lifestyle diary

Diary of the last weeks (Muskelkater, Mut und die Selbstständigkeit)

Lifestyle Diary

Die letzten Wochen waren geprägt von Muskelkater, Schmerzen, Chaos in meinem Kopf und Ordnung auf dem Schreibtisch. Widerspricht sich? Nicht unbedingt, aber von vorn.

Seit 7 Wochen gehe ich einmal die Woche zum Pole Fitness. Nach jedem Training plagen mich 1-3 Tage Muskelkater, von blauen Flecken reden wir besser gar nicht erst. Warum ich diesen Sport so lieben gelernt habe? Es ist ein Sport, der mich körperlich fordert - bis an meine Grenzen bringt - und darüber hinaus. Wer meinen Blog schon länger liest, der weiß, dass ich Herausforderungen liebe und sie gern annehme.
Während das Reiten für mich seit Jahren schon keine körperliche Herausforderung mehr ist, habe ich nun lernen müssen, dass ich hart an mir arbeiten muss, um meinen eigenen, neuen Anforderungen gerecht zu werden. Ich war erschrocken, wie unbeweglich ich bin. An Kraft in den Armen hat es an der Pole nicht gemangelt, aber zum Aufwärmen eine Brücke machen? No Chance! Kopfüber an der Pole hängen und in den Handstand gehen: Kein Ding. Aber vom Boden aus mit Hilfe einen Handstand gegen die Stange? Nein. Keinen Mut. Auf einem Pferd im Galopp über einen Stoppelacker, auf dem es jederzeit mit mir stürzen könnte? Kein Thema!

Mir hat Pole Fitness bisher zwei Dinge gebracht: Die Erkenntnis, dass mir dieser Sport wahnsinnigen Spaß macht und den Ansporn, meinen Körper zu trainieren. Einmal die Woche gehe ich zum Pole Training. Daheim dehne und stretche ich meinen Körper, absolviere Sit-ups, Liegestütze, Kniebeugen. Übe die Brücke, habe den Spagat als Ziel, wage mich an erste Handstand-Versuche. Kurz: Ich war vorher nie auf die Idee gekommen, dass ich daheim so viel für mich und meinen Körper tun kann und bin schon nach diesen wenigen Wochen begeistert über die ersten Ergebnisse. Und auch über das Gefühl, dass meinem Körper die Herausforderung gefällt. Auch die Tatsache, dass ich nicht jünger werde und so vielleicht ein wenig dafür tun kann, lange fit zu sein - ja, es macht Spaß. Daher kann ich nur jedem empfehlen, sich in einen Sport zu stürzen und wer zweifelt, dem lege ich den letzten Artikel zum Thema nochmal ans Herz...

Einfach machen

Mein Credo, welches mir in den meisten Situationen hilft. Aber wenn man alles machen möchte und am liebsten jedem die höchste Priorität geben mag, dann wird es verdammt schwierig...

Balkonien

Der Sommer hat Einzug gehalten und mit ihm die warmen Temperaturen. Seit ungefähr 2 Wochen verbringe ich gut die Hälfte meines Arbeitstages auf dem Balkon und habe festgestellt, wie viel angenehmer es sich doch auf diese Art zeitweise arbeiten lässt. Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass der Balkontisch bequemer ist als mein Schreibtisch, aber 2-3 Stunden lässt es sich dort dennoch sehr gut aushalten und zwischendurch (kein Neid bitte^^) lassen sich so manche Zeilen auch perfekt im Liegestuhl tippen (so wie dieser Artikel gerade). Kurz: Auch nach nun gut 11 Monaten der Selbstständigkeit bereue ich meine Entscheidung keinen Tag und genieße das Privileg, dieses Leben führen zu können.

