Mein Schreibzimmer – ein Zimmer nur zum Schreiben?

schreibzimmer blogparade
Hast du ein eigenes Zimmer nur zum Schreiben? Um diese Frage geht es in der aktuellen Blogparade von schreibsuechtig.de Ich mag das Thema, habe die anderen Beiträge bereits mit Begeisterung gelesen und da ich selbst den ganzen Tag am Schreiben bin, passt das Thema hervorragend zu mir. Daher gibt es heute einen kleinen Einblick in meinen Bereich bzw. mein Schreibzimmer!
schreibzimmer lady und mia

Ohne meine beiden Partner in Crime geht schon einmal gar nichts. Ein Platz im Schreibzimmer für die beiden ist natürlich ein Muss!

Habe ich ein eigenes Zimmer nur zum Schreiben?

Ja, ich habe ein eigenes Schreibzimmer. Wobei Schreibzimmer jetzt auch eine Definitionssache ist. Da ich als freiberufliche Texterin von zu Hause aus arbeite, ist mein Schreibzimmer auch gleichzeitig mein Büro. Mein Arbeitsplatz, an welchem ich die meiste Zeit des Tages verbringe, texte, tippe und kreativ bin. 

Was genau mache ich in meinem Schreibzimmer?

Ich arbeite wie bereits geschrieben als freiberufliche Texterin und verdiene also im meinem Schreibzimmer meinen Lebensunterhalt. Neben dieser Arbeit habe ich meine Blogprojekte, die ich "nebenher" betreibe und auch mein erstes Buch habe ich meinem Schreibzimmer finalisiert. Aktuell liegt die Priorität natürlich weiterhin auf meiner Arbeit als Texterin, die Blogprojekte stehen an zweiter Stelle und an einem Buch schreiben... Ideen habe ich genug, erste Skizzen stehen auch schon, aber zeitlich ist es kaum zu schaffen für mich - zumindest aktuell, was auch daran liegt, dass ich versuche weniger am Schreibtisch zu sitzen und mehr meinen sportlichen Aktivitäten nachgehen möchte.

Wie oft sitze ich in meinem Schreibzimmer?

Oft. Manchmal noch zu oft. Ich kann gut und gerne behaupten, dass ich in meinem Schreibzimmer den größten Teil des Tages verbringe - auch wenn ich weiß, dass das vielleicht nicht immer so richtig ist. Wenn die Sonne scheint und die Temperaturen ein angenehmes Level erreicht haben, dann verbringe ich meine Arbeitszeit auch stundenweise auf dem Balkon. Dies hat zwei Gründe: Zum einen bin ich einfach super gerne draußen. Ich liebe es, wenn der warme Wind meine Gedanken in Fahrt bringt, wenn ich das Rauschen der Bäume höre und die Wärme der Sonne auf meiner Haut spüre. 
Ein weiterer Grund nach draußen auszuweichen ist die Tatsache, dass mir in meinem Schreibzimmer an manchen Tagen die Decke auf den Kopf fällt. Als Freiberuflerin arbeite ich alleine - den ganzen Tag. Da gleichen Telefonate oder das Radio die fehlenden Kollegen nicht mal im Ansatz aus. Ja, ich genieße es tatsächlich die meiste Zeit, wenn ich meine Ruhe habe, mich keine Kollegen in meinem Gedankengängen stören und ich jede Aufgabe in Ruhe bearbeiten kann. Das ist toll. Aber manchmal auch einfach zu ruhig und ich komme mir doch schon ziemlich einsam vor. Daher brauche ich es, wenn ich den Arbeitsplatz wechseln kann. Nach draußen gehen, mal an den Esszimmertisch ausweichen - manchmal ist dies wichtig für neuen Input!
schreibzimmer

Was hat sich mit dem Schreibzimmer für mich verändert?

Früher stand mein Schreibtisch in der Ecke des Wohnzimmers. Auch wenn ich dort damals angefangen hatte an meinem Buch zu arbeiten, ist die Konzentration nicht die gleiche, die man in einem eigenen Zimmer nur zum Schreiben hat. Von daher kann ich sagen, dass sich grundsätzlich die Konzentration verändert hat. Wenn ich an einer Aufgabe sitze, ist die Ablenkung nicht so groß wie damals. Es fällt mir einfacher, mich zu fokussieren und dadurch schaffe ich einfach viel mehr! Auch kann ich mich bei der Bearbeitung bestimmter Projekte ausbreiten und wenn es sein muss, dieses Chaos auch mal ein paar Stunden liegen lassen - auch wenn Besuch da ist. Aber Richtung Feierabend muss aufgeräumt werden - ohne Wenn und Aber!

