So bereichert Neid dein Leben!

Neid

Das wichtigste zuerst: Manchmal darf man das Leben nicht zu ernst nehmen. Blogbeiträge von Frauen, die mit einem imaginären Krönchen durch die Gegend rennen und auf der Suche nach dem Einhorn im Garten sind, übrigens auch nicht… – und trotzdem kann dieser Beitrag dein Leben genauso positiv verändern wie meines 🙂 Also: Krönchen auf, Glitzerstaub um sich geworfen und los geht´s…


Was es mit dem Neid auf sich hat

Neid ist meist mit negativen Gefühlen behaftet, aber wusstet ihr, dass es auch „konstruktiven Neid“ gibt? Ich habe kontsruktiven Neid mein Leben verändern lassen, ohne dass ich wusste, dass es diesen Begriff überhaupt gibt. Bei YogaWiki habe ich die perfekte Defininition dafür gefunden:

Neid kann konstruktiv sein, wenn er stimulierend und produktiv wirkt. Damit ist weniger die konsumfördernde Wirkung gemeint (…), als vielmehr die Kraft, die hinter dem Wunsch steht, selbst das zu erreichen, was der anderen Person geneidet wird. Dann ist der Neid Ansporn und Motor des Verhaltens.

Quelle: YogaWiki


Ich war schon immer ein Mensch, der sich Ziele im Leben gesteckt hat. Ein Mädchen, dass sich bereits mit 8 Jahren einen Spruch auf die Rückseite des Tagebuches geschrieben hat, ohne dessen Bedeutung zu 100% zu verstehen.

„Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum!“

Dass ich meinen Traum nun lebe und den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt habe – ich habe es dem konstruktiven Neid zu verdanken.


Wie ich gelernt habe, den konstruktiven Neid für mich zu nutzen

Ich habe in den letzten Jahren viele Blogs gelesen. Viele Magazine durchstöbert. Viele Menschen getroffen, die bei mir dieses Gefühl von Neid hervorgerufen haben. Die mir zeigten, wie schön das Leben sein kann, wenn man das tut, was man liebt – und davon leben kann. Es war kein Neid im Sinne von Missgunst, es war Neid im Sinne von Bewunderung. Bewunderung für den Mut, den einen Schritt getan zu haben. Bewunderung für den Mut, sich von Routinen und dem Einheitstrott im Alltag zu lösen.

Und um es auf den Punkt zu bringen: das wollte ich auch! Ich habe mir den konstruktiven Neid zu Nutzen gemacht und gelernt, dass ich daraus die Energie ziehen kann, dich ich benötige, um ebenfalls Ziele zu erreichen und Träume zu erfüllen.


Und es kann so einfach sein…

Das Wichtigste was ich gelernt habe: man muss sich bewusst sein, was man erreichen möchte. Welche Ziele es sind und welche Träume in die Realität umgesetzt werden sollen. Dass man nicht von heute auf Morgen den Porsche vor der Tür stehen hat, sich ein Haus in einem schönen Land leisten oder die Weltreise antreten kann, sollte klar sein – aber auf lange Sicht? Was spricht dagegen? Was spricht dagegen, sich seine Ziele hoch anzusetzen und sie dann langsam anzugehen? NICHTS! Denn das sind die Dinge, die anspornen – mich zumindest!

Neid

Auch wenn das für den einen oder anderen ein wenig albern sein mag, manchmal reicht es tatsächlich schon, sich einfach mal über einzelne Punkte Gedanken zu machen!


Was man auf keinen Fall tun darf

Wen auch immer du (positiv) beneidest: frage dich, warum genau diese Person! Was hat sie, was dich so fasziniert? Schaue hinter ihre/seine Kulissen, so gut es eben geht (auf dem legalen^^ Wege natürlich). Er/Sie hat einen Blog? Durchstöbere den Blog von vorne bis hinten. Nimm dir all das mit raus, was dir helfen könnte, ebenfalls zu deinem Ziel zu kommen.

Sich hängen lassen – das sollte man auf keinen Fall tun! Man darf mal in ein tiefes Loch fallen. Keinen Bock haben. Sich mies fühlen. Akzeptiere es, nimm diesen Tag als Anlass mal nichts zu tun (aktuell eignet sich der Balkon hervorragend fürs süße nichts-tun) und lass dich nicht entmutigen. Jeder hat mal einen miesen Tag (meiner war gestern und hat damit geendet, dass ich knapp 5 Stunden in der Sonne mit einem Buch auf dem Balkon gelegen  und mich irgendwann wieder hervorragend gefühlt habe).

Wenn einfach mal alles blöd und die Laune im Keller ist, gilt: akzeptieren und am nächsten Tag wieder gedanklich löschen. Lass die blöden Tage nicht zum Mittelpunkt im Leben werden. Dramatisiere den blöden Tag nicht. Poste ihn nicht auf Facebook. So ein Tag ist so banal und unspektakulär, mach keinen Wirbel drum.


Konstruktiver Neid ist das beste, was dir im Leben passieren kann!