Business

Und nochmals zur Selbstständigkeit... Wer sich an die letzten Texte hierzu erinnert, wird gemerkt haben, dass ich das mit der Work-Life-Balance nicht so richtig in den Griff bekommen habe und mich das selbst tierisch genervt hat. Auch heute noch habe ich so meine Phasen. Dennoch hat es sich ins Positive geändert - zumindest meistens. Ich bin aktuell auf dem Stand, dass ich meine Arbeit in der Woche erledigt bekomme und nicht mehr Sonntags-Abends um 21 Uhr am Schreibtisch verzweifel, weil Montag Abgabetermin ist. Es liegt aber auch daran, dass ich Prioritäten gesetzt habe. Mich auf die Sachen fokussiert habe, die mich weiterbringen - ja, ich schreibe das nicht nur so, ich setze das, was ich schreibe auch um 😉 Es ist bisher oft ein harter Weg gewesen, zeitweise waren Schmerzgels meine besten Freunde, wenn ich zu lange am Schreibtisch gesessen und meinen Nacken einfach überstrapaziert hatte. Niemand hat behauptet, dass die Selbstständigkeit ein Zuckerschlecken ist, aber wenn man sich selbst (!) ein wenig im Griff hat, kann es dennoch ein verdammt tolles Leben sein. Momente, ich denen ich am Morgen mit meiner besseren Hälfte auf dem Balkon saß, einen Cappuccino genoß, die Hunde zu unseren Füßen lagen - Glücksgefühle pur. Mitten in der Woche, während meine besten Freunde bereits längst im Büro saßen. Selbstständigkeit ist ein hart erarbeitetes Privileg, aber der Weg dorthin lohnt sich!

Bloggen - Projekte - Träume

Kommen wir auf die Prioritäten zurück, muss ich sagen, dass der Blog (leider) nicht bei den obersten Prioritäten mit dabei war. Leider, weil ich es gern so gehabt hätte, aber Geld verdienen ist ja irgendwie wichtiger und die Einnahmen durch Blog-Kooperationen sind dafür noch nicht wirklich ausreichend^^

Während ich nun beruflich alles mehr oder weniger gut unter einen Hut bekomme, bleiben die Dinge, für die ich gern mehr Zeit hätte, auf der Strecke. Mich nach Feierabend noch an den Blog zu setzen, möchte ich Abends oft bewusst nicht mehr und ziehe mich lieber mit einem Buch auf den Balkon zurück. Außerdem gibt es bei einem Blog ja auch so einiges im Hintergrund zu tun, was man als Leser so gar nicht sieht^^ Als mir letzte Woche meine Seite komplett abgestürzt ist (es lag am Theme), war ich kurz vom Verzweifeln und habe ewig dran gesessen um den Fehler zu finden und die Seite letztendlich wieder online zu kriegen.  

Auch habe ich am Blogdesign bzw. am Post-Design gebastelt. Gefällt es euch eigentlich? 

Auch habe ich noch Sachen im Hinterkopf (sowohl in Bezug auf den Blog als auch in anderen Bereichen), die ich gern angehen würde - dafür bräuchte ich aber eine 9-Tage-Woche. 
Vielleicht wäre noch mehr Planung der Schlüssel zum Erfolg? Ich stecke auf jeden Fall in einer persönlichen Testphase um genau dies herauszufinden und halte euch auf dem Laufenden, sobald ich weiß, wie man mehrere Herzens-Projekte meistern kann, ohne sich dabei in einen 20-Stunden-Tag stürzen zu müssen 🙂 Streichen kommt für mich nicht in Frage. Das habe ich zwar schon einmal erfolgreich gemacht, aber da lag mein Herzblut auch nicht drin!

Der Schlüssel zum Erfolg

Noch bin ich auf der Suche nach ihm, aber ich glaube fest daran, dass ich ihn finden werde. Bisher habe ich schließlich immer alles geschafft!

8 Comments

  • bodyguard4you 7. Juni 2017 at 5:10 pm

    coole ANANAS …

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    • Sonja 7. Juni 2017 at 8:56 pm

      Finde ich auch 😀

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  • shadownlight 7. Juni 2017 at 7:36 pm

    Hey, ein toller Text und ich finde es super, dass du etwas für dich tust! Ich mag dein Design des Blogs übrigens sehr!
    Liebe Grüße!

