Die besten Minimalismus Tipps aus 2016

Tage

Minimalismus Tipps gibt es viele. Ich zeige euch heute, welche bei mir in 2016 am besten funktioniert haben und warum in manchen Bereichen ein Umdenken stattgefunden hat. Dass ich diese Minimalismus Tipps ausgerechnet vor Weihnachten gebe, hat übrigens einen guten Grund, aber dazu später mehr!

Minimalismus Tipps rund um den Schreibtisch

Seitdem ich selbstständig bin, spielt sich mein ganzer Tagesablauf eigentlich rund um den Schreibtisch ab. Was ich mir aus 2016 mitgenommen habe, sind folgende Punkte, die bei mir zu 1000% funktionieren:

Möglichst Papierlos arbeiten

Rechnungen, Bestätigungen – alles was möglich ist, lasse ich mir von den Firmen per E-Mail zusenden. So vermeide ich Papierberge (die ja auch einsortiert werden müssen und wiederum Platz wegnehmen) und im absoluten Notfall kann ich auf diese Dokumente jederzeit von überall aus zugreifen. Dies habe ich mir von den Digitalen Nomaden abgeschaut und habe seitdem selten irgendwas suchen müssen, denn alles habe ich in Ordnern in meinem E-Mail Account hinterlegt! Hier findet ihr meine Tipps zum Minimalismus im E-Mail Account!

Ressourcen nutzen

Als ich anfing mich im Internet vor einigen Jahren auf die Suche nach guten Minimalismus Tipps zu machen, ist mir aufgefallen, dass viele den Minimalismus mit wegschmeißen verbinden. Finde ich alles andere als richtig im Bereich rund um den Schreibtisch. Kugelschreiber, Stifte, Blöcke – warum soll ich die Massen, die ich habe, entsorgen statt sie zu nutzen? Ich kaufte mir damals einen Din A5 und einen Din A4 Ordner. Alle Blöcke und Notizbücher wurden auseinander genommen und die Blätter jeweils sauber eingeheftet. Nun hatte ich zwei (!) Ordner, statt 10 Blöcke und 7 Notizbücher – und mehr Ordnung. Übrigens habe ich seit ca. 2 Jahren keine Blöcke und auch keine Stifte mehr gekauft. Ich nutze meine Ressourcen – auch das ist für mich Minimalismus, mit dem ich so auch ganz nebenbei Geld spare.

Minimalismus Tipps im Beautybereich

Wer auf seinem Blog in wöchentlicher Regelmäßigkeit irgendwelche Hauls vorstellt, sollte diesen Teil vielleicht besser überspringen…

Nutzen statt sinnlos kaufen ist die Devise

Dies ist einer der wichtigsten Minimalismus Tipps, den ich aus 2016 mitnehme. Natürlich bekommt man als Blogger hin und wieder was zugeschickt, klar will man unbedingt diesen einen Nagellack haben und logisch, dass die Versuchung bei den Limited Editions groß ist – aber dies ist auch in Ordnung! Wichtig ist nur, dass man seine Sachen dann auch nutzt. Auch ich gönne mir gern Sachen, weil sie mich begeistern. So konnte ich die Finger nicht von der Alverde Weihnachts-LE mit Apfel-Karamell lassen – aber ich kann es mir auch leisten, weil ich ohnehin keine großen Vorräte daheim habe. Was ich habe, das wird nach und nach genutzt bis es leer ist. Finde ich mal eine Creme nicht so gut, dann wird sie eben als Fußcreme umfunktioniert.

Weniger ist mehr

Natürlich habe ich mal Duschgel oder Shampoo oder Nagellackentferner auf Vorrat da stehen – aber nie mehr als zwei! So kann ich garantieren, dass mir nichts schlecht wird, ich brauche die Sachen auf und wenn es neue „ganz tolle“ Sachen gibt die ich unbedingt haben mag, dann kann ich diese mit gutem Gewissen kaufen. Sachen horten bis der Schrank voll ist, war vor Jahren mal gewesen – bis es mich derart gefrustet hat, dass ich radikal gar nichts mehr gekauft habe, bis alles leer war. Seitdem bin ich geheilt und weiß die Sachen, die ich habe, zu schätzen! Auch einer der wichtigsten Minimalismus Tipps aus 2016: Seine Sachen zu schätzen wissen!

Minimalismus Tipps für die Wohnung

Wer sich Freiraum schafft – flächenmäßig – der hat auch mehr Freiraum für die eigene Kreativität. So geht es mir, seitdem ich radikal minimalisiert habe. Und ganz nebenbei: es fühlt sich verdammt gut an!

