Wie man mit Minimalismus Geld sparen kann, wenn man es richtig macht

minimalismus geld sparen

Dass man mit Minimalismus Geld sparen kann, scheint für viele eine logische Schlussfolgerung zu sein. Doch nicht immer führt der Minimalismus zum Sparen, letztendlich ist es auch Einstellungssache, warum man Minimalismus betreiben möchte. Daher hier meine Empfehlungen und Tipps, wie man mit Minimalismus Geld sparen kann, wenn man es richtig macht und warum viele trotz Minimalimus nicht sparen wollen (auch das gibt es!).


Darum kannst du durch Minimalismus Geld sparen

Wer sich für ein minimalistisches Leben entschieden hat, genießt den Ergebnis, dass deutlich mehr Übersicht über den eigenen Besitz herrscht. Dies hat den Vorteil, dass man sofort sieht, wann etwas ersetzt werden muss – und wann nicht. Dank Minimalismus habe ich mir in den letzten Jahren (!) nichts Neues im Bereich der Schreibwaren gekauft und mein Kleiderschrank ist so übersichtlich, dass mein letzter Jeanskauf (Anfang diesen Jahres) ein Muss war, weil ich keine gute Jeans mehr hatte. Ich besitze in vielen Bereichen nichts Überflüssiges und wenn, dann habe ich in genau diesem Bereich Ruhe – ich muss dann nämlich in den nächsten Wochen/Monaten dafür kein Geld ausgeben!

Früher habe ich (typisch Blogger) auch im Beautybereich viel Geld ausgegeben. Heute gehe ich 3-4x im Jahr gezielt in die Drogerie um leere Sachen nachzukaufen. Alles, was sich in meinem Besitz befindet, wird genutzt. So lange genutzt, bis es leer ist.

Und genau das ist das kleine, aber feine Geheimnis, warum man durch Minimalismus Geld sparen kann: Man kauft sich nur noch die Dinge, die man wirklich braucht! Man verzichtet auf den Kauf von Produkten, die man früher vielleicht aus der Laune heraus gekauft hat. Natürlich hat dies viel mit Selbst-Disziplin zu tun. Aber wenn es irgendwann „klick“ gemacht hat im Kopf, dann ist es gar nicht so schwer.


Tipps für den Alltag, um dein Leben minimalistischer werden zu lassen

Natürlich gibt es noch gefühlt ungefähr eine Millionen mehr an Tipps , aber hier die Tipps, die mir persönlich am meisten geholfen haben, mein Leben minimalistischer zu gestalten:

  • Frage dich beim Kaufen, ob du dieses Teil wirklich brauchst! Ist es nur ein Vorratskauf, weil das Vorhandene bald leer ist, ist das vollkommen in Ordnung. Aber wenn du gerade im Begriff bist, das dritte schwarze Shirt zu kaufen, dann frage dich selbst mal, warum du das tust – und ob du das Geld nicht lieber in einen netten Kinoabend mit der besten Freundin investieren willst!

  • Gehe mit Einkaufszettel einkaufen! Wir horten oft so viele Lebensmittel (und auch Kosmetik) und sind uns dessen gar nicht bewusst. Mache dir einen Plan was du in der Woche kochen möchtest und was du dafür benötigst. Außer frischen Produkten (Obst oder Gemüse z.B.) solltest du unter der Woche nichts mehr einkaufen müssen.
  • Überlege dir Alternativen. Kannst du günstiger lesen, wenn du deine Bücher in Zukunft nur noch gebraucht kaufst oder sie dir in der Bibliothek ausleihst? Hast du einen eBook-Reader, sparst du bei vielen (nicht allen!) Büchern ein paar Euro, weil eBooks manchmal günstiger sind. (Mein Tipp: Bücher aus dem Selfpublishing-Bereich kosten meist weniger als 5 Euro und ich habe schon so viele tolle Autoren darüber gefunden – meine Fan-Sucht zu Sebastian Fitzek und Dan Brown bleiben dennoch bestehen^^).
  • Überprüfe mal wieder deine Verträge (perfekt jetzt im Herbst, wenn das Wetter sowieso blöd ist)! Kannst du auf einen günstigeren Stromanbieter umsteigen oder deinen Handy-Vertrag ändern lassen? Was ist mit deinen Versicherungen? Ich selbst habe bis vor ungefähr 3 Jahren jeden Monat zwischen 25 und 30 Euro für meinen Handyvertrag gezahlt. Heute zahle ich jeden Monat rund 10 Euro und habe das exakt gleiche Paket! Vergleichen lohnt sich wirklich!
  • Lass dich nicht in Versuchung führen! Trage dich aus Newslettern aus, in welchen es nur um neue Produkte geht. Hänge ein „Bitte keine Werbung!“ Schild an deinen Briefkasten und hoffe, dass dein Postbote dieses Schild nicht ignoriert… Minimalisiere deinen E-Mail Account, um nur noch das Wichtigste an Infos zu erhalten und dich so mehr auf die wichtigen Dinge in deinem Leben fokussieren zu können!


