einnahmen als freiberufler

Alles über meine Einnahmen als Freiberufler (Blogparade)

Ohne Einnahmen als Freiberufler funktioniert das mit dem Leben und dem schönen Lifestyle natürlich nicht! Dass ich nicht hauptsächlich von meinem Blog lebe, sondern dieser nur ein Nebenverdienst für mich darstellt, wissen die meisten von euch mittlerweile. Dennoch fand ich die Idee von Peer Wandiger vom Blog Selbstständig im Netz spannend, das Thema mit den Einnahmen als Freiberufler in Form einer Blogparade zu präsentieren. Wie kamen die ersten Einnahmen als Freiberufler bzw. Blogger zustande? Wie haben sich die Einnahmen entwickelt und habe ich Tipps für andere Selbstständige bzw. speziell Blogger? Auf diese Themen gehe ich mit dem heutigen Beitrag ein!

Was und wie hoch waren die ersten Einnahmen mit meinem Blog?

Fashionqueens Diary war vom ersten Tag an ein Medium für mich, über welches ich meine Kolumnen und satirischen Gedanken zur Fashionwelt einer breiten Masse zugänglich machte. Anfangs nur um zu schauen: Wie finden andere meine Texte? Schreibe ich vielleicht totalen Blödsinn, den keiner lesen mag? 2014 startete ich mit Fashionqueens Diary und war mir damals gar nicht bewusst, dass man mit einem Blog auch Geld verdienen kann. Im Laufe der Zeit kamen immer weitere Ideen und Texte hinzu, meine Interessen änderten sich und so ist Fashionqueens Diary heute eine bunte Mischung aus Lifestyle-Blog, Kolumnen, Fashion und auch Sport und Beauty.  

Anfang 2016 kam dann (für mich total unerwartet) eine E-Mail von einer Firma, die mich fragte, ob ich Interesse an einer Kooperation in Bezug auf Beautyprodukte hätte. Hatte ich natürlich und so erhielt ich für meine erste Kooperationen einen Gutschein in Höhe von 50 Euro. Dies kann ich dann auch als meine ersten Einnahmen als Freiberufler bzw. in diesem Fall Blogger bezeichnen. Die ersten Euros über das Internet, ohne dies aktiv angesteuert zu haben - ein Erfolg und der Startschuss für eine Karriere, von der ich damals nicht wusste, dass es sie gibt.. Dass ich heute tatsächlich von meiner Arbeit als Freiberuflerin lebe, ist vielleicht das Kuriose an der Geschichte. Damals war mir die Welt des Internets und deren Möglichkeiten so gar nicht bewusst - heute geht es bei mir nicht mehr ohne, wenn ich mit meiner Tätigkeit als Texterin Geld verdienen will...

einnahmen als freiberufler

Wie ging es nach den ersten Einnahmen weiter?

einnahmen als freiberufler
Happy von diesem ersten (wenn auch total ungeplanten) Erfolg beschäftigte ich mich mit dem Thema Steuern, Meldung beim Finanzamt ect. Schnell wurde mir klar, dass ich die Einnahmen ja letztendlich versteuern muss und mir da ein Gutschein (so toll er auch war) nicht wirklich etwas brachte. Ob die beim Finanzamt auch Kosmetik als Steuerzahlungsersatz akzeptieren würden? Wohl kaum...
Nach und nach kamen immer mal wieder Anfragen für Kooperationen und ich selektierte und sortierte. Gut 3/4 aller Anfragen kamen für mich nicht in Frage. Entweder war die Firma so dreist und verlangte von mir einen Beitrag ohne Kennzeichnung (und dann natürlich (!) auch mit DoFollow-Link) für eine Kette im Wert von 5 Euro oder versuchte mich davon zu überzeugen, dass wir uns einfach gegenseitig verlinken und mir das den mega Traffic bringen würde (bei einer Seite, die selbst erst online ging und demnach weder Leser hatte noch ansatzweise zu mir und meinem Blog passte).
Doch auch einige Perlen waren darunter und so entstanden im Laufe der letzten 1 1/2 Jahre richtig tolle Kooperationen, für die ich keine Gutscheine, sondern Geld erhielt. Geld, von dem ich Steuern zahlen konnte^^ 
Auch habe ich dieses Jahr die Registrierung über die VG Wort vorgenommen. Was sich daraus ergibt, wird natürlich erst im nächsten Jahr zu sehen sein, aber aufgrund der bisherigen Situation und der Anzahl der Besucher und Aufrufe auf meinem Blog, kann ich mir durchaus vorstellen, dass sich die Registrierung jetzt gelohnt haben könnte^^

Mit welchen Mitteln verdiene ich mein Geld genau?

