Nischenseite Einnahmen: Das habe ich in 6 Monaten über Affiliate verdient

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Kann man wirklich mit einer Nischenseite Einnahmen generieren? Auf eine Antwort nach dieser Frage habe ich mich im letzten Jahr öfter gemacht. Wie ich auf die Idee kam, mit einer Nischenseite Geld verdienen zu wollen, wie ich das Thema Nischenseite erstellen für mich umgesetzt habe und wie viel ich wirklich verdient habe, möchte ich euch in diesem Beitrag erzählen.


Wie kam ich auf die Idee, mir eine Nischenseite erstellen zu wollen?

Wie die meisten von euch wissen, bin ich hauptberuflich freie Texterin. Ich schreibe Texte für Unternehmen, Online-Shops und ja, eben auch Kunden mit eigenen Nischenseiten. Irgendwann meinte ich mal so ganz nebenbei zu meinem Lieblingsmensch, dass es ja schon gut laufen muss mit den Nischenseiten. Ich habe mehrere Kunden, deren Nischenseiten ich pflege und beschreibe. Und mein Verdienst bei den Kunden liegt immer im drei-, teilweise sogar vierstelligen Bereich – monatlich. Dann müssen die Einnahmen durch die einzelnen Nischenseiten ja ganz gut sein, wenn es sich lohnt, sich jeden Monat einen Texter leisten zu können… Soweit mein Gedanke.

Dann hakte mein Lieblingsmensch ein: „Warum machst du dann keine eigene Nischenseite, anstatt nur für andere zu schreiben? Dass du das kannst, steht ja außer Frage?!“

Und so war die Idee geboren, mir eine eigene Nischenseite zu erstellen.


Welches Nischenseiten-Thema ist das Richtige?

Für mich stand fest: Wenn ich schon eine Nischenseite erstelle, dann nur eine, die mir auch thematisch liegt. Letztendlich müssen ja Beiträge verfasst werden und so eine Nischenseite zu erstellen dauert nun einmal mehrere Stunden bis Tage.

Außerdem wollte ich ein Thema, bei welchem ich nicht recherchieren oder mich mit Daten und Zahlen auseinandersetzen muss. Tatsächlich half mir auch hier wieder der Zufall auf die Sprünge. Es war Sommer und ich hatte gerade geplant mein Büro ein bisschen zu verschönern. Irgendwas maritimes, maritime Farben oder Bilder. Als Küstenkind kein Wunder. Und so googelte ich und stellte fest, dass es zwar Seiten gab, die auf die maritime Einrichtung spezialisiert waren, aber eben so gar nicht meinem Geschmack entsprachen.

Dann erfolgte die Prüfung nach einer passenden Domain. Kurz, prägnant und auf jeden Fall mit einer .de-Endung. Einfach so und ohne weitere Prüfung war maritim-einrichten.de geboren. Neben maritimer Deko wollte ich zudem Themen „anbieten“, die mich selbst interessieren. Hierzu habe ich dann beispielsweise maritime Kleidung, Nord- und Ostsee-Romane oder auch maritimes für den Hund gewählt.

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Warum ich meine Nischenseite über Amazon laufen lasse

Es gibt eine gefühlte Millionen an Partnerprogrammen im Affiliate-Bereich. Für mich war wichtig, dass mein Affiliate-Partner zum einen unkompliziert ist und zudem nur ein einziger Partner an meiner Seite stehen sollte. Da ich durch meine Kunden bereits mit dem Affiliate-Programm von Amazon vertraut war und zudem die Auswahl dort nahezu unbegrenzt ist, war für mich sofort klar, dass ich meine Nischenseite über Amazon laufen lasse.

Heute, gute 6 Monate später, kann ich sagen, dass es die richtige Entscheidung war. Alles läuft bisher absolut reibungslos, die Auszahlungen erfolgen schnell, pünktlich und auch die Transparenz gefällt mir.