Was ist mir in meinem Schreibzimmer besonders wichtig?

Ich liebe es, wenn ich morgens an meinen aufgeräumten und cleanen Schreibtisch komme. Nichts liegt herum, es herrscht kein Chaos. Ein minimalistischer Schreibtisch und eine minimalistische Einrichtung sind mir in meinem Schreibzimmer besonders wichtig und da lege ich sehr viel Wert drauf. Das einzige, was gern in Massen vorhanden sein darf: Pflanzen! Die machen den Raum lebendiger und lassen ihn nicht so kahl wirken. Ansonsten genieße ich es, dass ich blind greifen kann, wenn ich etwas brauche. Ein Griff zum Lieblingsstift, einmal Strecken, um meinen Taschenrechner in der Hand zu haben und einmal umdrehen, um mich von meinen Lieblingsbüchern inspirieren zu lassen. So habe ich mir immer mein perfektes Büro vorgestellt und es mir nun auch tatsächlich so eingerichtet! Dennoch ist nicht ausgeschlossen, dass sich Änderungen ergeben. Ich bin eine kleine (große) Perfektionistin und Träumerin und habe Wünsche, die ich mir irgendwann noch erfüllen mag, die aber nicht zwingend notwendig sind. So hätte ich gern einen Tisch mit einer Holzplatte - eine schöne, urige Holzplatte, gern auch mit Astlöchern. Auch sollen noch mehr Pflanzen in mein Schreibzimmer einziehen - dies setze ich bereits nach und nach um. Und trotz dieser Wünsche sind diese kein Hindernis, um in meinem Schreibzimmer meiner Arbeit und der Erfüllung von Zielen nachzukommen! Dies ist ein wichtiger Punkt, den viele einfach vergessen! An sein Ziel kommen alle auf dem gleichen Weg, nur das Umfeld, wie sich der Weg gestaltet und welche Schuhe wir dabei tragen - die sind unterschiedlich. Die Voraussetzungen und was wir wirklich daraus machen, sind jedoch bei allen identisch!

schreibzimmer hund

Wünsche ich mir ein externes Schreibzimmer?

An manchen Tagen ehrlich gesagt schon. Zum einen um eben mal wieder in einem anderen Umfeld zu sitzen, zum anderen aber auch, weil ich oft merke, dass ich mich an einigen Tagen doch ablenken lasse (auch von meinen Partnern in Crime...).

Es sind echt meist nur Kleinigkeiten wie Waschmaschine anmachen, Wäsche aufhängen, Spülmaschine ausräumen, den Staubsaugerroboter umsetzen oder eben 4x am Tag mit den Hunden Gassi gehen, aber es lenkt für einen (kurzen oder manchmal auch langen) Moment ab.

Ein externes Schreibzimmer, wo es diese (selbst gemachten) Ablenkungen nicht gibt, stelle ich mir für manche Tage schon toll vor. Aber ehrlicherweise muss gesagt werden: Einen Raum anmieten lohnt sich finanziell nicht. Der nächste CoWorking-Space ist mindestens 100 km entfernt und mich in ein Café zum Schreiben setzen? Hier? Wo jeder jeden kennt? Ähm nein....

Was sind die wichtigsten Utensilien in meinem Schreibzimmer?

Ohne meinen Laptop geht nichts! Ich habe meinen Laptop an einem Monitor angeschlossen und mir eine separate Tastatur (diese) sowie eine Maus (diese) gekauft, um ergonomisch korrekt am Schreibtisch sitzen zu können. Wenn ich mich direkt vors Fenster setzen mag und weiß, dass ich dort längere Zeit verbringen möchte, nutze ich meinen Laptop-Ständer (diesen hier). Seitdem ich somit nicht mehr direkt am Laptop sitze, hat sich mein schmerzender Nacken durch das "nach unten schauen" ein wenig gebessert. Früher habe ich nach wenigen Stunden bereits arge Probleme mit Nackenschmerzen gehabt, dies ist heute (arbeitsbedingt) nicht mehr der Fall. 
Ansonsten bin ich sehr minimalistisch eingerichtet. Die meisten Dinge wie Notizbücher oder To Do Listen nutze ich online (hier findest du eine Aufstellung über die Tools und Programme, die ich nutze). Spart nicht nur Papier und Geld, sondern sorgt dafür, dass ich weniger materielle Dinge in meinem Schreibzimmer habe! Seit einiger Zeit habe ich übrigens auch einen Tischventilator - und wehe, einer lacht... So sehr ich unsere Dachgeschosswohnung auch liebe, aber in meinem Home Office erreicht die Temperaturanzeige gern mal die 27 Grad und ohne Tischventilator und kühle Getränke geht da gar nichts!
schreibzimmer texter

Ist das Schreibzimmer ein Schlüssel zum Erfolg?