Warum liegt es immer noch hier?

Die Bücher, die man nie wieder liest weil sie langweilig waren, die CD´s, die vor 10 Jahren das letzte Mal gehört wurden und die Hose, die das letzte Mal gepasst hat, als die Waage noch 10 Kilo weniger anzeigte. Meist weiß man, dass man diese Dinge nicht mehr in die Hand nimmt, also weg damit! Wer (wie ich) keine Lust hat, dies alles einzeln zu verkaufen, nutzt einfach Portale wie Momox oder Rebuy oder spendet sie.

Deko oder Möbel und Kleinkram – Sachen, die ihr schon seit Jahren nicht verwendet – verschenken (Ebay Kleinanzeigen oder die „Verschenken-Kiste“ vor der Haustür).

Tut euch einfach selbst den Gefallen und befreit euch von dem Ballast – ich verspreche euch, das Gefühl danach ist grandios!

Minimalisieren heißt Geld sparen

Auch hier geht es wieder um das Nutzen von den Dingen, die man bereits besitzt. Verbraucht endlich mal die „alten“ Lebensmittel, die schon seit Monaten Platz wegnehmen (die Tütensuppen verfeinert ihr, das Dosengemüse wird zur Nudelpfanne – was auch immer). Aber die meisten haben die Schränke voll und kaufen dennoch immer wieder nach. Das nimmt nicht nur Platz weg, sondern kann (zumindest am Anfang) auch Geld einsparen! Zudem könnt ihr die Sachen, die ihr habt, schön sichtbar deponieren: Reis, Nudeln, Cornflakes, Couscous oder Bonbons in die großen Einmachgläser! Ihr seht sofort was ihr noch habt, müsst es nicht in der 3. Version von einem anderen Hersteller kaufen und es sieht zudem auch toll aus!

Minimalismus vereinfacht den Hausputz

Wer weniger „Gerümpel“ hat, kann auch den Wohnungsputz schneller erledigen! Statt 20 Dekogegenstände hochzuheben, sind es nun vielleicht noch 4 Lieblingsstücke, die dafür aber nun in Szene gesetzt worden sind und einzeln für sich wirken. Statt 20 Minuten Vorratsschränke ausräumen zu müssen um durchwischen zu können, braucht ihr vielleicht nur noch 7 Minuten. Ihr merkt, worauf ich hinaus will.

Warum diese Minimalismus Tipps vor Weihnachten?

Ich mag Weihnachten, ich finde Geschenke toll. Aber ich finde es gruselig, wie manche nur noch ans „Abstauben“ denken. Adventskalender (gerade unter Bloggern) finde ich toll, aber manchmal habe ich das Gefühl, dass manche auf Teufel komm raus bei allem mitmachen – hauptsache umsonst „irgendwas“ kriegen. Lila hat dazu einen tollen Beitrag verfasst!

Minimalismus bedeutet für mich nicht zwanghaft reduzieren, sondern vielmehr ein Bewusstsein schaffen über das, was man nutzt und was man hat. Hier finde ich Aurelias Gedanken sehr gut, denn es geht bei ihr darum zu schauen, wo die Dinge herkommen, was dahinter steckt ect. Auch dies kann oft ein Grund sein, auf manches (freiwillig) verzichten zu wollen.

Minimalismus bedeutet für mich…

… Dinge zu besitzen, die ich gern habe und nutze
… mich von Ballast zu befreien, der mich blockiert
… den einen oder anderen Euro zu sparen
… auch die Umwelt freut sich, wenn ich nichts wegschmeißen muss, weil es schlecht geworden ist

Es gibt viele Gründe, warum ich sehr gern immer mal wieder durch die Wohnung gehe und minimalisiere. Ich müsste es nicht, denn auf 150 qm habe ich theoretisch genug Platz. Aber genau das ist es: warum alles vollstellen? Warum jede Ecke zustopfen? Es sieht nicht nur unschön aus, sondern erdrückt – zumindest mich. Ich liebe die Freiheit und den Freiraum – auch in meiner Wohnung!

Welcher war euer bester Minimalismus Tipp, den ihr je bekommen und umgesetzt habt?

P.S. Mehr Minimalismus Tipps aus der Vergangenheit findet ihr hier und ein weiterer ist für Dezember bereits in Planung 😉

17 Comments

  • Lila 4. Dezember 2016 at 2:55 pm

    Vielen Dank für’s Verlinken 🙂
    Deinen Post muss ich auch mal verlinken, denn der ist´eine gute ziemlich gute Zusammenfassung!