Wie viel Geld habe ich nun mit der Nischenseite verdient?

Um es gleich vorweg zu sagen: Ich lege die Zahlen offen, weil ich es selbst immer bei anderen sehr interessant finde. Wichtig zu wissen: Meine Nischenseite ging am 01.07.2017 online. Bis eine Seite bei Google mal zu finden ist, dauert es meist seine Zeit und klar: Ohne die richtige SEO-Strategie geht schon einmal gar nichts. Auch muss man die Konkurrenz bedenken. Wie stark ist diese? Welche Keywords werden genutzt?

Die wichtigsten Fakten zu meiner Nischenseite im Überblick:

  • Meine Nischenseite ist online seit dem 01.07.2017
  • Gestartet habe ich mit einem Thema, welches zu diesem Zeitpunkt bereits Hauptsaison hatte (maritim)
  • Ich habe keine Werbung gemacht oder Anzeigen geschaltet
  • Der komplette Traffic (Zugriffe auf die Nischenseite) ist einzig und allein über Google erfolgt, was mir zeigt, dass ich mit SEO alles richtig gemacht habe
  • Aktuell existieren 15 Seiten
  • Ich habe für die Erstellung der kompletten Nischenseite, so wie sie heute online ist, 26 Stunden benötigt (dank Tracking weiß ich das so genau^^)
  • Ich investiere seit der Fertigstellung der Nischenseite monatlich maximal eine Stunde in die Pflege der Seite (Aktualisierung von Plugins, Überprüfen der Links ect.)

Nischenseite Einnahmen vs. Ausgaben

Beginnen wir mit den Ausgaben. Durch eine Aktion bei meinem Hosting-Anbieter im letzten Sommer hatte ich das Glück, für die Domain und das Hosting in 6 Monaten nur 18 Euro zahlen zu müssen. Ich kann an dieser Stelle grundsätzlich nur empfehlen, sich nach solchen Aktionen und Angeboten umzuschauen, denn warum mehr zahlen, wenn es nicht unbedingt sein muss?

Die Nischenseite Einnahmen nach Monaten

  • Juli – 0,40 Euro
  • August – 56,22 Euro
  • September – 39,84 Euro
  • Oktober – 33,38 Euro
  • November – 33,46 Euro
  • Dezember – 68,27 Euro

Demnach habe ich in den ersten 6 Monaten mit meiner Nischenseite Einnahmen in Höhe von 233,43 Euro erzielt. Wenn man bedenkt, dass der Juli der Startmonat war, die Seite zudem einige Zeit brauchte, um sich in Google nach vorn zu arbeiten, finde ich die Zahlen verdammt gut. Gewundert hat mich zudem, dass ich selbst in den „themenschwachen“ Monaten Oktober und November Umsatz mit der Nischenseite generieren konnte. Dass im Dezember das Weihnachtsgeschäft ausschlaggebend für die höhere Summe ist, habe ich an den gekauften Artikeln gesehen, die nur zum Teil mit dem maritimen Thema zu tun hatten.

Bedenken muss man natürlich auch den Zeitaufwand für die Erstellung der Nischenseite. Klar sind da einige Stunden Arbeit investiert worden. Dennoch muss ich dazu sagen, dass es für mich ein Versuch war und mir genauso viel Spaß gemacht hat wie das Schreiben dieses Blogs. Das Erstellen und Betexten von Nischenseiten ist mein Brotjob und hat mich daher nicht wirklich viel Kraft oder mega aufwändige Recherche und Einarbeitung ins Thema gekostet. Es ist vermutlich Ansichtssache, ob man daher den Zeitaufwand wirklich „in Rechnung“ stellen sollte als Ausgabe. Da es für mich Hobby ist, werde ich persönlich es aber nicht tun.