Mit Minimalismus das Geld vermehren

Kein neuer Tipp, aber durchaus einer, den viele so gern ignorieren, weil er einfach Arbeit macht. Wer seine Wohnung bzw. seine Sachen entrümpelt, kann diese teilweise zu Geld machen! Ich persönlich habe vor kurzem erst ein Paket mit 21 Büchern an Momox geschickt und damit rund 35 Euro verdient. Aufwand: ca. 30 Minuten Arbeit – toller Stundenlohn, oder?

Grundsätzlich gilt dies für viele Bereiche: Was man nicht mehr braucht, aber noch gut ist, kann man verkaufen. Ist etwas gut, aber nicht für den Verkauf geeignet, sollte man schauen, ob es sich umfunktionieren lässt. Alte Tupperdosen eignen sich als Aufbewahrung für Leckerlis (Hund und Pferd in meinem Fall), der alte Kopfkissenbezug dient als Wäschenetz für feinere Sachen in der Waschmaschine und das Bettlaken fungiert als Schonbezug im Auto wenn die Hunde mitfahren. Ein bisschen Kreativität und man kann vieles anderweitig nutzen.

Meine ultimative Checkliste zum Aussortieren kannst du dir übrigens hier anschauen, wenn du denkst, dass du nichts mehr aussortieren kannst, weil sich nur noch Erinnerungen oder Geschenken in deinem Besitz befinden – und selbst die kann man aussortieren, wenn sie einen nicht glücklich machen – hier erfährst du mehr!


Fragen, welche du dir ebenfalls stellen solltest, wenn du deine Wohnung minimalisieren möchtest und bei einigen Dingen unsicher bist:

  • Würdest du diesen Gegenstand ersetzen, wenn deine Wohnung ausbrennt?
  • Verbessert dieser Gegenstand dein Leben (das kann auch der Lieblings-Pullover sein, in dem du dich so wohl fühlst!)?
  • Erleichtert dir dieser Gegenstand dein Leben (das Auto, ohne welches du nicht zur Arbeit kommst!)?
  • Macht dich dieser Gegenstand glücklich (die Kaffeemaschine, mit der du jeden Morgen genüsslich in den Tag startest!)?


Minimalismus und das Thema Wegschmeißen

Es ist immer eine Einstellungssache, was man mit aussortierten Dingen macht, die noch gut sind, aber definitiv nicht mehr zum Verkaufen angeboten werden können. Ich habe vor einigen Wochen Magic Cleaning* von Marie Kondo gelesen und war ein wenig entsetzt. Sie schmeißt alles weg – ausnahmslos. Müllsack auf, Klamotten und Gegenstände rein und ab in den Müll. Ich könnte das nicht und hätte bei vielen Dingen nicht nur ein schlechtes Gewissen, sondern würde mich auch ärgern – schließlich habe ich für jeden Gegenstand in meiner Wohnung mal irgendwann Geld bezahlt. Daher versuche ich, wenn ich aussortiere, die Dinge erst einmal zu verkaufen. So habe ich in vielen Fällen wenigstens einen Bruchteil der Ausgaben wieder drin und kann das Geld aufs Sparkonto legen – jeder Euro zählt bekanntlich^^

