merken?

Es gab eine Zeit, da musste ich laaaange scrollen, wenn ich meine Lesezeichen-Liste geöffnet hatte. Wenn ich mir Notizen für den Blog, ein Projekt oder sonst etwas gemacht habe, habe ich gesucht. Wo hatte ich es notiert? Bei zwei Laptops kam es auch oft vor, dass ich das, was ich gerade brauchte, auf (natürlich) dem anderen Laptop gespeichert hatte. Ich probierte verschiedene Programme aus, von Evernote über Webclipper wie Pocket bis hin zu Google Drive, Trello, Ablagen in der Dropbox und auch Online-Notizbüchern, die man per Passwort aufrufen konnte. Das Ergebnis? Chaos!
Ich probierte aus, was für mich am besten funktionierte und blieb letztendlich bei Evernote hängen. Dort habe ich mir verschiedene Notizbücher angelegt und alle Seiten, die ich im Netz finde und später nochmals lesen will, sind dort hinterlegt. Auch Blogpost´s schreibe ich dort manchmal vor…

Aktueller Stand

Einen Account (Evernote) für:

  • den Blog
  • mein Business
  • Lesezeichen
  • im letzten Jahr für mein Buchprojekt
  • aktuell für mein neues Projekt
  • und als allgemeines Notizbuch

Dafür wurden gelöscht:

  • Dropbox
  • Excel Tabellen
  • Trello
  • Pocket
  • meine Lesezeichen Liste ist leer^^
  • Online-Notizbücher-Apps

Social Media Accounts

Wie im letzten Beitrag von Lila kommentiert, liegt das Problem bei den Social Media Accounts darin, dass jeder auf unterschiedlichen Plattformen unterschiedlichen Content verbreitet. Jeder hat natürlich auch seine Vorlieben, so dass es definitiv kein richtig oder falsch gibt.

Welche Social Media Accounts habe ich für meinen Blog? Fashionqueens Diary findet ihr auf Twitter, Google+, Instagram und Pinterest. Als ich die Accounts erstellt hatte, war mein Gedanke, dass durch verschiedene Kanäle auch unterschiedliche Lesergruppen auf meinen Blog stoßen könnten.

Schaue ich jedoch in die Statistik, zeigt sich deutlich, dass Twitter der Account ist, mit dem die meisten neuen Besucher auf den Blog stoßen. Alle anderen Accounts liegen weit hintendran (Pinterest nutze ich aber auch erst seit kurzem). Wie sieht es daher aus?

Wie viele Accounts behalte ich und welche werden gelöscht?

Twitter: wird behalten. Grund: Meine Blogbeiträge werden automatisch dort geteilt und wenn ich nicht gerade etwas anderes dort teilen mag oder Lust auf Kommunikation habe, kostet mich dieser Account keine Sekunde Arbeit, verschafft mir aber immer wieder neue Leser.

Google+: wird behalten. Grund: Auch hier werden neue Beiträge automatisch geteilt, einen Google Account habe ich wegen Analytics sowieso und es kostet mich keine Sekunde Arbeit. Aktiv bin ich dort jedoch gar nicht.

Pinterest: wird behalten. Grund: Mit Pinterest habe ich zwar bisher kaum etwas für meinen Blog erreicht, aber hier reizt es mich viel mehr, durch Pinterest selbst neue Account und interessante Beiträge zu entdecken. Aus diesem Grund hat sich Pinterest zu meinem persönlichen Lieblings-Account gemausert, obwohl ich ihn noch gar nicht so lange habe.

Instagram: wird ???? Erklärung: Gegen Instagram sprechen einige Punkte.

a) Als Account für den Blog macht mir Instagram zu viel Arbeit. Bilder knipsen, hochladen..

b) Mich nerven diese täglichen „folgst du mir so folge ich dir Spielchen“. Mal ist mein Account bei über 150 Followern, dann trudel ich bei 110 rum… Ist mir einfach zu blöd. Bei Instagram habe ich zudem das Gefühl, dass es nicht mehr um Inhalt, sondern nur noch um die Zahl der Follower geht. Darauf habe ich keine Lust.

c) Irgendwie habe ich das Gefühl, dass alles schon einmal da war… Ich finde, dass Instagram tatsächlich langweilig geworden ist. Ich scrolle manchmal durch die Feeds und schaue mir Bilder an (bevorzugt Videos vom Dressur Reiten *hust*), aber ansonsten hat Instagram keinen Reiz mehr für mich. Für den Blog hat es auch keine Bedeutung für mich, so dass ich schon länger mit dem Gedanken spiele, den Account auf Eis zu legen. Entscheidung? Irgendwann… wenn ich mir sicher bin.