    Papierlos arbeiten
    Von wichtigen Rechnungen habe ich immer noch Ausdrucke. Man löscht eine E-Mailbox schneller als man glaubt, daher… Aber ich drucke keine To Do Listen oder E-Mails mehr aus.

    Ressourcen Nutzen
    Wie wahr. Ich brauch meinen Kram einfach auf – Zur Not als Schmierpapier im Büro… Stifte brauch ich bis auf spezielle Tuscheschreiber und CD-Marker eh nie wieder mehr kaufen.

    Nutzen statt sinnlos kaufen
    Stimme ich dir zu, aber ich habs dieses Jahr nicht wirklich geschafft. Die Produkte waren dieses Jahr zu verlockend, dass ich mehr gekauft habe als ich gebraucht hätte… Deswegen hoffe ich dass sich die Trends in den nächsten zwei Jahren wiederholen oder total daneben sind dass ich gar nicht erst in Versuchung komme xD

    Weniger auf Vorrat
    Da hast du auch Recht. Ich kauf nur noch Dinge auf Vorrat, bei denen ich allergiebedingt keine große Auswahl habe…

    Bücher, CDs ausmisten usw.
    Ich habs bei Kleiderkorb eingestellt, aber ich kriegs nicht weg. Ein paar Bücher habe ich gespendet, aber ein Musikliebhaber kann sich nicht kostenlos von Musik trennen…

    Essenschränke aufbrauchen
    Da habe ich immer einen gewissen Vorrat, aber der macht auch Sinn, weil ich dann nicht inden Supermarkt eilen muss, wenn ich keine Zeit zum kochen habe und Hunger habe. Hier stehen aber auch Einmachgläser und Tupperware mit den üblichen Sachen drin. Vergammeln tut hier nix ^^

    Dekogegenstände
    Besitze ich kaum. Hier steht nur was af der Fensterbank, auf der Kommode und im Bücherschrank – Überall dort, wo ich nicht ständig hin muss. Viele finden mein Zimmer ziemlich kahl, aber ich kriege zu viel, wenn auf jedem Möbelstück etwas steht. Das einzige was ich vermissse ist ein Bild, aber das ist leider technisch nicht umsetzbar (Wand lässt sich nicht bohren). Naja, wenn ich ausziehe wird sowieso einiges weggeworfen – Ich freue mich schon!

    Ich wünsche dir einen schönen 2. Advent!

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    • Sonja 4. Dezember 2016 at 4:59 pm

      Sehr gern 🙂

      Ich habe meinen E-Mail Account seit über 10 Jahren und alles wichtige in Unterordnern – ich habe noch nie „versehentlich“ was gelöscht^^

      Zu deinem „Bild-Problem“: kannst du es nicht mit diesen Tesa-Dingern probieren, die man an die Wand kleben und wieder abziehen kann?

      Dir auch einen schönen 2. Advent 🙂

      Reply
  • aurelia 4. Dezember 2016 at 3:41 pm

    Vielen Dank fürs verlinken liebe Sonja
    mein liebster Tipp ist immer: Frage dich bei allem brauche ich das wirklich.
    Wenn diese Frage in Fleisch und Blut übergegangen ist, ist man nach meiner Erfahrung ziemlich Immun gegen jegliche provozierende Werbung und Kaufimpulse

    Liebe Grüße
    Aurelia

    Reply
    • Sonja 4. Dezember 2016 at 5:00 pm

      Sehr gern 🙂 Dein Tipp ist sehr gut und ist auch bei mir ganz oft ein wichtiger Punkt zur Kaufentscheidung 🙂

      Reply
  • shadownlight 4. Dezember 2016 at 3:55 pm

    Hey, das hast du schön geschrieben. In vielen deiner genannten Bereiche versuche ich es tatsächlich umzusetzen.
    Hab einen schönen 2. Advent!