Eine Gewerbeanmeldung hatte ich bereits, da ich damals allgemein schon angegeben hatte, eventuell neben Blog-Kooperationen u.a. mit Affiliate Geld verdienen zu wollen. Was natürlich bedacht werden muss ist der steuerliche Aspekt. Steuern muss ich natürlich noch auf die Einnahmen zahlen. Hierzu ist aber gegen Herbst diesen Jahres nochmals ein Beitrag geplant, sofern euch dies interessiert und ihr wissen wollt, ob und wie sich die Einnahmen der Nischenseite in 2018 verändert haben.


Nischenseite Einnahmen in der Zukunft

2017 war erst der Anfang. Schaut man sich die Statistik der Klicks von maritim-einrichten.de an, sieht man, dass die Kurve (rot) von Monat zu Monat steil nach oben ging im letzten Jahr. Ich kann es tatsächlich schwer abschätzen, wie sich die Einnahmen der Nischenseite in 2018 verändern werden. Meine Vermutung ist, dass der Sommer vermutlich deutlich stärker von den Zahlen wird. Im Frühjahr bin ich mir da noch unsicher, aber auch der letzte Herbst hat mich ja überrascht und Einnahmen generiert, mit denen ich so gar nicht gerechnet hatte. nischenseite einnahmen

Es bleibt demnach (für mich) spannend, was da so kommen wird. Ich weiß von einigen anderen Nischenseiten-Betreibern, dass diese jeden Monat dreistellige Umsätze generieren. Grundsätzlich wäre es natürlich prima, wenn sich die Einnahmen der Nischenseite noch deutlich erhöhen, wovon ich aber aus Erfahrung ehrlich gesagt ausgehe. Dennoch muss ich fairerweise dazu sagen, dass ich als Freiberuflerin, die über die Künstlersozialkasse versichert ist, auch ein Limit habe. Bis zu 450 Euro im Monat bzw. 5400 Euro im Jahr darf ich mit einem Job verdienen, der nicht zu meiner „eigentlichen“ Tätigkeit zählt. Ich bin freiberufliche Texterin. Einkommen aus Affiliate zählen logischerweise nicht dazu.

Aber mal ehrlich: Wenn ich im Schnitt 450 Euro mit der Nischenseite verdiene, dann bin ich mehr als happy und hätte meine eigenen Erwartung übertroffen. Ich habe ja keinen wirklichen Aufwand mehr mit der Nischenseite bis auf die rund eine Stunde Pflege im Monat. Passiv Geld verdienen ist demnach wirklich möglich. Und sollte ich tatsächlich an der vorgegebenen Grenze kratzen, dann kann ich immer noch überlegen was ich tue: Vorübergehend offline stellen oder meinen Job überdenken und nur noch von Nischenseiten leben^^ Wenn ihr mögt, halte ich euch aber, wir bereits angekündigt, gern auf dem Laufenden und berichte im Herbst erneut von der Nischenseite.


Was ich zum Thema Geld verdienen noch loswerden möchte/muss

Ich habe Anfang Januar einen Beitrag geschrieben, in welchem es darum ging, wie man als Blogger ohne Kooperationen Geld verdienen kann. Dass das geht und vor allem wie das geht, habe ich genauer erklärt. Noch immer hält sich das hartnäckige Gerücht, dass man im Internet nicht ans Geld verdienen denken soll, wenn man mit irgendeinem Projekt oder einem Blog startet. Über die Höhe der Einnahmen kann man sich jetzt streiten, aber ich mag es nicht, wenn ständig nur geschrieben wird (vor allem von den „großen“ Bloggern), dass man nur nach vielen Jahren Arbeit im Netz Geld verdienen kann. Ob damit Blogger-Neulinge als mögliche Konkurrenz abgeschreckt werden sollen? Ich weiß es nicht..