Diese Frage beantworte ich gern, nicht nur weil sie ein Teil der Blogparade darstellt. Grundsätzlich behaupte ich, dass mit eisernem Willen alles überall möglich ist. Wer nicht die Möglichkeiten besitzt, sich für etwas in einen separaten Raum zurückziehen zu können, kann dies (meiner Meinung nach) dennoch nicht als Argument nutzen, warum etwas nicht funktioniert oder man gar deswegen scheitert. Dennoch glaube ich, dass es eigenes Zimmer nur zum Schreiben vieles einfacher macht. Es ist ein Rückzugsort, an dem man sich kreativ entfalten kann. An dem man sich (wenn man es denn wirklich will) für ein paar Stunden von der Welt abschotten und in aller Ruhe seinen Projekten widmen kann. Meine berufliche Karriere hat ebenfalls erst in meinem Schreibzimmer gestartet. Und dennoch ist es KEIN Schlüssel zum Erfolg. Wer nicht in der Lage ist, sich auf etwas einzulassen oder sich fokussiert etwas widmen möchte, wird dies auch in einem eigenen Schreibzimmer nicht tun. Im Gegenteil: Dort bekommt niemand mit, ob man selbst vielleicht gerade stundenlang irgendwelche Videos auf Youtube anschaut oder sich durch diverse Blogs liest und klickt. Dies ist meiner Meinung nach sogar auch einer der großen Nachteile, die ein Schreibzimmer mit sich bringt. Wer an etwas arbeiten möchte, selbst aber gerade mit mangelnder Motivation zu kämpfen hat, kann sich in seinem Schreibzimmer wunderbar verkriechen, vor der Außenwelt verstecken und dennoch behaupten, die letzten paar Stunden gearbeitet zu haben. Weiß ja keiner, ob es stimmt. 

Meine Empfehlung für solche Situationen (die, wenn wir ehrlich sind, jeder schon mindestens einmal erlebt hat): Macht publik, was ihr tut! Egal ob man jetzt einen Blog betreibt oder im Freundeskreis jedem erzählt, dass man an seinem ersten Buch arbeitet: Wenn die Welt weiß, was man (eigentlich) tut, dann ist dies eine Möglichkeit, sich selbst eine Deadline zu setzen und sich selbst mal in den Hintern zu treten. Natürlich ist es kein Muss. Natürlich ist es kein Zwang, aber wer sich selbst ein Ziel gesetzt hat, erfährt so, wie es ist, wenn man etwas machen muss. Sich selbst für seinen eigenen Erfolg anspornen muss! 

*Beitrag enthält Affiliate-Links

Nun die Frage an euch: Habt ihr auch ein eigenes Schreibzimmer bzw. ein Home Office? Wenn ja, wie sieht es aus und habt ihr auch schon bei der Blogparade mitgemacht? Wenn ihr kein eigenes Zimmer zum Schreiben habt: Hättet ihr gerne eines? Und was würdet ihr in diesem tun? Bloggen? Ein Buch schreiben? Zeichnen?

13 Comments

  • shadownlight 14. Juli 2017 at 5:33 pm

    Hey, ich habe wohl ein Büro, dass ich allerdings mittlerweile als Fotozimmer nutze. Schreiben- auf einem Knietablett auf dem Sofa :).
    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende!

    Reply
    • Sonja 15. Juli 2017 at 9:10 am

      Hahaha, so verschieben sich die Prioritäten also 😀 Auf einem Knietablett hätte ich vermutlich schnell wieder Nacken- und auch Rückenprobleme. Manchmal setze ich mich mit Laptop auf den Balkon in den Liegestuhl und habe den Laptop auf dem Schoß – das geht maximal so lange gut, bis der Akku schlapp macht (nach so 90 Minuten), länger mag ich meinen Nacken dann auch nicht strapazieren wollen 😀

      Dir auch ein schönes Wochenende, Danke dir!

      Reply
  • Lila 14. Juli 2017 at 5:44 pm

    Ich habe (noch) keins, würde aber liebend gerne Schlafzimmer von Arbeit/Hobby trennen weil ich mich sehr schnell ablenken lasse. Ich gehõre zu den Leuten die Nachts keine Ruhe finden weil sie Ideen kriegen… Ob sich die Anschaffung lohnt hängt aber stark von meinem zukünftigen Job ab. Bin ich eh nur Sa/So zuhause machts keinen Sinn. Aber wenn ich während der Woche Abends heim komme und mir den Luxus leisten kann würde ich es tun.