95% der Einnahmen erziele ich durch Kooperationsbeiträge auf dem Blog Fashionqueens Diary. Die restlichen 5% sind Einnahmen aus dem Affiliate Programm, für welches ich Amazon nutze. Ich verlinke hier auf dem Blog nur sehr, sehr selten externe Produkte von Amazon, daher finde ich das Verhältnis absolut in Ordnung. Die meisten Produkte bzw. Einnahmen über Amazon stammen aus meinem Beitrag Geschenkideen für Reiter unter 20 Euro.

Dies finde ich vor allem deshalb interessant, weil ich das Thema Pferd und Reiter nur am Rande auf dem Blog behandele, scheinbar aber doch genug Pferdeverrückte unter meinen Leser zu sein scheinen...

einnahmen als freiberufler

Geld verdienen mit meinem Blog: Was kommt als Einnahmequelle nicht für mich in Frage?

Von der oft genutzten Bannerwerbung bin ich nicht so angetan. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich selbst die Werbebanner einfach nur nervig finde. Im letzten Jahr hatte ich es mal kurz ausprobiert, tatsächlich auch ein paar Euro damit eingenommen, aber mich hat die Optik einfach gestört. 

Ich will keinen Blog, der wie ein Magazin mit Werbeanzeigen durchzogen ist und im Grunde von den meisten ohnehin kaum beachtet wird. Der Schwerpunkt bei Fashionqueens Diary liegt auf den Texten, da sollen keine bunten oder gar blinkenden Werbebanner ablenken.

Einnahmen vs. Ausgaben

Ich habe auf vielen anderen Blogs mitbekommen, wie sich Leser darüber aufregen, dass bezahlte Kooperationen stattfinden. Ehrlich gesagt kann ich dies bis heute nicht nachvollziehen. Dass ein Blog ein Medium ist, ähnlich einer Zeitschrift, wo es ständig Neues zu lesen gibt und da jemand nicht nur Herzblut, sondern vielen Stunden Zeit investiert ist das eine. Doch ein Blog kostet auch Geld. Natürlich ist ein Blog ein Hobby und nur wenige leben komplett davon, doch auch ein Hobby möchte man so schön wie möglich gestalten - und mit gewissen Ansprüchen lassen sich viele Sachen und Wünsche oder Ideen da nicht kostenfrei umsetzen. Warum also nicht Kooperationen nutzen, die zum einen unterhaltsam sind und einen Mehrwert bieten und gleichzeitig die Kosten für den Blog plus ein Taschengeld erhalten?

Hosting, Domain, ein passendes Theme... Bei mir persönlich ist es so, dass ich im letzten Jahr nicht nur die Ausgaben meiner gesamten Blogzeit durch die Kooperationen decken konnte, sondern zudem ein feines Taschengeld im dreistelligen Bereich raus hatte. Dadurch, dass ich seit diesem Jahr nicht nur den Blog Fashionqueens Diary betreibe, kann ich bei Anfragen auch auf meine anderen Blogs ausweichen, wenn diese für den Kooperationspartner besser passen. So bin ich auch gespannt, wie es im nächsten Jahr um diese Zeit aussehen wird, wie sich die anderen Blogs entwickeln ect.

Hat sich meine Motivation durch die Einnahmen über den Blog geändert?

Geändert hat sich im Laufe der Zeit nur der Anspruch an mich selbst. Ich möchte meinen Blog immer schöner machen, lege viel mehr Wert auf das Design und versuche Abwechslung hinein zu bringen. Natürlich freue ich mich über Kommentare und Follower, aber ich würde meinen Blog nicht umkrempeln wollen, nur weil ich weiß, dass Methode X oder Beitrag Y mir neue Follower und dadurch vielleicht bessere Kooperationen bringt. Meine Motivation für Fashionqueens Diary ist das Feedback, welches ich durch meine Leser erhalte und wenn ich merke, dass mal wieder eine meiner Kolumnen so richtig gut ankam, dann spornt mich das schon an, es beim nächsten Mal mindestens genauso gut zu machen.