Wer sich mit diesem Thema mal näher beschäftigt, wird viele Menschen finden, die im Internet erst seit wenigen Monaten unterwegs sind und sich dennoch bereits mit ihre Nische aufgrund der guten Einnahmen selbstständig machen konnten. Vom Facebook-Marketing-Profi bis hin zum stillen Mäuschen, dass Online-Kurse anbietet, die schon so manches Leben verändert haben – wenn einem ein Thema wirklich liegt, kann man damit auch Geld verdienen. Und bevor jemand fragt: Ich selbst bin erst seit Juli 2016 selbstständig als Texterin und Bloggerin und habe vorher nur 9 Monate (!) gebraucht, um mir alles selbst beizubringen. Ich hatte keinen Mentor, keinen Lehrer – nur Google…

Was ich damit eigentlich sagen will, um endlich auf den Punkt zu kommen: Nichts ist wirklich unmöglich und ich behaupte weiterhin, dass wenn man etwas wirklich will und sich dabei nicht auf andere verlässt, man alles schaffen kann. Der eine hat vielleicht mehr Erfolg als der andere, aber machbar ist alles (auch wenn dies gern anders behauptet wird).


Und nun zu euch: Interessiert euch das Thema grundsätzlich, so dass ein Beitrag im Herbst Sinn macht? Habt ihr vielleicht selbst schon eine Nischenseite oder verdient ihr mit dem Blog bereits im Bereich Affiliate euer Geld? Oder habt ihr generelle Fragen zu diesem Thema, so dass sich weitere Postings hierzu lohnen?

17 Comments

  • Hallo Sonja,
    du glaubst gar nicht, wie oft ich schon daran gedacht habe, eine Nischenseite ins Leben zu rufen.
    Allerdings habe ich bei diesem Vorhaben einen fiesen Gegner im Nacken sitzen. Der Kerle nennt sich Zeit und hat mir bislang immer wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht.
    Selbst für mein privates Blog habe ich kaum Zeit.
    Von daher finde ich es bewundernswert, wie du neben deinem Job als Texterin es schaffst den Spagat zwischen mehreren Blog zu stemmen.
    LG Tina

    • Ok, das mit der Zeit ist natürlich ein unschlagbares Argument. Ich betreibe meine Blogs ja neben meiner Tätigkeit als Texterin und sehe es vielleicht einfach auch zu sehr als Hobby an, so dass mir das nicht wie Arbeit vorkommt. Oft sitze ich in der Woche noch am späten Abend am Computer und klar, auch am Wochenende gehen viele Stunden drauf. Aber es macht mir Spaß und ich habe den Ehrgeiz probieren zu wollen, wie viel ich noch erreichen kann 😀 Und dennoch gibt es Dinge, die ich auf die lange Bank schieben muss, weil mir dann dafür die Zeit fehlt oder ich einfach keine Lust mehr habe, noch länger am PC zu sitzen. Hat alles seine Vor- und Nachteile 🙂

  • Erstmal: Danke für diesen Beitrag. Ich finde es auch immer sehr hilfreich und interessant, wenn jemand so transparent schreibt. Also von meiner Seite aus gerne mehr zu dem Thema.

    Und dann geht es mir wie Tina: Der Gedanke selbst eine Nischen-Seite zu erstellen war schon mehrmals da, aber irgendwas anderes hatte dann doch mehr Priorität. Aber es spuckt noch im Hinterkopf rum und wenn ich mal auf ein Thema stoße, dass mich interessiert und das noch nicht 500mal existiert, werde ich es auch probieren.
    LG Lexa

    • Sehr gerne, Danke für dein Feedback <3

      Ich drücke dir die Daumen, bei mir war es ja auch Zufall und naja, manchmal lohnt es sich auch zu warten, weil dann viel tollere Dinge entstehen 🙂

      LG und ein schönes Wochenende dir!