Bloglovin: wird behalten. Grund: Ich habe einige Follower über Bloglovin, null Arbeit damit und nutze es selbst, um anderen Blogs zu folgen.

Facebook und Snapchat haben mich für den Blog noch nie gereizt und auch privat bin ich dort nicht zu finden. Grund: noch nie intensiv damit beschäftigt und auch keine Muse, es jetzt zu tun.

Fazit zu den Social Media Accounts

Bei Twitter bin ich immer mal wieder aktiv, Pinterest liebe ich. Google+ und Bloglovin sind praktisch für den Blog, werden aber von mir selbst aktiv nicht genutzt und kosten mich keine Sekunde Arbeit – bringen mir aber dennoch Leser. Instagram? Steht auf der Abschussliste…
Hätte ich mit allen genannten Accounts Arbeit, würde ich auf zwei reduzieren. Was meint ihr denn? Instagram „laufen lassen“ oder einfach still legen?

Wie viele Accounts habe ich als Blogger und Freelancer?

Nachdem ich nun zwei lange Beiträge zu diesem Thema geschrieben habe, hier nun die endgültige Übersicht über die Accounts die ich besitze und wie ich sie nutze:

1 E-Mail Account (bei gmx) für:

  • private E-Mails
  • geschäftliche E-Mails
  • Blog-Emails
  • als privater Kalender
  • als Blogkalender/Blogplaner
  • und weitere, private Kalender zur Organisieren

1 To Do Liste (bei ToDoIst) in der digitalen Version für:

  • Arbeit
  • Blog
  • Privates

1 Notiz- und Lesezeichen-Account (bei Evernote) für:

  • den Blog
  • mein Business
  • Lesezeichen
  • und als Notizbuch

5 Social Media Accounts für den Blog

  • von denen ich nur 2 aktiv nutze
  • 2 passiv für mich arbeiten
  • …und einer auf der Abschussliste steht

Fazit

3 Accounts zum Arbeiten, träumen, leben und planen und 2 aktiv genutzte Social Media Accounts… Ich bin durchaus zufrieden wenn ich bedenke, wie viel einfacher ich mir damit so vieles mache. Der größte Vorteil an den 3 Accounts (Mail-Account, Evernote und ToDoIst): ich kann von überall darauf zugreifen, habe immer alles im Blick und nichts läuft mehr doppelt. Ich bin absolut zufrieden mit dem Ist-Zustand und denke derweil noch über Instagram nach…

13 Comments

  • Lila 10. Februar 2017 at 1:54 pm

    Ich glaube es kommt stark auf den Content an, den man postet.
    Ich käme mit Twitter nicht klar, weil man dort ständig präsent sein muss und alles kurzfasst – Es ist aber prima für alle, die schnell mal ne Botschaft an die Welt schicken mòchten, die sofort gelesen wird. Instagram ist beliebt unter Beautybloggern, Künstlern und Selbstdarstellern – Einen fundierten Denkanstoß wird man da nicht los. Facebookposts sind länger, werden aber nur beachtet wenn ein schönes Bild daneben steht. Youtube und Blogs driften in Richtung Tutorials und Blabla, aber ich werde nicht schlau draus, ob ein Beitrag 10 Minuten oder eine Stunde lang sein soll. Google+ wurde fast nur in Techkreisen benutzt. Die jungen wilden treiben sich auf Snapchat herum, für mich jedoch vollkommen uninteressant. Was Pinterest genau ist, weiss ich bis heute nicht xD Wo sich Autoren und Sportler herumtreiben ist mir jedoch ein Rätsel…
    Brauchen tut man mit Sicherheit nicht alles. Vielleicht sollte man sich auf 2-3 konzentrieren, die zu dem passen und den Rest sein lassen. Du wirst doch bekloppt, wenn du dich mehrmals am Tag einloggst oder dein Handy ständig piept xD
    Wie hast du es denn geschafft, dass Google+ alles automatisch teilt? Ich hab meinen Account deaktiviert, weil ich da eh niemanden hatte und keine Lust hatte, alles selbst einzustellen.