Dass ich mit dem Blog ein Nebeneinkommen erziele ist für mich ein schöner Nebeneffekt. Da ich ja nun seit Juli 2016 komplett als Freiberufler arbeite und somit kein monatlich geregeltes Einkommen mehr habe, ist es mir mittlerweile schon wichtig, dass sich die Einnahmen durch den Blog mit den Ausgaben für diesen decken. Alles andere ist ein schönes Goodie für die Arbeit (die ja zum großen Teil auch Hobby ist) oben drauf. Bedeutet auch, dass ich mir keinen Stress mache oder aktiv auf Unternehmen zugehe. Wenn Anfragen für eine Kooperation eintreffen, dann freue ich mich total darüber, aber selbst aktiv werden? Aktuell für mich kein Muss. 

Einnahmen als Freiberufler

Welche Tipps habe ich für andere, die über den Blog Einnahmen erzielen wollen?

Auch wenn es die meisten nicht mehr hören können und es  jeder Blogger predigt: Nehmt nur das an Kooperationen an, was auch wirklich zu euch passt. Natürlich ist die Versuchung groß, wenn einem eine Firma 280 Euro bietet, aber wer würde mir glauben, wenn ich morgen über meine (tatsächlich nicht vorhandene) Begeisterung über Casinos schreibe? 

Wer dauerhaft mit dem Blog immer mal wieder Einnahmen erzielen möchte, sollte an die Zukunft denken. Und nur wer ehrlich ist, wird langfristig beim Bloggen bleiben. Denn sich immer nur zu verstellen, wird auch im Netz auf Dauer vermutlich anstrengend werden... Auch sollte man sich nicht zu bezahlten DoFollow-Links oder Schleichwerbung verleiten lassen.
Ich bekomme leider oft genug mit, wie auch sehr große Blogs genau dies tun. Sie setzen (sehr gut bezahlte) DoFollow-Links (kann man ja praktischerweise sogar selbst auf deren Seiten prüfen, indem man sich den Quellcode anzeigen lässt), obwohl diese nicht erlaubt sind und zur Abstrafung durch Google führen.

Schlimm finde ich es auch, dass manche sich nicht darüber bewusst sind, dass Unternehmen mehr als einen Blogger anschreiben. Wenn ich Firma XX heute ablehne, weil die verlangten Konditionen strafbar sind und ich sehe kurz darauf einen Beitrag auf einem anderen Blog zu dieser Firma, dann war ich das letzte Mal auf dem Blog dieser Person. 

Ich spiele mit offenen Karten und verlange dies auch auch von anderen Bloggern und Kollegen. Daher kann ich nur empfehlen: Lasst euch zu nichts überreden, denkt über Konsequenzen nach und seid nicht so dumm wie andere und riskiert damit Abmahnungen oder Strafen. Auch dass eine Impressums-Pflicht bei öffentlichen Blogs besteht, sollte man wissen...

Wird sich in der Zukunft etwas durch meine bisherigen Erfahrungen ändern?

einnahmen als freiberufler

Zum jetzigen Zeitpunkt würde ich diese Frage ganz klar verneinen. Ich habe für mich gelernt, dass es nicht schlimm ist, wenn man auch mal nein sagt. Ich habe für mich festgestellt, dass es nun mal viele schwarze Schafe da draußen in der Welt des Internets gibt und dass man sich einfach auf sein Bauchgefühl verlassen sollte - meist sagt einem dies schon ziemlich deutlich, was Sache ist. Ich weiß, dass ich um einiges mehr aus meinem Blog herausholen könnte, wenn ich mehr Zeit investieren würde.

Doch momentan läuft es so, wie es ist, für mich genau richtig. Ich habe mit meinen Blogprojekten genug zu tun, verdiene mein Geld hauptsächlich durch meine Arbeit (die ja auch Leidenschaft ist) als Texterin und finde es so einfach perfekt. Was kommen wird, wird sich zeigen. Vielleicht reden wir da auch einfach in einem Jahr nochmals drüber^^ Ich lasse mir auf jeden Fall alle Möglichkeiten offen!