Wegschmeißen kommt für mich nur dann in Frage, wenn der Gegenstand billig war (Modeschmuck für ein paar Euro z.B.) und ich genau weiß, dass ich es niemandem geben kann, der sich darüber freuen würde (auch Kinder sind wählerisch geworden und habe ich damals noch ein Mädel mit aussortieren Nagellack-Flaschen glücklich gemacht, würde ich heute nur verständnislose Blicke ernten). Es bleibt jedem selbst überlassen, aber manche Dinge aus den Tiefen der Schublade, die man in den letzten Jahren nicht gebraucht hat, kann man meist einfach entsorgen und fühlt sich danach besser – wirklich!


Warum manche trotz Minimalismus keinen Cent weniger ausgegeben

Minimalismus ist eine Einstellung, für viele sogar DER perfekte Lebensstil. Wer minimalistisch lebt und wirklich nur dann etwas kauft, wenn es gebraucht wird, hat den Vorteil, an gewissen Ecken im Leben einsparen und dieses gesparte Geld an anderer Stelle wieder ausgeben zu können. In diesem Fall ausgeben für Dinge, die man sich ohne den Minimalismus vielleicht nicht hätte leisten können:

Als Minimalist in hochwertigere Kleidung investieren

Statt jeden Monat 10 neue Oberteile, Hosen und Schuhe zu shoppen, kaufen Minimalisten in der Regel nur dann Klamotten, wenn sie wirklich Neue brauchen. Dann allerdings wird oft in hochwertige Marken/Stoffe bzw. nachhaltige Kleidung investiert, damit die neuen Klamotten nicht nach wenigen Wochen schon wieder ersetzt werden müssen. Während demnach die einen in 4-5 günstige Pullover irgendeiner Textilkette investieren, zahlen manche Minimalisten den gleichen Preis für einen einzigen Pullover – dafür aber aus hochwertigem Kaschmir statt billigem Synthetik.

Teuren Hobbys nachgehen

Wer kaum Geld ausgibt, kann dieses in ein teures Hobby investieren. Die einen gehen reiten oder haben ein eigenes Pferd, die anderen absolvieren Kurse bei bekannten Profis und zahlen für eine Stunde mal eben bis zu 100 Euro. Wenn es glücklich macht – warum nicht?

Als Minimalist durch die Welt reisen

Wir kennen es von vielen digitalen Nomaden, die durch die Reisen natürlich eine gewisse Form an Minimalismus betreiben müssen (mit 5 Koffern reist es sich nicht so praktisch^^). Aber sie sparen durch den wenigen Besitz (und das entsprechend seltene Kaufen neuer Dinge) genügend Geld ein, um sich davon auch mal eine teurere Reise finanzieren zu können. Dass dies nicht nur als digitaler Nomade möglich ist, ist kein Geheimnis!

Dank Minimalismus das Leben in vollen Zügen genießen

Das Leben genießen als Minimalist. Ein ganz wichtiger Punkt! Wer Geld durch den Verzicht von überflüssigen, materiellen Dingen spart, kann dieses an anderer Stelle wieder ausgeben. Essen gehen mit dem Partner in einem schicken Restaurant, spontane Ausflüge am Wochenende, regelmäßige Musical- oder Kinobesuche…

Dass sich Minimalismus und teurer Lifestyle nicht ausschließen müssen, kannst du auch hier nochmals nachlesen!

Es ist immer eine Einstellungssache, ob man sein Geld in materielle Dinge oder in Erlebnisse investieren möchte!


Mit Minimalismus Geld sparen: Mein Fazit

 

Wer ein wenig diszipliniert ist und Minimalismus wirklich in einigen Bereich lebt, kann durchaus Geld einsparen. Ob man dieses gesparte Geld dann auf ein Sparbuch legt oder es in seinen Lifestyle investiert, bleibt natürlich jedem selbst überlassen. Im Grunde ist Minimalismus für mich (in gewissen Bereichen) auch eine gute Möglichkeit, mehr zum Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz beizutragen. Natürlich funktioniert auch dies nur durch das Massen-System. Einer allein kann nicht sooo viel bewegen, aber wenn viele so denken, dann kann daraus durchaus etwas werden!