Wer nicht neidisch ist (wir reden nicht von Missgunst – nicht verwechseln!), hat auch keine Lust, irgendwas im Leben zu erreichen – zumindest sehe ich das so. Wer sich jetzt angegriffen fühlt und denkt, ich habe ihm das Krönchen vom Kopf gestoßen, sollte sich fragen, ob ich nicht doch ein klein wenig Recht damit habe 😉

Konstruktiver Neid bringt einem im Leben zu dem, was man sich wünscht. Zu dem, was einen glücklich machen kann. Auch ich habe da noch ein paar Ziele und Träume – es wird noch ein langer Weg (zumindest für den einen Traum), aber Träume sind schließlich dazu da, sie in die Realität umzusetzen 😉

Wie steht ihr zu diesem Thema? Bin gespannt auf eure Meinung!

8 Comments

  • Lila 7. August 2016 at 4:04 pm

    Konstruktiver Neid ist tatsächlich die Hauptmotivation meiner Hobbies *lach* Ich bin u.a. mit dem „was der/die kann, kann ich auch und vielleicht wesentlich besser!“ Denken zum Schreiben gekommen. In letzter Zeit überwiegt leider eher der destruktive Neid, weil andere Personen mehr konstruktive Kritik, Motivation und Lob kriegen als ich.

    Ich setze mir nur sehr ungerne Deadlines oder Zwischenziele, weil ich dann das Gefühl habe, dass ich mit der Planung viel mehr Zeit verbringe als mit dem machen und mir letztendlich im Weg stehe. Für viele kann es hilfreich sein, wenn sie sich durch kleinere Erfolgserlebnisse motivieren können und dazu neigen, das größere Ziel aus den Augen zu verlassen. Ich gebe ehrlich zu, dass ich kein Freund davon bin, mir bewusst Inspiration von anderen zu holen oder einem Idol nachzueifern. Ich habe diesen Tipp vor ca, 10-15 Jahren erhalten und lange Zeit befolgt, bis ich zwei meiner Idole kennen gelernt habe und so bitter enttäuscht wurde, dass mir der Spaß an den Hobbies verging. Ebenso hasse ich es, wenn mir andere Leute permanent über die Schulter schauen und ständig nach Tipps fragen, weil ich damit schon sehr viele schlechte Erfahrungen gemacht habe. Manche meiner „Schüler“ sind mittlerweile erfolgreicher als ich und haben just kurz davor den Kontakt mit mir abgebrochen. Sie hätten einfach nur Danke sagen sollen oder meine Sachen an die entsprechenden Kontakte weitergeleitet aber nein, touren lieber durch die Weltgeschichte und tun so als würden sie mich nicht kennen. Ich kann und werde diesen Leuten nichts gönnen, also halte ich meine Rezepte mittlerweile geheim.

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    • Sonja 7. August 2016 at 8:48 pm

      Stimmt, dass hattest du mal in einer E-Mail geschrieben. Klar, die Sache mit den Vorbildern kann auch einen bitteren Nachgeschmack haben…
      Deadlines brauche ich im Leben, sonst würde ich alles bis ins unendliche schleifen lassen – so mache ich mir wenigstens selbst Druck und liefere ab – anders geht es gar nicht bei mir 😀

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  • shadownlight 7. August 2016 at 7:26 pm

    hey, das ist ähnlich wie mit konstruktiver kritik, die man sich ebenfalls zu nutzen machen kann. ein schöner beitrag!
    liebe grüße an dich!

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    • Sonja 7. August 2016 at 8:46 pm

      Ja das stimmt, Danke dir!

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  • Tabea 7. August 2016 at 7:47 pm

    Diesen konstruktiven Neid kenne ich auch – wenn andere in der Schule bessere Arbeiten geschrieben haben oder in ihrer Freizeit sportliche Leistungen erbracht haben. Und nun bin ich jemand, der super effektiv lernen kann und fast jeden Tag Sport treibt 🙂
    Neid kann also echt der perfekte Ansporn sein!

    Und von daher freut es mich, dass er auch dich so voran gebracht hat 🙂

    Liebe Grüße

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    • Sonja 7. August 2016 at 8:46 pm

      Freut mich aber genauso, dass auch bei dir der konstruktive Neid so anspornt – so ist es doch eigentlich ideal 🙂
      LG und dir einen schönen Sonntag Abend!

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  • Angelica 16. August 2016 at 12:05 pm

    Ein sehr schöner Artikel. Und du hast recht, sich den Erfolg anderer anzuschauen kann einen selbst ungemein Motivieren das selbe zu erreichen oder noch weiter zu kommen. Aber natürlich sollte man sich von diesem Neid nicht blenden lassen, denn wir versuchen alle nur unsere Ziele zu erreichen und deswegen freue ich mich auch immer für andere die es geschafft haben 🙂
    Liebe Grüße
    Angelica

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    • Sonja 16. August 2016 at 9:23 pm

      Danke dir! Na klar, vom Neid blenden lassen wäre fatal und über kurz oder lang würde es wohl auch zum unglücklich sein führen…

      LG und dir einen schönen Abend!

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