6 Comments

  • shadownlight 10. Juli 2017 at 6:43 pm

    Hey,
    durch die Einnahmen hat sich bei mir auch der Anspruch erhöht, immerhin liefert man einen Beitrag der bezahlt wird und die Dienstleistung ist nicht zu unterschätzen und die somit doch noch höhere Verantwortung.
    Liebe Grüße!

    Reply
    • Sonja 10. Juli 2017 at 6:45 pm

      Kann ich dir so nur zustimmen! Als Dienstleistung habe ich so noch nie gesehen, aber hast absolut Recht damit!

      Reply
  • Tabea 10. Juli 2017 at 7:57 pm

    Puhhh… ein Glück, ich habe gerade fast mein Kommentar vorm Abschicken gelöscht, weil ich deinen Post auf Twitter teilen wollte 😉 Aber hier ist es:

    Da hast du dir ja ein spannendes Thema ausgesucht! Für das Thema „Geld im Internet verdienen“ bin ich gerade nämlich sehr zu begeistern, da ich sooo gerne mit meinem Blog wenigstens die Hosting-Kosten decken würde… aber leider ist das gerade echt noch ein Wunschtraum.

    Als ich vor über vier Jahren Habutschu in mein Leben integrierte, war ich auch kein bisschen auf finanziellen Ruhm aus. Ich wollte einfach einen Platz für meine Fotos und ab und zu auch für kleine Gedankenfetzen… aber inzwischen kostet mich jeder einzelne Post auch mindestens 3-4 Mal so viel Zeit, sodass es toll wäre, wenn man dann nicht nur draufzahlt bei diesem Hobby. Denn seit dem Umzug zu WordPress sind bei mir ja auch monatlich 5 Euro fürs Hosting fällig… aber WordPress ist eben doch um einiges schöner zu nutzen.

    Dass du dich sofort über die Steuern und alles informiert hast, ist ja echt vorbildlich.
    Ich scheue momentan noch die ANmeldung des nötigen Gewerbes, weil ich nicht wüsste, wo Geld herkommen soll, da ich bisher erst 3 (unpassende) Kooperationen angeboten bekam. Ich habe wohl einfach so wenig Leser, dass ich vollkommen uninteressant bin.
    Zu dem Gutschein habe ich nun aber eine Frage… also wenn das 50 € waren, musstest du dann aus eigener Tasche Steuern dafür zahlen?

    Was ist denn die VG Wort? Davon habe ich noch nie gehört.

    Affiliate-Links wären das Einzige, was mir einfallen würde, wie mein Blog Geld abwerfen könnte, da ich alle 3 Monate Bücher vorstelle und die verlinken könnte. Aber ehrlich gesagt glaube ich, dass ich allein 5 Jahre bräuchte, um damit so viel Geld zusammen zu haben, dass ich damit die Gewerbeanmeldung (hier 33 €) wieder raus hätte…

    Werbebanner finde ich gar nicht schlimm, solange sie nur im Footer oder am Ende der Sidebar sind… Aber irgendwie scheinen die ja verpönt zu sein. Versuchen Firmen überhaupt noch, sowas auf Blogs unterzubringen oder gibt es nur noch sponsored Posts und sowas?

    Einnahmen finde ich übrigens auch gut – der Blogger sollte dafür belohnt werden, dass er kostenlos so viele Inhalte online stellt! Aus diesem Grund finde ich ja auch z.B. die viele Werbung bei Chip.de okay – denn wenn man als Leser den Autoren „entlohnen“ müsste, dann könnte ich es mir nicht mehr leisten, im Internet Texte zu lesen.

    Meine Motivation beim Bloggen wird wohl auch immer der SPaß am Schreiben und der Austausch mit Lesern bleiben… Daher würde ich auch nie im Leben vom Blog leben wollen.

    Deine Tipps, dass man sich nicht verbiegen darf und rechtlich gesehen keine Fehler machen sollte – auch aus Fairness gegenüber der Leser, finde ich sehr wichtig. Andere Kooperationen könnte ich mir gar nicht vorstellen für meinen Blog – daher habe ich ja auch bereits die wenigen Angebote abgelehnt.

    Liebe Grüße

    Reply
    • Sonja 11. Juli 2017 at 5:34 am

      Hallo Tabea,

      erstmal Danke für deinen mega ausführlichen Kommentar und das Weiterzwitschern 🙂

      Bezüglich Kooperationen gibt es auch einige Portale, die wie Bloggerjobs.de Ausschreibungen machen oder trusted-blogs.com, wo man sich auf Ausschreibungen hin bewerben kann. Vielleicht ist das ja was für dich?