Wie ist es bei euch? Betreibt ihr den Minimalismus in einer gewissen Form und was macht ihr mit dem gesparten Geld?

*Affiliate Link

17 Comments

  • Aki 22. Oktober 2017 at 8:18 pm

    Hey, ein sehr informativer Beitrag, der sich gut runterliest und zum Nachdenken anregt 🙂
    In letzter Zeit bin ich häufiger auf das Thema Minimalismus gestoßen, einige deiner Tipps waren mir jedoch neu.
    Alte Klamotten entsorgen und in der Drogerie nur das kaufen, was (bald) leer ist, klappt bei mir auch bestens. Aber alles andere erweist sich doch als schwierig für mich 😀

    Reply
    • Sonja 22. Oktober 2017 at 8:51 pm

      Freut mich, dass ich neuen Input liefern konnte. So schwierig ist das alles gar nicht. Reine Gewohnheit, wenn man es mal verinnerlicht hat 😉

      Reply
  • Lila 22. Oktober 2017 at 11:24 pm

    Ich kann vieles unterschreiben. Allerdings bin ich noch lange nicht am Ende angekommen. Ich könnte mich noch von so vielen Dingen trennen und andere Bereiche verbessern…. das ist ein Projekt das noch Jahre andauern wird. Vor allen Dingen braucht man Zeit. Je gestresster ich bin desto mehr sammelt sich an und desto weniger tu ich dagegen.

    Reply
    • Sonja 23. Oktober 2017 at 8:01 am

      Ganz ehrlich? Ich glaube, dass es niemals ein Ende geben wird. Es lässt sich doch immer irgendwas aussortieren, der Geschmack ändert sich oder man „vergisst“ im Laufe der Zeit, dass man doch minimalistischer sein wollte. Auch wenn ich selbst nichts mehr kaufe, was ich nicht wirklich brauche, müsste ich immer noch aussortieren (Dachboden, Abstellkammer…). Vor allem wenn man zu Zweit in einem Haushalt lebt und der Partner den Minimalismus-Gedanken so gar nicht versteht, ist das alles ein ewiger Prozess 😀 Und klar, ein wenig Zeit braucht man dafür auch.

      Reply
      • Lila 28. Oktober 2017 at 7:02 pm

        Haha ja das stimmt. Ich vermisse den Like Button ^^

        Reply
        • Sonja 28. Oktober 2017 at 7:34 pm

          Verrate mir wie ich ihn hier einbaue und du bekommst ihn sofort 😀

          Reply
  • Tabea 23. Oktober 2017 at 7:48 pm

    Ach ja, die Sache mit dem Geld…

    Bei mir ist es auch so, dass ich viel weniger Geld für unnützen Kram ausgebe, seit ich wirklich nur noch kaufe, was ich brauche.
    Was Kleidung angeht muss ich aber trotzdem auf Second Hand setzen, da ich Läden wie H&M nicht unterstüzen möchte, aber mir keine faire Kleidung leisten kann. Mein gespartes Geld geht nämlich in eines meiner Hobbys: das Reiten. So ein eigenes Pony kostet zwar echt viel, aber dafür tut mir das Tier auch unendlich gut.

    Beim Aussortieren finde ich die „Tonne auf, Zeug rein“-Methode aber auch total bescheuert. Man sollte auch mal an die Umwelt denken!

    Was den Einkaufszettel betrifft: Habe ich nicht. Aber ich gehe immer nur zum Obst und Gemüse und ignoriere den Rest des Ladens, wenn ich nicht gemerkt habe, dass einer meiner Vorräte aufgestockt werden muss.
    Alternativen habe ich auch: Bücherei statt Buchkauf, Auto fahren durch Fuß, Fahrrad und Bahn so gut es geht ersetzen, selbst was zum Mitnehmen backen statt zum Bäcker zu gehen.