    Reply
    • Sonja 4. Dezember 2016 at 5:01 pm

      Lieben Dank, dir auch einen schönen 2. Advent 🙂

      Reply
  • Lila 4. Dezember 2016 at 7:16 pm

    Versehentlich mein ich weniger… Ich drück nur einmal im Jahr recht großzügig auf den Löschen-Button, weil die Mailbox sonst zu voll wird. ^^

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    • Sonja 4. Dezember 2016 at 10:19 pm

      Ach so 😀 Ich habe bei mir den GMX-Accout mit 5 GB Speicherplatz – den habe ich bisher noch nicht einmal annähernd voll bekommen^^ Und den Gelöscht-Ordner miste ich nur sehr, sehr selten aus 😉

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  • Moni 5. Dezember 2016 at 1:24 am

    Das hast du schön geschrieben. Ich bin durch einige Phasen von sparen müssen bzw erzwungenem Minimalismus, mit Minimalbudget das wichtigste kaufen, langsam wachsendem „Vorhandensein“ und ausreichend, dann in einigem zuviel haben… und habe durch diese Jahre viele Beobachtungen gemacht, bei mir und anderen…

    Momentan bin ich nach der Freude, mir was kaufen zu können, wenn ich mag und Sinn drin sehe, wieder beim Minimieren, ich finde, einige meiner Lacke müssen weg, bisher haben sie noch kein jeues Heim gefunden.

    Die anderen sachen, wunderbar! Ich habe keinen Drang, etwas zu kaufen. Fast nie lockt etwas so dolle, was ich nicht wirklich außergewöhnlich finde und auch irgendwie brauchen könnte… irgendwie entspannend. Tolles blush, diese Farbe… mmmh… erinnert mich an das xxy was ich schon habe. Stimmt! Brauchich nich!

    Ich möchte meinen Dingen Beachtung schenken, wie du saich schön gesagt hast.
    Das mit dem ausmisten war ja bei kir zwangseise nebenbei pasiert, dass ich Hamster plötzlich, durch unsere Lebensumstände auf fast Null gesetzt wurde… und vorher auch nicht viel neues und nix teures hatte. Das Kaufen des neuen war eine echte Lektion. Horizonrerweiternd!

    Nur noch so viel: Minimalismus bedeutet bestimmt nicht „nix besitzen“, das ist in dieser Gesellschaft unmöglich. Jeder muss sein eigenes Minimum finden. Wenn einige im ersten Eifer übertreiben, machen sie es meist nicht lang, Jojoeffekt! Es sollte ein entspanntes Verhältnis sein, zu Dingen, die einem das Leben bereichern, Qualität anstatt Quantität.

    Zufriedenheit kommt von innen! Es sind nicht die (gekauften) Dinge, die einen zufrieden machen, die geben nur kurze Endorphine..

    Bevor ich Wälzer schreibe… wünsche ich dir ne wunderbare Woche!
    Ich lese deine posts sehr gerne, aucn wenn ich viel zu wenig kommentiere…

    Liebe Grüße!

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    • Sonja 5. Dezember 2016 at 10:18 pm

      Ich kann deinen Gedankengang total verstehen – an dieser Stelle auch Danke fürs Teilen 🙂 Ja, das mit der Beachtung schenken ist ein Punkt, der mir seitdem ich es bewusst mache, deutlich aufgefallen ist. „Komischerweise“ verbrauche ich seitdem die Sachen auch zeitlich gesehen schneller, weil ich eben weniger habe und es entsprechend intensiver nutze.

      Das freut mich, dass du gern bei mir liest <3 Dir auch eine schöne Woche! Liebe Grüße an dich!

      Reply
  • Stephi 7. Dezember 2016 at 6:11 pm

    Liebe Sonja, bei Minimalismus triffst du bei mir wirklich voll ins schwarze! Papierkram mache ich zu 90% auch mittlerweile Online – bis auf einen Terminplaner – und auch bei Beauty Artikeln habe ich meinen Bedarf seeeeehr zurückgefahren und genauso wie du weiß ich die wenigen, teureren Sachen jetzt auch viel mehr zu schätzen 🙂
    Mein größter Ansporn für Minimalismus ist defintiv der fehlende Platz in der Wohnung – da kommt bei mir leider schnell einiges zusammen 😀 Als neues Projekt für nächstes Jahr habe ich mir vorgenommen da definitiv ein bisschen auszusortieren!

    Liebe Grüße
    Stephi

    Reply
    • Sonja 7. Dezember 2016 at 6:33 pm

      Hallo Stephi, lieben Dank für deinen Kommentar! Fehlender Platz ist bei mir weniger das Problem (im Gegenteil^^), aber es fühlt sich einfach besser und befreiender an, wenn man keine Massen daheim hat. Räumlicher Freiraum ist bei mir auch direkt kreativer Freiraum – und den brauche ich 🙂 Wünsche dir viel Erfolg für dein Projekt im nächsten Jahr! Liebe Grüße an dich!

