Produktivität im Home Office

Produktivität im Home Office

Produktivität im Home Office: für den einen oder anderen noch immer ein Buch mit sieben Siegeln. Ich glaube, so manch ein Kunde von mir wundert sich hin und wieder, wenn er E-Mails von mir erhält – bevorzugt kommen diese nämlich in der Zeit zwischen 21 Uhr am Abend und 2 Uhr am Morgen. Morgens zwischen 6 Uhr und 8 Uhr kommt aber auch nicht selten vor. Bin ich nun ein Morgen-Mensch oder eine Nachteule? Ich behaupte: ich bin beides! Je nachdem, was gerade so los ist! Seit nun über einem Jahr schreibe ich nebenberuflich und arbeite als Texterin. Auch das Bloggen hat einen hohen, nicht unwichtigen Stellenwert in meinem Leben und bis Ende Juni habe ich zusätzlich noch meinen Fulltime-Job. Ich jongliere also gerade mit 3 Bällen und ich muss zugeben, bis jetzt halte ich sie noch alle oben.


Produktivität im Home Office – vor allem wenn es dunkel ist…

Es gibt keine Zauberformel. Jeder kann nur für sich selbst herausfinden, wann er in der Lage ist, die beste Leistung abzurufen. Bei mir ist dies immer dann, wenn ich das Gefühl habe, nichts zu verpassen… Tagsüber reicht es schon, wenn die Sonne hinter den Wolken hervorschaut und ich mir denke: Hey, jetzt könnte ich mit meiner Hexe spazieren gehen! Übrigens muss es dafür nicht dunkel sein im Sinne von „Nacht“.  Auch ein reiner Regentag genügt mir hin und wieder, um die Produktivität im Home Office richtig anzukurbeln.

Während ich diesen Text schreibe, liegt mein Hund bereits neben dem Schreibtisch und träumt sich ins Land der Träume – kein Wunder, immerhin ist es ja auch schon nach 22 Uhr. Tagsüber bin ich irgendwie nur auf Zwang in der Lage, so richtig produktiv zu sein – Deadlines liegen mir dann im Nacken. Während ich also das Leben tagsüber genieße, verschiebe ich die Arbeit auf die dunklen Stunden des Tages.

Wenn die Sonne langsam versinkt und der Tag soweit beendet ist, bin ich mit den Gedanken bereits am Schreibtisch. Ohne meinen Cappuccino oder Tee geht es natürlich nicht und auch ohne meine To Do Liste wäre ich aufgeschmissen. Was dann folgt, sind kreative Stunden.


Meine Tipps für mehr Produktivität im Home Office

  • Setzt euch nicht unter Zwang, zu bestimmten Zeiten produktiv sein zu müssen. Wenn der Kopf nicht bereit ist, dann kommt meist eh nur Blödsinn dabei raus und ihr quält euch unnötig!
  • Testet für euch aus, wann ihr besser arbeiten könnt! Am frühen Morgen noch vor der Schule/Uni/Arbeit oder doch eher am Abend?
  • Legt euch vorher fest, was ihr in der Zeit am Schreibtisch erledigen wollt und müsst! Nichts ist schlimmer als die erste halbe Stunde zu verplempern, nur weil ihr gerade keinen Durchblick habt!
  • Während ihr produktiv seid, solltet ihr störende Quellen verbannen! Auch das Handy darf mal auf lautlos gestellt werden!

Und zu guter letzt: Arbeit ist nicht alles im Leben! Je nachdem ob ihr beruflich oder privat am Schreibtisch sitzt, solltet ihr natürlich Prioritäten und euch vor allem nicht unter Zwang setzen!

Mein Ziel für die Zukunft ist es, meine Produktivität im Home Office mehr auf den Vormittag zu verlagern. Ob es klappt, werden wir sehen, aber wie so vieles in den letzten Monaten, halte ich auch dieses Vorhaben nicht für unmöglich!

Wie ist es bei euch? Wann seid ihr am produktivsten?

12 Comments

  • WMBG 19. Juni 2016 at 9:44 am

    Sehr gute Tipps, das werde ich den ein oder anderen auf jeden Fall in den nächsten Tagen mal befolgen 🙂 Ich bin immer am Morgen am produktivsten, nachmittags habe ich dann ein kleines Müdigkeitstief und am Abend gehts wieder weiter mit dem Arbeiten.