    Verträge habe ich kaum… nur Handy für 12,99 und Internet (2 Jhresfrist läuft hier noch). Überlege nur, den Stromtarif zu wechseln, wenn ich am Ende des Jhres meinen Verbrauch kenne.

    Reisen fallen wegen dem Pony zwar flach, aber trotzdem bin ich sehr glücklich momentan!

    Liebe Grüße

    Reply
    • Sonja 25. Oktober 2017 at 8:14 am

      Na klar, ein eigenes Pferd kostet Geld – wem sagt du das^^

      Deine Alternativen finde ich super! Ich würde theoretisch auch so gern mehr aufs Auto verzichten, aber es ist unmöglich. Wenn ich irgendwo hin muss, dann ist das mindestens 10 – 20 km von mir entfernt – Dorfleben pur für mich, aber eben nicht ohne Auto möglich.

      Aber ich finde es toll, dass du schreibst, dass du glücklich bist! Das ist doch das Wichtigste von allem 🙂

      LG

      Reply
  • Maila May 24. Oktober 2017 at 1:34 pm

    Hallo Sonja,

    ein schöner Artikel. Das Thema Minimalismus (Hand in Hand mit Nachhaltigkeit und Umweltschutz) begleitet mich seit ca. einem Jahr. Ich merke immer wieder, in wie vielen Bereichen man damit wunderbar arbeiten kann. 😀 Es ist manchmal echt Wahnsinn, was dann Ende des Monats noch im Portemonnaie oder auf dem Konto an Geld übrigbleibt.
    Die beste Anschaffung in meinem Haushalt bisher war ein SodaStream. Patrone für 9€ hält sich ca. 2 Monate lang und ich spare mir zusätzliche Schlepperei mit Flaschen und Leergut.
    Auf einen eReader habe ich schon lange ein Auge geworfen. Der Gedanke, meine Bibliothek immer mit dabei zu haben und lesen zu können, worauf ich grade Bock habe, ist schon geil. Aber die Preispolitik mancher Verlage bezüglich eBooks finde ich unfair und teilweise nicht gerechtfertigt, auch wenn eBooks günstiger sind als richtige Bücher. Das mit dem Selfpublishing-Bereiche werde ich mal im Auge behalten 😉

    Liebe Grüße

    Reply
    • Sonja 25. Oktober 2017 at 8:18 am

      Danke dir Maila! Meine Eltern hatten früher auch mal einen SodaStream, aber ich weiß noch, dass keiner aus der Familie das Wasser möchte – ist aber bestimmt schon 15 Jahre her^^

      Ich stimme dir absolut zu in Bezug auf die Preispolitik. Ich finde es auch eine Frechheit, dass ein gedrucktes Buch das gleiche kostet wie die digitale Version – das ist Wucher und Ausbeutung denen gegenüber, die sich für einen eBook-Reader entscheiden. Aber was soll man machen? ich kaufe mir daher eben viel aus dem Selfpublishing-Bereich oder von bekannten Autoren, wenn die eBooks günstiger sind als die gedruckten Bücher oder es gerade Preisaktionen gibt. Einzig an Fitzek und Brown komme ich nicht vorbei – die brauche ich – sofort 😀

      Reply
  • Luna 27. Oktober 2017 at 10:04 pm

    Oh, ich bin ein Fan von Ausmist-Büchern 😀 und zu Marie Kondo: du musst hier den gesellschaftlichen Aspekt berücksichtigen. In Japan bzw in der japanischen Kultur (und die eigene Kultur trägt man doch immer mit sich, egal wo man lebt) ist ein Ding mit der Seele des Besitzenden gefüllt. Ziehst du also ein T-Shirt deines Freundes an, hast du ein Stück weit seinen Geist an. Deshalb ist das Tragen fremder Klamotten nicht als etwas Positives gesehen, noch schlimmer ist das Tragen der Klamotten von einer verstorbenen Person.
    Nun, in Europa ist zum Glück das Denken schon anders.
    Ich bin ein Fan von Umsonstläden. Auch wenn sie nicht zum Geldvermehren „geeignet“ sind. Aber mir dauert der Verkauf (gerade bei Klamotten) einfach viiiiel zu lange und überhaupt… so richtig tolle Klamotten (designer usw) versuche ich dann umzufunktionieren, eventuell auch zu Kissen umzunähen, damit es doch bei mir bleiben kann. Sonst bekommen hochpreisige Stücke nur ganz besondere Menschen.