    Reply
    • Sonja 10. Februar 2017 at 3:19 pm

      Ich glaube, dass viele Autoren bei lovelybooks sehr aktiv sind und viele wohl auch Facebook nutzen. Bei Pinterest habe ich dazu aber auch schon so einiges gefunden! Sportler sind doch auf Instagram sehr aktiv! Zumindest was ich so mitbekomme^^

      Zum Teilen mit Google+: Unter „Einstellungen“ und dann unter „Teilen“ kannst du dich mit deinem Google+ Konto verbinden. Wenn du einen Beitrag veröffentlichst, wird dieser dann dort automatisch veröffentlicht (bei Twitter identisch)

      Reply
  • Moni 10. Februar 2017 at 6:54 pm

    Hallo Sonja,

    deine Reihenfolge der social media finde ich mal wieder interessant… und komplett andersherum gedreht zu meiner

    Ich bin allerdings gerade dabei, diese etwas zu ändern, wo ich jezt meine Webseite endlich mal fertig klöpple und auch gleichzeitig meine freiberufliche Tätigkeit aufbürste. Dabei ändert sich die Wichtigkeit einiger Kanäle und das finde ich interessant.

    Ich habe über die Jahre einige Blogs gehabt, die meisten sind im internetten Nirwana verschwunden… und auch die fingertip gallery ist recht am Ruhen… und ich überlege, wie und ob ich sie weiter führe. Der verrückte Alltag sorgt dafür, dass mir das manchmal so trivial vorkommt… andererseits ist es gerade deswegen wichtig, um normal zu bleiben

    Instagram habe ich gleich 6 Konten. Für jedes Thema, das mir Spaß macht, eines. Ich merkte, dass so ein bunter mix, den ich zuerst hatte, einige abschreckt. Wer Lackbilder sehen will, mag nicht unbedingt Würste oder meine kreativen Werkeleien. Also habe ich jetzt je ein Konto für meine Interessengebiete und meine kreativen Arbeiten (= meine freiberufliche Tätigkeit). Zwei werde ich vielleicht irgendwie auflösen und einiges in die anderen einstreuseln. Ansonsten mag ich Instagram mit am liebsten, auch, weil ich eben hauptsächlich Kanäle abonniert, die nicht dieses weichgespülte Trendimage haben. Wo mich die Leute interessieren.

    Meine Facebook Seite gewinnt gerade an Fans bzw likes und die ist für meine kreativen Sachen, das ist also auch beruflich. Zum Kontakte finden, halten und machen, aber auch dazu finde ich Instagram sehr wichtig.

    Mein Pinterest schnarcht vor sich hin, einfach nur schöne Bilder hamstern frisst Zeit, auch wenns Spaß macht, aber nicht so viel, es richtig zu betreiben, außerdem habe ich es unter die Wurstologie gestellt, die jezt ruht.

    Twitter ist der Account, den ich zuerst löschen würde.Google + …mmmh, hab ich, aber so wie Pinterest und Twitter… schnorch.

    Ich lese also deine Erfahrungen und staune. Ist doch interessant, wie anders jeder seine Dinge findet! Jeder sucht aber auch etwas anderes.

    Auch welches Account wichtig für den Beruf/ die Tätigkeit ist, hängt davon ab, was man bietet und sucht… man lernt nie aus. Bisher habe ich nach jeder Info über eines dieser Kanäle nur noch mehr Fragen…

    Die anderen Dinge wie Kalender sind für mich, als ausschließlich Android User, einfach, da nehme ich den dazugehörigen, der machts prima für mich. Wenn ich etwas von einem Gerät aufs andere transportieren will, mache ich das per Bluetooth oder karte/USB stick, weil ich nichts auf clouds etc. speichere. Das ghet bisher recht gut.

    Was man wirklich braucht? Wahrscheinlich nicht so viel, man sollte es allerdings bedacht betreiben und gut wählen, wo man die Leute erreicht, die man erreichen möchte. Weil ja 1000 leere like-Klicks weniger bringen als 10 echte.

    Liebe Grüße aus Berlin
    Moni

    Reply
    • Sonja 12. Februar 2017 at 3:00 pm

      Hallo Moni,

      ja, manchmal ist es schon lustig, wie unterschiedlich jeder denkt 🙂 Instagram mit 6 Accounts – hammer! Aber wenn du damit ja klar kommst, ist es doch super!