    Reply
    • Sonja 15. Juli 2017 at 9:08 am

      Mir geht es oft morgens so, dass ich meine Ruhe und Zeit für mich brauche 😀 Ich denke, so ein eigenes Schreibzimmer ist (vielleicht) auch ein wenig davon abhängig, ob man allein oder zu zweit in einer Wohnung lebt. Hätte ich eine Wohnung für mich allein, würde ich mir vermutlich eine Ecke irgendwo einrichten und hätte dennoch meinen „eigenen“ Bereich. Ich finde es auch immer schön, wenn große Räume mit einem Bücherregal als Raumteiler unterteilt werden – Möglichkeiten gibt es da ja genug 🙂

      LG und ein schönes Wochenende dir!

      Reply
    • Lila 16. Juli 2017 at 2:13 pm

      Ja, genau. Eine Freundin von mir hat ihren Schreibtisch im Wohnzimmer stehen und dafür ein sehr aufgeräumtes cleanes Schlafzimmer. Diese Möglichkei finde ich auch nicht schlecht. Aber dann hat man wieder Angst,, dass Fremde an den PC ran gehen, denn das Wohnzimmer schließt man ja nicht ab ^^“

      Reply
      • Sonja 17. Juli 2017 at 7:55 am

        Ich würde meinen Freunden gar nicht zutrauen, dass sie sich an meinem PC bedienen^^

        Reply
  • Tabea 14. Juli 2017 at 8:27 pm

    Echt eine schöne Blogparade… denn so ein Schreibzimmer kann echt was sein, wo man viel drüber erzählen kann, denke ich. Ich selbst habe den Luxus ja nicht – ich habe für NICHTS ein eigenes Zimmer…
    Das Klo ist gleichzeitig die Dusche und der Ort zum Zähne Putzen und Putzmittel lagern. Die Küche ist dann Vorratskammer, Schlafzimmer, Wohnzimmer, Arbeitszimmer und Lagerraum in einem – ach, und Garderobe ebenfalls. Typisch 1-Zimmer-Wohnung eben. Nicht mal für einen Esstisch habe ich Platz 😉

    Dass du die beiden Hunde im Arbeitszimmer hast, ist ja echt schön. Die Gesellschaft von Tieren wirkt auf mich immer beruhigend – aber mein Pony ist halt nicht so für die Wohnung geeignet 😉

    Für Freiberufler und alle, die regelmäßig von Zuhause aus arbeiten müssen, finde ich ein Arbeitszimmer echt total wichtig… eben einen Ort, an dem man nicht von der Unordnung des Alltags (meine Wohnung ist immer unordentlich) abgelenkt und behindert wird. Du hast ja echt genug, was du in dem Zimmer hast.
    Draußen zu arbeiten / lernen ist für mich leider nur ein Traum, denn im Gemeinschaftsgarten ist weder eine Sitzgelegenheit noch ein Tisch zu finden… da ist die Körperhaltung auf dem Boden einfach zu ungesund und unbequem, um das länger auszuhalten 🙁

    Dass du dich in deinem Zimmer besser konzentrieren kannst, freut mich sehr. Ich bin zum Glück eher diszipliniert und lasse mich auch an einem normalen Tisch nicht ablenken 🙂

    Pflanzen im Büro sind echt wichtig – allein schon für die Luftqualität. Aus dem Grund habe ich dieses Jahr auch den Kampf gegen meine schwarzen Daumen aufgenommen 🙂

    Also ich würde es gerade toll finden, nicht an die Arbeit fahren zu müssen – wegen der Zeitersparnis. Aber in meiner Firma geht das soweit ich weiß gar nicht – und als duale Studentin sicher erst Recht nicht.

    Von einem externen Bildschirm träume ich ja noch… für Bildbearbeitung wäre das einfach toll. Aber einen Ventilator würde ich nie nutzen – da protestiert mein Umweltbewusstsein und der Geizhals in mir wegen des Stromverbrauchs 😉

    Liebe Grüße

    Reply
    • Sonja 15. Juli 2017 at 9:05 am

      Oh ja, ein Pony im Wohnzimmer könnte eng werden 😀 Der Punkt mit dem Arbeitsweg ist tatsächlich etwas, dass ich ganz vergessen hatte. Aber es stimmt schon, es ist super angenehm, wenn man quasi aus dem Bett an den Schreibtisch wanken kann und weniger Sprit brauche ich zudem auch noch 🙂 Besonders toll fand ich es im letzten Winter: Kein Eis kratzen, keine kalten Finger – herrlich 🙂

      P.S. Der Ventilator wird über USB am Laptop mit Strom betrieben (oder mit Batterie) von daher ist es mit dem Stromverbrauch nicht so wild 😉

      Reply
  • Ricarda 14. Juli 2017 at 10:10 pm

    Liebe Sonja,

    spannender Beitrag, den ich gern gelesen habe!