      Reply
  • Charli 9. Dezember 2016 at 2:22 pm

    Oh, ein sehr schöner Beitrag.

    Ich wundere mich auch immer regelmäßig über die Blogposts, die Minimalismus preisen und dann erstmal alles wegschmeißen. Oder auch den Capsule Wardrobe Trend, der dann bei den meisten damit beginnt, alles auszusortieren, um dann ganz viel neue Teile anzuschaffen. Ich denke, dass kann man auch Stück für Stück tun und bei eventuellen Neuanschaffungen bedenken. Von heute auf morgen muss das nicht sein.
    Bei uns begann der bewußtere Umgang mit meinem erstem Kinderflohmarkt, da haben wir erstmal festgestellt, dass wir eigentlich viel zu viel haben. Und das rufen wir uns jetzt bei jeder Neuanschaffungen immer wieder in Erinnerung. Das hat uns schon sehr viel gebracht.

    Ja, und das Aufräumen und Wiederfinden ist auch viel leichter geworden. Klar, freue ich mich auch über neue Dinge. Aber ich lege jetzt einfach mehr Wert auf Qualität und Langlebigkeit. Im Übrigen freue ich mich darüber, dass meine Mami nicht alles aussortiert hat, was ihr nicht mehr passte. Da habe ich echt schon einige coole Teile gefunden. 😉 Aber auch das waren immer hochwertige Sachen, alles andere würde nach so vielen Jahren gar nicht mehr so aussehen.

    Ich finde es auch immer spannend, wie man aus so manchem alten Teil noch etwas „zaubern“ kann. Und auch da ist das Reduzieren echt von Vorteil, weil man sonst bei all den Basteleien den Überblick verliert und gar nicht mehr weiß, womit anfangen wollte.

    Bei Dekoartikeln haben wir nicht alles weggeschmissen, sondern uns einen richtigen Fundus angelegt. Wir dekorieren einfach öfter mal um, damit nicht immer soviel rumsteht. Und für Fotos ist das auch von Vorteil. Das geht natürlich nur mit ausreichend Platz. Das werde ich sicher später vermissen, wenn ich eine eigene Wohnung habe. Naja, ist aber noch etwas Zeit… 😉

    Jedenfalls finde ich es sehr schön, dass viele Menschen sich jetzt einfach bewußter damit auseinander setzen. Das ist ein großer Vorteil des Internet, man erreicht doch viel mehr Menschen. In der Schule wird über so etwas überhaupt nicht gesprochen, obwohl ich finde, dass es bei all dem Müll der weggeworfen wird, gar nicht verkehrt wäre.

    Jetzt habe ich hier einen ganzen Roman geschrieben, das wollte ich gar nicht. 😉

    Wünsche dir noch einen entspannten (aufgeräumten) Nachmittag. 😉
    LG Charli

    Reply
    • Sonja 9. Dezember 2016 at 9:18 pm

      Hallo Charli, lieben Dank für deinen mega Kommentar! Oh ja, das finde ich auch so schlimm wenn ich mitbekomme, wie manche ausmisten um dann neu einzukaufen – dezent am Ziel vorbei würde ich sagen^^ Wegwerfen an dem das Herz hängt, würde ich auch nicht. Ich habe für solche Erinnerungsstücke und alte Lieblinsdeko eine Ikea-Kiste. Gefühlt 1-2x im Jahr schaue ich mal rein, woran das Herz immer noch hängt, bleibt drin 🙂
      Ich wünsche dir ein schönes und ebenfalls entspanntes Wochenende! LG,Sonja

      Reply
  • Melanie Sauerwald 26. Dezember 2016 at 6:57 am

    Liebe Sonja,
    vielen Dank für diesen tollen Beitrag! Mein Ziel ist es, 2017 minimalistischer zu leben, denn ich merke, wie sehr mich meine vollgestellte Wohnung mit Deko und auch Unordnung einengt. Schluss damit! Ab jetzt wird aussortiert!
    Ein frohes Weihnachtsfest wünsche ich dir!

    Reply
    • Sonja 26. Dezember 2016 at 11:28 am

      Hallo Melanie, vielen lieben Dank dir für deine Worte! Ich wünsche dir ganz viel Erfolg bei deinem Vorhaben und natürlich noch schöne Weihnachten 🙂 Liebe Grüße an dich!

      Reply
  • Monatsrückblick November und Dezember - Habutschu! 31. Dezember 2016 at 8:00 am

    […] und das normale Leben – die besten Tipps hat Sonja für euch […]

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