    Reply
    • Sonja 28. Oktober 2017 at 8:06 am

      Ja, mit der Kultur gebe ich dir definitiv recht. Da ist das was anderes als bei uns. Umsonstläden finde ich super, allerdings gibt es sowas in meiner Nähe absolut nirgends. Wenn dem so wäre…hui, da wüsste ich noch so einiges, was da hin wandern könnte. Mir dauert der Verkauf grundsätzlich meist auch zu lange, weswegen ich nun sowohl bei Büchern als auch letzte Woche (nochmals) bei Klamotten das System von Momox in Anspruch genommen habe. Ein bissl was dafür bekommen und mehr Platz – für mich perfekt 🙂

      Reply
  • Susanne 4. November 2017 at 1:52 pm

    Hallo Sonja,
    ich finde, gerade im Bereich Kosmetik kann man undendlich viel Geld sparen, wenn man minimalistischer lebt und auf Qualität statt Quantität setzt. So bleibt im Drogeriemarkt vieles im Regal und das Geld in meiner Tasche. 😉 Im Bereich Selfpublishing habe ich auch viele, wirklich gute Autoren entdeckt. Und ich finde, die haben es verdient, gelesen zu werden. Liebe Grüße, Susanne

    Reply
    • Sonja 5. November 2017 at 8:52 am

      Oh ja, es lässt sich so viel Geld sparen, wenn man nur ein klein wenig auf seinen Besitz achtet und wirklich nur das kauft, was man braucht. Obwohl ich selbst schon ziemlich minimalistisch bin, freue ich mich darauf, wenn meine beiden Gesichtsöle leer sind und ich komplett auf Kokos- und Olivenöl umsteigen kann. Auch für die Körperpflege will ich noch viel mehr auf Öle umsteigen, aber manchmal ist da so eine Lotion doch ein bisschen bequemer, weil sie schneller einzieht^^ Aber ich nutze momentan wieder verstärkt Öle, so dass ich vermutlich in den nächsten Monaten kaum etwas nachkaufen muss 🙂

      Selfpublishing ist wirklich toll. Das einzige, was mir (aber nicht unbedingt negativ) aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass in diesen Büchern oft mehr Fehler zu finden sind (Rechtschreibung oder Zeichensetzung). Am Anfang fand ich das „ungewohnt“, mittlerweile denke ich mir, dass ich dafür aber eine tolle Story lesen durfte, die mich nur ein Bruchteil von dem gekostet hat, was ich für „etwas bekanntere“ Autoren mit Verlagen dahinter bezahle. Liebe Grüße an dich!

      Reply
  • Susanne 6. November 2017 at 7:50 pm

    Mich hat das anfangs tatsächlich gestört. Mittlerweile kann ich dich Bücher genießen, ohne in dieser Hinsicht zu kritisch zu sein. Aber ich kann die Autoren auch verstehen. Ein Lektorat ist oft nicht billig. Deshalb investieren viele in keines.

    Reply
    • Sonja 7. November 2017 at 7:59 am

      Ich kann die Autoren auch vollkommen verstehen und klar, man zahlt halt weniger dafür. Wobei ich auch schon bei so manchen Verlagsbüchern heftige Fehler entdeckt habe und mir nur dachte: „Ja, das war mal nix!“ 😀

      Reply
  • Minimalismus im Alltag - das hat sich für mich geändert 9. November 2017 at 9:31 pm

    […] doch dazu, dass ich mittlerweile sehr viel lese und entsprechend auch zahle. Doch ich habe die Selfpublishing-Bücher für mich entdeckt und da schon so einige Schnäppchen machen können. Kann ich nur empfehlen, auch […]

    Reply

Leave a Comment