      LG und dir noch einen schönen Sonntag

      Reply
  • pinktightsrock 10. Februar 2017 at 8:00 pm

    Bei Instagram seh ich das ähnlich wie du, obwohl ich immer wieder von anderen Bloggern höre, dass sie von dort den meisten Traffic bekommen. Aber Instagram hat sich durch die vielen Updates auch so verändert, dass der Grundgedanke dahinter schon komplett verloren gegangen ist und auch die Nutzer haben sich natürlich verändert.

    Reply
    • Sonja 12. Februar 2017 at 3:01 pm

      Instagram verstehe ich auch nicht mehr und finde es nur noch unübersichtlich. Daher bin ich dort auch echt nur noch sporadisch aktiv :/

      Reply
  • Tabea 10. Februar 2017 at 8:25 pm

    Accounts habe ich auch viele, und langsam hat sich bei mir auch Evernote herauskristalisiert. Da sammle ich Notizen aus dem Alltag, Blogideen, angefangene Blogposts, meinen „Stylingguide“ für den Blog und sowas. Nur Links, die hebe ich mir gern in Pinterest auf.

    Für die Hochschule habe ich allerdings noch Dropbox mit meinen Mitschülern zum Lernzettel-Austausch. Trello & Google Drive liegen noch als Leichen rum, weil ich die mal brauchte…

    Dieses Social Media Problem, dass jeder was anderes will, nervt mich auch. ABer gegen Instagram, Snapchat und Facebook weigere ich mich jetzt einfach weiterhin. Whatsapp liebe ich für Freunde und Familie, Twitter für den Blog. G+ ist nicht so meins, da landen nur automatisch meine Blogposts. Pinterest sehe ich eher als „schickere“ Lesezeichen und nutze es auch nur so – nicht für den Blog.

    Bloglovin habe ich natürlich auch – um meine Lieblingsblogs zu verfolgen. Anders ginge das bei der Menge einfach nicht, und das schöne ist ja, dass man jeden Blog dort eintragen kann und dort alle Posts erscheinen. Nicht wie in Netzwerken, wo der Blogger seinen Blog anmeldet und dann selbst die Beiträge teilt (Twitter, G+ etc.).

    Also deine Auswahl an Accounts scheint mir schon sehr sinnvoll – aber ich glaube auch, dass ich meine eigene nicht verkleinern will, auch wenn mir ihre Anzahl so gigantisch erscheint…

    Liebe Grüße

    Reply
  • Lila 12. Februar 2017 at 6:37 pm

    Interessanter Einblick, danke! Hätte nicht gedacht, dass Autoren sich gegenseitig rezensieren oder gar Romane über ihre Lieblingsbücher verfassen.

    Reply
    • Sonja 12. Februar 2017 at 7:58 pm

      Naja, die meisten dort sind ja Hobby-Autoren und ich habe schon das Gefühl, dass dort untereinander viel kommentiert und rezensiert wird. War aber auch schon lange nicht mehr dort online – keine Zeit 😀

      Reply
  • Lila 12. Februar 2017 at 6:39 pm

    Ich habe auch darüber nachgedacht, Konten nach Thema / Hobby zu splitten, aber irgendwie steh ich auch für dieses bunte Durcheinander… xD

    Reply
  • Moni 12. Februar 2017 at 10:09 pm

    Danke, dir auch … bzw was noch vom Sonntag übrig ist!
    Na, ich denke, auf Instagram alles doch zu schrumpfen, eigentlich benue ich nur 3. Bloß das Löschen… ist so endgültig. Wenn hier alles etwas weniger wahnsinnig ist , werde ich wohl besser beurteilen können, was ich damit mache, so schlummern sie ein bissel.

    LG ♡

    Reply
  • Meine 10+ Blogger-Tipps für Anfänger(innen) 20. Februar 2017 at 10:30 am

    […] dem Alltag, die Blogideen und angefangenen Blogposts zu managen. Mittlerweile hat Sonja auch den 2. Teil herausgebracht, der ebenfalls sehr empfehlenswert ist.   Anne Link von top-elternblogs.de […]

    Reply
  • Tausche Instagram gegen Zeit 17. März 2017 at 8:34 am

    […] Instagram gegen Zeit. Ich habe meinen Instagram Account stillgelegt. Schon in dem Beitrag, wie viele Accounts man als Blogger und Freelancer wirklich braucht, habe ich dieses Thema angesprochen – und lange, lange darüber […]

    Reply

Leave a Comment