    XXX,

    Wiebke von WMBG

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    • Sonja 19. Juni 2016 at 9:46 am

      Danke dir! Ja, am Nachmittag verfalle ich auch gern mal in dieses Mittags-Tief 😀

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  • Lila 19. Juni 2016 at 3:02 pm

    Ich habe sehr viele Jahre gebraucht um herauszufinden wann ich für was am produktivsten bin. Morgens bin ich nur produktiv, wenn ich Pflichtsachen erledigen muss und nicht (!) zuhause bin. Bin ich zuhause erledige ich diese lieber am späten Nachmittag. Nach dem Abendessen bin ich eher für kreative Sachen zu haben, wobei ich nach 22 Uhr extrem aufdrehe… Meine absoluten Tiefpunkte liegen von 12-15 Uhr und von 18-20 Uhr. Ich würde die Uni gerne auf 10:30 – 16:30 schieben aber das geht leider nicht :-/

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    • Sonja 19. Juni 2016 at 9:04 pm

      Oh ja, wenn sich das Leben dem eigenen Rhytmus anpassen würde – das wäre echt verdammt cool 😀

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  • nilooorac 19. Juni 2016 at 7:29 pm

    Bei mir ist es auch ganz oft so, dass ich erst gegen Abend produktiv werde. Außerdem brauche ich immer ein bisschen Druck in Form einer Deadline, sonst kann ich mich nur sehr schwer motivieren 🙂

    Liebe Grüße

    http://nilooorac.com/

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    • Sonja 19. Juni 2016 at 9:05 pm

      Kann ich nachvollziehen. Deadlines im Nacken sind aber so gar nicht meines – da werde ich dann nervös und habe Angst es nicht zu schaffen 😀

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  • strawberrymouse 19. Juni 2016 at 8:08 pm

    Ich bin nachts am produktivsten…ich kann mich zwar zu einem normalen und gesellschaftlich-konformen Lebensrhythmus erziehen, aber nicht dauerhaft. Irgendwann rutsche ich wieder in meinen eigentlichen…

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    • Sonja 19. Juni 2016 at 9:06 pm

      Nachts geht bei mir immer nur bis zu einem gewissen Grad. 2 maximal 3 Uhr, dann ist Schluss…zumindest wenn es ums Arbeiten geht^^

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  • Nico Treeman 20. Juni 2016 at 9:37 pm

    Also ich bin morgens um 6 und abends ab 18 Uhr am produktivsten, da ich auch selbstständig bin habe ich mir einen Rhythmus geschaffen mit dem ich um kurz vor 6 aufstehen und losarbeiten kann ( natürlich auch mit Kaffee ) am produktivsten bin ich immer wenn ich eine Herausforderung sehe, etwas das ich noch nicht so oft gemacht habe und mein grauen Zellen anstrengt. Mir ist aufgefallen um Produktiv zu arbeiten ist bei mir ein gewisser Rhythmus wichtig und vor allem auch klare Trennung zwischen privat und geschäftlich. Ich kann mich nur auf die Arbeit konzentrieren, wenn ich private Angelegenheiten beiseite lege, mir ein Zeitfenster setze und in meinem Arbeitsbereich bin, der klar immer vom privaten Bereich abgetrennt sein muss.

    Früher habe ich meinen Arbeitsplatz in der nähe vom Bett gehabt und das hat meiner Produktivität und meinem Schlaf ziemlich geschadet.

    LG
    Nico Treeman

    Fotografie & Food Blog
    http://christinakey.com

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    • Sonja 20. Juni 2016 at 9:43 pm

      Oh ja, so direkt neben dem Bett wäre auch bei mir kontraproduktiv 😀
      Aber ich finde es echt erstaunlich… Die meisten, die hier kommentieren, haben so in etwa den gleichen Rhytmus: Morgens und Abends – am Nachmittag herrscht allgemein wohl eine Flaute…
      Privates und berufliches trennen kann ich ganz gut – ich bin da so eine kleine Perfektionistin, die mit einer ziemlichen Menge Disziplin gesegnet wurde. Wenn ich etwas zu tun habe, dann arbeite ich, bis ich fertig bin. Zwischendurch gönne ich mir bewusst Pausen und kann dann aber anschließend problemlos weitermachen 😀

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  • Moderiamia 22. Juni 2016 at 9:25 pm

    Ich arbeite auch viel von Zuhause und kann da vielen Punkten, die du angesprochen hast, mehr als zustimmen. Ich versuche es mir so schön wie möglich zu machen: ein hübscher arbeitsplatz, leckerer Kaffee und auch mal das Handy weg zu legen. Dann klappt es ganz gut.
    Liebe Grüße, Ari
    http://www.moderiamia.de

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  • Home Office – rosarote Glitzerwelt? 7. Januar 2017 at 9:56 am

    […] Die Selbstmotivation ist an manchen Tagen eine echte Überwindung, aber die Arbeit muss erledigt werden. Und wenn ich […]

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