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    • Sonja 7. Juni 2017 at 8:56 pm

      Das freut mich, lieben Dank dir!

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  • Tabea 8. Juni 2017 at 8:04 pm

    Hach ja, jedes Hobby bringt neue Herausforderungen… also bei mir:
    Bloggen – meine komischen Gedanken öffentlich machen und mich möglicher Kritik aussetzen
    Reiten – dem Pferd vertrauen, dass es mich nicht böswillig verletzen will, und auf mein „Können“ hoffen, damit ich nicht falle, wenn es erschrickt, und auf Glück hoffen, dass ich mich bei Stürzen nicht verletze
    Fahrrad fahren – Kurven richtig einschätzen und Geschwindigkeit anpassen
    Joggen – richtiges Tempo wählen, weiter machen, wenn man keine Lust mehr hat 😉
    Für den Poledance hast du aber meinen größten Respekt!!

    Die Freiheit, seine Zeit einzuteilen, schätze ich sehr toll ein in der Selbstständigkeit. Sowas hätte ich auch gern, aber ich habe Angst vor Selbstständigkeit, weil man da ja immer hoffen muss, dass genug Aufträge kommen, damit man Geld zum Leben hat…

    Dieses neue Design mit den Spalten nebeneinander finde ich zwar schön, aber manchmal bin ich verwirrt, ob ich erst unterhalb oder erst rechts weiter lesen muss 😉

    Liebe Grüße

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    • Sonja 9. Juni 2017 at 5:24 pm

      Dein Satz „…meine komischen Gedanken öffentlich machen und mich möglicher Kritik aussetzen…“ Sehr genial 😀 Zum einen hast du meiner Meinung nach keine komischen Gedanken und zweitens finde ich Kritik immer blöd. Konstruktive Kritik hingegen ist wieder etwas sehr gutes 😀

      Klar hat die Selbstständigkeit auch Schattenseiten. Ich muss aber sagen, dass ich mir immer ein wenig Geld zur Seite lege, um auch mal in schlechten Phasen überbrücken zu können – hatte ich zwar noch nie, aber dafür reicht ja schon krank zu werden…

      Danke für dein Feedback bzgl des Design. Ich schaue mal, ob ich es so hinbekomme, dass es ein wenig klarer ist, wo es weitergeht oder ob es sich um einen neuen Text handelt 🙂

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  • Susanne 14. Juni 2017 at 11:21 am

    Hallo Sonja,
    ich mag dein Design, gefällt mir. Das mit dem Sport finde ich beeindruckend. Mein Ding ist das nämlich überhaupt nicht. Mir reicht eine Runde Walken oder ein paar Bahnen schwimmen völlig aus. 😉 Und ich freue mich, wenn du eine Möglichkeit findest, wie man mehrere Herzensangelegenheiten nebeneinander meistern kann, ohne in Stress zu geraten. Danach suche ich auch!
    Alles Liebe,
    Susanne

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  • Lila 21. Juni 2017 at 12:02 am

    Ich habe immer noch Respekt davor, dass du Pole Dance ausprobierst. Für mich könnte ich mir das überhaupt nicht vorstellen. Bin so beweglich wie ne Kartoffel xD Manches würde ich gerne (wieder) können, anderes strebe ich gar nicht mehr an weil aua und so.
    Auf Balkonien wäre ich auch gerne. Statt dessen sitze ich 8-12 Stunden in der Uni =.= Du bringst mich aber auf die Idee mindestnes ne halbe Stunde mal draußen zu verbringen bevor ich komplett im Büro eingehe…

    Mit dem Blog Design bin ich zufrieden, aber ich finde die zweispaltigen Posts wesentlich anstrengender zu lesen. Auf Print kann ich mir das gut vorstellen aber so am PC kannst du ja nicht falten oder rollen wie es dir gerade passt. MIch würde mal interessieren, wie die Lesbarkeit so ist wenn du 1-2 Schriftgrößen größer machst, damit man weniger Wörter pro Zeile hat. Ich habe für den Text überdurchschnittlich lange gebraucht.

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