  • Sonja, du hast es einfach drauf 🙂
    Ich bin ne absolute Niete, was Onlinemarketing betrifft. Als SEO und Wenb 2.0 noch keine großen Themen waren, hatte ich sehr guten Zeiten mal 200 Zugriffe im Monat (Hauptsächlich durch Backlinks und Empfehlungen) – Nun komme ich noch nicht einmal auf meine 50.
    Ich hab auch mal über ne Nischen- oder Hobbyseite nachgedacht, stellte aber irgendwann fest, dass es bereits qualitativ hochwertige Seiten in meinem Bereich gibt. Ein Kommilitone von mir hat nen Blog in besagtem Bereich eröffnet, aber der kann seine Follower auch an einer Hand abzählen.
    Ich denke immer noch darüber nach, ob ich einen öffentlichen Blog über all meinen Hobbykrimskrams führen soll. Aber wie soll man schon einen „bunten Mix“ bewerben? Zudem schrecke ich davor ab, öffentlich zu viel persönliches Preis zu geben. Der Plan ist aber wegen anderen Gründen erstmal ad acta gelegt worden. Ich will keine Versprechen eingehen, die ich nicht zu 95% einhalten kann.

    • 😀 Lieben Dank dir für das Kompliment 😀 Ich denke in Bezug auf deinen „bunten Mix“ ist es doch viel eher so, dass Menschen dir folgen und deinen Blog lesen, weil sie dich und deine Themen mögen! Ist ja immer die Frage, wie viel Wert man darauf legt, wie viele Seitenaufrufe der Blog hat oder ob einem wichtiger ist, dass eine Kommunikation entsteht. „Bewerben des Blogs“ oder geeignete SEO-Maßnahmen sind da ja nur interessant, wenn du deine Zahlen pushen willst.

      Und auf die Zugriffe bei dir: Du hast einen geschützten Blog – den meinst du doch, oder? Ich persönlich schrecke da immer vor zurück eine Anfrage zu schicken und so schränkt der sich der Kreis der potentiellen Leser ja ohnehin schon drastisch ein…

      LG und ein schönes Wochenende dir!

    • Mein Blog bleibt weiterhin privat und geschützt. Nicht jeder muss wissen, wer dahinter steckt, was sich alles in meinen Schränken tummelt und was ich so denke.

      Ich rede von meinen Hobbies… Vor 3-4 Jahren hatte ich einen Blog gehostet, aber nach einem Monat drangegeben, weil null Interaktion kam. Auf Englisch zu schreiben fiel mir genauso schwer wie Themen zu finden, mit denen ich niemanden auf die Füße trete. Ehrlich gesagt hatte ich sogar schon Angst vor Rezensionen…

    • Lieben Dank für deine Worte! Da es mich bei anderen auch immer interessiert, war es mir eben wichtig, auch mal so offen zu sein und solange ich keine 10.000 Euro im Monat damit verdiene, kann man da ja drüber reden 😀

    • Stimmt nicht so ganz… Es gibt in gefühlt jeder Nische Konkurrenz – man muss nur eben besser sein als die Konkurrenz 😉 Ich denke, es ist wie mit dem Bloggen: Eigentlich gibt es alles irgendwie schon einmal und dennoch haben manche mit ähnlichen Themen mehr Erfolg als andere… Alles vielleicht auch ein wenig Ansichtssache 🙂

  • Hallo Sonja,

    vielen Dank für Deinen Einblick hinter die Kulissen von http://maritim-einrichten.de/ . Ich sauge solche Berichte immer wieder mit großem Interesse auf und bin begeistert, wenn deutsche Blogger bereitwillig darüber Auskunft geben mögen, wie die Besucherzahlen sind und wie sich die eigenen Einnahmen entwickeln.

    Ich bin mir sehr sicher, dass man mit der Präsentation dieser Ergebnisse viele dazu anspornen kann, es einem gleich zu machen und es auch zu versuchen, einen eigenen Blog zu betreiben.