    Deine minimalistische Einrichtung mit den Pflanzen gefällt mir. Auch das Aufräumen am Abend kann ich sehr gut nachvollziehen: aufgeräumter Tisch – aufgeräumte Gedanken!

    Dass eine richtige Ergonomie (Tastatur) am Arbeitsplatz die Nackenschmerzen lindert, kann ich nur bestätigen.

    Du sprichst einen wichtigen Punkt an, dass bei Freiberuflern der tägliche Austausch im Büro fehlt. Ich habe deswegen eine Zeit im Co-Working gearbeitet, allerdings empfand ich die Ablenkung durch die gemeinsamen Büros eher hinderlich. In meinem Schreibzimmer kann ich mich besser konzentrieren und komme viel besser voran. Um „rauszukommen“ plane ich jetzt regelmäßig Mittags-Verabredungen mit befreundeten Freiberuflern. Das funktioniert gut.

    Schreibende Grüße und einen dicken Motivationsschub aus Berlin,

    Ricarda

    P.S. Danke für den Ventilator-Tipp! Mein Schreibzimmer ist auch unter dem Dach.

    Reply
    • Sonja 15. Juli 2017 at 9:03 am

      Hallo Ricarda,

      lieben Dank für deine Worte! Ich habe schon versucht hier in meiner Nähe ebenfalls Freiberufler ausfindig zu machen – vergebens… zumindest in meinem Alter^^ Von daher wird sich wohl so schnell bei mir nichts ändern als „einsamer Freiberufler“ 😀

      Den Ventilator kann ich echt nur empfehlen! Vor allem weil er über USB betrieben wird und man so keine weitere Stromquelle braucht 😉

      LG

      Reply
  • Sascha 15. Juli 2017 at 11:41 am

    Hallo Sonja,

    danke für deinen spannenden Beitrag, der einen schönen Einblick in dein Leben als Freiberuflerin und Texterin gibt. Vor meinem geistigen Auge sehe ich deine Hunde den Saugroboter jagen, oder auch eben andersherum.

    Pflanzen habe ich bei mir im Raum auch mal versucht, aber die lenken tatsächlich ab und verleiten mich zur Prokrastination: Habe ich denn heute schon alle Blumen gegossen? Scheint so als würde für mich wirklich „Aus den Augen, aus dem Sinn“ gelten. Glücklicherweise steht jedoch ein großer Baum vorm Fenster, der dem ansonsten kargen Erker, etwas Leben einhaucht.

    Alternativ zum kargen Arbeitszimmer entwickle ich für mich derzeit ein Gegenkonzept, das ich Kreativzimmer nenne. Es soll ein „chaotischer“ Raum voller Inspiration werden; mal sehen ob es mir gelingt. Und ich glaube, ich werde mir dafür auch so Wandschienen und Regalböden besorgen wie du es hast. Danke für diese Inspiration! 😀

    Reply
    • Sonja 15. Juli 2017 at 5:34 pm

      Haha, im Gegenteil. Dir Große bleibt stur sitzen, wenn der Staubsaugerroboter angefahren kommt. Er hat dann keine Chance gegen sie 😀

      Bezüglich der Pflanzen: Wahnsinn, das Pflanzen ablenken, auf diese Idee bin ich tatsächlich noch nie gekommen! Ich habe mir in meinem Kalender eine regelmäßige Erinnerung eingestellt, so dass ich alle paar Tage automatisch erinnert werden^^

      Zu deinem Kreativzimmer fällt mir spontan eine große Wand mit Moodboards ein… Wäre das nicht auf für dein Arbeitszimmer etwas „unterstützendes“? Manchmal hat man ja doch Sachen im Kopf, die einfach zum Schreiben dazugehören (das Bild des Protagonisten zum Beispiel?).

      Reply
  • Warum ich als Freiberuflerin auf passive Einnahmequellen setzen möchte 15. September 2017 at 5:50 pm

    […]   Grundsätzlich ist es aber wirklich so, dass ich es liebe, wenn ich am Morgen entspannt in mein Schreibzimmer gehe, mich mit meinem Cappuccino an den Schreibtisch setze und mich nur an meine eigenen Regeln […]

    Reply

Leave a Comment