Wenn Frauen schreiben… #36

flow

Die Motivation ist schier grenzenlos. Wenn Frauen schreiben, sind sie manchmal so im Flow, dass sie die Welt um sich herum vergessen. Die To Do Liste steht – und sie ist nicht gerade klein. Aber in diesem Moment ist genau das ihr Ansporn. Alles schaffen, alles erledigen. Ein Häkchen nach dem anderen setzen. Wenn Frauen schreiben, fühlt sich dieser Flow so richtig gut an.

Sie erinnern sich aber auch an die Phasen, in denen es nicht so gut lief. In denen der Kopf voll und die Gedanken leer waren. In denen die Couch verlockender war als die Aussicht, die eigenen Ziele anzugehen – und sie zu erreichen.

Den Flow nutzen – und Gas geben

Der Kalender ist gefüllt. Gefüllt mit Dingen, die sich nach Arbeit anhören. Die nach Arbeit aussehen. Aber dennoch sind es Dinge, die nicht unbedingt Arbeit bedeuten. Frauen die schreiben, lieben was sie tun. Nicht immer, aber meistens.

Sie spielen gern mit dem Gaspedal. Die Bremse wird meist vergessen. Natürlich geht dies auch mal nach hinten los, aber wenn sie eines gelernt haben, dann den Flow zu nutzen, solange er da ist. Schaffen und erledigen, was ansonsten liegen bleiben könnte – und dann zu Stress führt.

Wenn die Ziele fast grenzenlos scheinen und die Motivation nicht größer sein könnte, dann geht ihnen das Herz auf. Dann wissen sie, wofür sie so lange gekämpft haben. Worauf sie lange hingearbeitet haben und warum sich so manche Träne nun endlich auszahlt.

Einfach machen

Wenn Frauen schreiben, dann sind sie in ihrem Element. Blenden die Welt aus und tun das, wovon andere nur reden. Einfach anfangen. Endlich beginnen. Nicht immer nur grübeln und denken und zehnmal umplanen. Nicht fünfmal in Frage stellen, sondern einfach machen. Was am Ende dabei herauskommt, das wird sich zeigen. Frustrierender als das Nichtstun kann es nicht sein. Und so leben Frauen, die schreiben, ihren Flow voll aus. Begrüßen ihn mit offenen Armen, freuen sich über ihn und fühlen sich so stark wie schon lange nicht mehr.

6 Comments

  • Janine 6. Dezember 2016 at 6:36 pm

    Hach ja der Schreibflow, manchmal eine lange Suche aber wenn er gefunden ist, dann geht’s ab 😛 ; wie Du sagtest, dann ist man im Element und blendet die Welt aus. Toller Text! Trifft genau ins Schwarze 😀
    Liebe Grüsse
    Janine
    http://www.yourstellacadente.com/

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    • Sonja 7. Dezember 2016 at 8:41 am

      Lieben Dank dir! Oh ja, ich liebe dieses Gefühl auch total 🙂

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  • shadownlight 6. Dezember 2016 at 8:25 pm

    Hey, ich muss ja sagen, das trifft auch mich 🙂
    Liebe Grüße an dich!

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    • Sonja 7. Dezember 2016 at 8:40 am

      😀 Dann bin ich ja nicht allein mit diesem Wahnsinns-Gefühl 😀

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  • schreibraumblog 7. Dezember 2016 at 6:42 pm

    Einfach machen – ein guter Tipp, wahrscheinlich der beste, den man sich beim Schreiben einfach immer wieder sagen sollte vielleicht sogar sagen muss. Denn ohne dieses Machen, passiert gar nichts. Im Vertrauen auf den Fluss entstehen meist die besten Texte. In diesem Sinne: Ab in den Fluss!

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    • Sonja 7. Dezember 2016 at 7:07 pm

      Huhu 🙂 Oh ja, das war auch der beste Tipp, den ich damals bekommen habe. Seitdem ich ihn befolge, habe ich vieles geschafft und Träume verwirklichen können. Eigentlich heftig, wie magisch so zwei Wörter sein können 🙂 Liebe Grüße an dich und viel Spaß beim „Flow erleben“ 🙂

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