      Die Bekanntmachung beim Finanzamt würde ich an deiner Stelle tatsächlich auch erst dann machen, wenn du erste Einnahmen hattest. Und dann hast du ja auch noch einen Freibetrag (ich glaube irgendwas um die 8.600 Euro im Jahr??). Wenn du diese Summe nicht erreichst, werden auch keine Steuern fällig^^

      Da ich in dem Jahr mit dem Gutschein noch unter dem Freibetrag lag, war das mit der Versteuerung kein Thema. Aber jetzt sind eben auch Warenwerte als „Geld bzw. Einnahmen“ zu sehen und müssen als Wert versteuert werden. Noch ein Grund, warum sich Gutscheine letztendlich nicht wirklich bezahlbar machen – und Miete kann man davon auch nicht zahlen^^

      Probier es doch mit Affiliate. Ist doch in wenigen Minuten eingerichtet und vielleicht unterschätzt du deine Leser ja? 😉

      P.S. VG Wort googelst du am besten oder schaust dir mal die Beiträge von „Selbstständig im Netz“ an, da ist das auch sehr gut erklärt und würde hier den Rahmen sprengen!

      Reply
  • joergmichael 11. Juli 2017 at 10:17 am

    Hallo Sonja,

    ein wirklich toller Blogparadenbeitrag, den ich mit großer Freude gelesen habe. Du sprichst mir in ganz vielen Dingen wirklich aus der Seele und ich kann mich in so manchen Gedanken sehr gut hinein versetzen, habe oftmals Gleiches wie Du erlebt.

    Und ich finde es sehr gut, dass Du Dich nicht unter Wert an x-beliebige Angebote verkaufst. Mit derartigen Angeboten habe ich bereits Erfahrungen machen dürfen und dann verzichte ich lieber auf diese paar Euros.

    Zum Thema „VG Wort“:
    Ich kann auch jedem Blogger (und das meine ich wörtlich: jedem) empfehlen, mit der VG Wort einen Vertrag abzuschließen. Das ist sehr einfach und unkompliziert und je früher man dies vornimmt, umso größer die Chance, bei der nächsten Ausschüttung im Folgejahr dabei zu sein.

    Dein Hinweis zum Thema „Gewerbeanmeldung“ im obigen Kommentar von heute morgen bedarf meiner Ansicht aber einer kleinen Korrektur:
    Die Bekanntmachung beim Finanzamt ist bereits in dem Moment erforderlich, in dem man beabsichtigt, mit seinem Blog Geld zu verdienen.

    Wie viel Geld man verdienen möchte oder bereits verdient hat, das ist zunächst unerheblich. Hier gilt die Begrifflichkeit des Merkmals der Gewinnerzielungsabsicht.

    Ich empfehle wirklich sehr eindringlich sich vor steuer- und gewerberechtlichen Problemen beizeiten zu schützen und sich mittels einer Gewerbeanmeldung abzusichern.

    Nur das konsequente Weglassen aller möglichen Einnahmequellen wie Affiliate-links, Google-AdSense oder bezahlter/geförderter Beiträge könnte vor einer Gewerbeanmeldung absehen lassen.

    Liebe Grüße
    Jörg-Michael

    Reply
    • Sonja 11. Juli 2017 at 2:18 pm

      Hallo Jörg,

      vielen lieben Dank für deine Worte!
      Zum Thema Gewerbeanmeldung gebe ich dir vom Grundsatz her Recht. Ich persönlich hatte mich damals beim Gewerbeamt erkundigt und die sagten mir, dass eine Anmeldung auch nach dem ersten Geldeingang ausreicht. Das Argument war damals (was auch nicht unlogisch ist), dass ansonsten jeder Blogger ein Gewerbe anmelden müsste, wenn er nur auf eine Kooperation hofft – und bei wie vielen letztendlich nie Geld fließen wird, wissen wir ja alle. Ich denke aber auch, dass die Ämter da sehr unterschiedlich sind und wie gut der jeweilige Mitarbeiter drauf ist^^ Ansonsten macht Nachfragen (im Vorfeld) bestimmt Sinn. Daher Danke für deinen Input!

      Liebe Grüße auch an dich!

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