    Viele US-amerikanische Blogger haben es sich zu eigen gemacht, mit ihren Finanzergebnis ganz offen umzugehen und diese zu veröffentlichen. Frei nach dem Motto „Tue Gutes und rede darüber“. Dort scheint zu diesem Thema dann doch irgendwie eine andere Einstellung zu bestehen.

    Ich betreibe jetzt selbst seit ganz wenigen Jahren dieses Online-Gewerbe nebenbei, muss zu Glück meinen Lebensunterhalt nicht davon bestreiten und habe es mir selbst auf die Fahne geschrieben, regelmäßig zu meiner Seitenentwicklung und den -einnahmezahlen zu berichten.

    Für mich ist es wirklich nur ein Hobby und ich darf es mir erlauben, auch manchmal einfach gar nichts zu machen. Mir macht das alles einfach nur jede Menge Spaß und ich lerne von tag zu Tag neue Dinge hinzu.

    Umso schöner finde ich es, wenn ich beim Lesen an den Erfolgen meiner Mitstreiter partizipieren kann und mich mit ihnen über ihr Ergebnis freuen darf.

    Deshalb ein ganz großes Dankeschön an Dich, dass du uns diesen umfangreichen und sehr interessanten Einblick gewährt hast.

    Anders als Du sehe ich jedoch persönlich keinen Hinderungsgrund auch darüber zu berichten, wenn es mal 10.000 Euro im Monat werden sollten 🙂
    Halt` mich gerne auf dem Laufenden, wenn es soweit ist! 😉

    Ich freue mich auf Deinen Beitrag im Herbst und werde gerne zu denjenigen gehören, die diesen aufmerksam und mit großem Interesse lesen werden.

    Liebe Grüße aus dem Norden
    Jörg-Michael

    • Lieben Dank für deine Worte! Ich habe auch lange überlegt ob es Sinn macht so offen zu schreiben, aber letztendlich lese ich es selbst gern bei anderen. Dennoch finde ich es immer einen schmalen Grad. Auf der einen Seite will man mit Zahlen oder Erfolgen nicht angeben, auf der anderen Seite aber auch nicht sagen: Sieh her, du musst nur dies und jenes machen, dann geht das auch bei dir…

      Ich habe den Beitrag für den Herbst schon notiert, weil das Feedback ja echt gut war und ich denke, es wird bestimmt so manche interessieren, wie es weitergeht. Der Januar sieht schon einmal von den Zahlen ganz vielversprechend aus 😀

      LG an dich!

  • Hallo,

    ich finde es ebenfalls sehr interessant und schön, dass Du offen deine Einnahmen von deiner Nischenseite offenlegst. Es wird aus meiner Sicht immer möglich in einer Nische mit Affiliate-Marketing Geld zu verdienen.

    Ich habe noch ein paar Fragen. Wie viele eindeutige neue Nutzer hattest Du von Juli-Dezember 2017? Des Weiteren würde ich gerne wissen, ob Du mit deiner Conversionrate zufrieden bist. Kaufen deine Webseitenbesucher eigentlich dann auch maritime Einrichtungsobjekte oder eher andere random Sachen.

    Würde mich freuen, wenn Du die Fragen noch beantworten würdest. Wünsche dir noch eine angenehme Woche und viel Erfolg weiterhin!

    • Hallo Matthias,

      Danke für deine Worte. Natürlich beantworte ich dir die Fragen gern 🙂

      Eindeutige Nutzer aus dem genannten Zeitraum im letzten Jahr: 3.070 (also tatsächlich nicht wirklich viele)
      Conversionrate: 5,57 % (und ja, damit bin ich zufrieden :))

      Zum Kaufverhalten: Sehr gemischt. Sehr viele Produkte sind tatsächlich aus dem maritimen Bereich, aber ganz klar auch aus anderen Sparten. Schwer zu schätzen, aber ich denke, dass rund 40% maritim ist, der Rest anderweitig.

      Dir auch eine schöne Woche und bei Fragen, gern fragen 😉

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