Ich bin ein Mädchen und liebe Nagellack – aber auch Ordnung

Ich bin ein Mädchen und liebe Nagellack. Ich liebe Ordnung – und manchmal verträgt sich beides nicht.  Hier hatte ich euch bereits an meinen Gedanken zum „Entrümpeln“ teilhaben lassen und bin nun auch in den von mir gefürchtetsten Bereich übergangen, meine Nagellacksammlung.

Anforderungen an einen Nagellack

Ich hatte noch nie übermäßig viele Lacke, aber so zwischen 20 und 30 waren es dann doch irgendwann… Wenn ich auf meine „kleine, feine“ Sammlung blicke, kann ich sagen, dass sich die Farben doch mehr oder weniger recht ähneln. Fast nur warme Töne zwischen Gold, Rot, Pink, ein jeansblauer Sandlack und ein recht warmer Grünton. Das war´s. Aber das sind einfach meine Farben. Mir stehen kaum kalten Farben und ich mag keine anderen Farben. Ganz einfach. Und dennoch zogen immer wieder Lacke ein, die zwar farblich meinem Beuteschema entsprachen, aber dann ihr Dasein im Regal fristeten. Bei mir muss ein Lack zwei Sachen können: er muss nach spätestens zwei Schichten decken und der Pinsel muss so sein, dass ich mich nicht verrenken muss, um den Lack gleichmäßig aufzutragen.

Die Lieblinge

Irgendwann kristallisieren sich dann eben genau diese ungeliebten Lacke heraus. Und so habe ich den radikalen Cut gemacht. Alle Lacke, die in 2014 nicht lackiert wurden (aus den genannten Gründen), mussten aus meinem Nagellack-Regal ausziehen. (Für alle die sich jetzt evtl. aufregen: ein Mädel aus dem Bekanntenkreis ist gerade im Teenageralter und probiert sich seit Neustem an Nagellacken aus – sie kam daher in den Genuss meiner aussortierten Lacke ;-)).

Mein Fazit: ich habe nun deutlich weniger Lacke, dafür nur noch meine Schätzchen im Schrank stehen und kann daher mittlerweile blind ins Regal greifen – weil ich einfach jeden Lack davon soooo gern trage!

Frage an euch: Zu radikal oder seid ihr so mutig und mistet hin und wieder auch aus?

14 Comments

  • tinteundpapier 10. Januar 2015 at 1:52 pm

    Meine Erfahrung: Was man ein Jahr lang nicht in die Hand genommen hat, braucht man nicht. Das betrifft nicht nur Nagellacke (habe ich auch schon radikal aussortiert, was habe ich mir bei manchen Käufen nur gedacht?), Klamotten, Küchenutensilien, Modeschmuck – you name it! Für mich also nicht zu radikal, sondern genau die richtige Entscheidung, auch, weil du damit ein junges Teenagerherz erfreuen konntest 🙂

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    • FashionqueensDiary 10. Januar 2015 at 4:28 pm

      „weil du damit ein junges Teeangerherz erfreuen konntest“ – hach, jetzt fühle ich mich gleich noch viel, viel besser 😀

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  • irgendwieblog 10. Januar 2015 at 4:10 pm

    Finde das genau richtig so. Ich entrümple voll gerne, weil ich mich dann viel freier fühle. Man darf dann nur nicht wieder anfangen zu sammeln, weil Platz wäre ja wieder 😉

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    • FashionqueensDiary 10. Januar 2015 at 4:13 pm

      Merci 🙂
      Genau das ist die Kunst dabei – aussortieren und versuchen den Stand zu halten 😉

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      • irgendwieblog 10. Januar 2015 at 4:19 pm

        Habe das vor etwa 1,5 Jahren ganz radikal mit meinen Klamotten gemacht. Seitdem kann ich mich sehr oft viel schneller entscheiden was ich anziehen möchte. Und meine Kombinationen gefallen mir auch viel besser, weil ich die Sachen auch wirklich alle mag. Natürlich habe ich auch mal was Neues gekauft aber ich überlege immer zweimal ob ich es auch wirklich anziehe und zu was vor allem.

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        • FashionqueensDiary 10. Januar 2015 at 4:27 pm

          Find ich gut! Ich überlege bei vielem mittlerweile auch 3x, gerade bei Klamotten kaufe ich lieber weniger, dafür aber qualitativ hochwertiges.

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  • Lila 11. Januar 2015 at 3:11 pm

    Es ist gut, dass du weißt mit welchen Farben du am meisten klar kommst und welche dir am besten stehen und dich dadrauf beschränkst. Ich könnte mich nur von Nagellacken trennen, die zu wenig decken oder die mir null stehen. Alles was tragbar ist behalte ich und mach ich leer. Ich hab dafür schließlich auch Geld bezahlt. Und ich kann kein Geld in den Müll werfen!
    Aber schön dass doch jemand anderes daran seine Freude hat. Welche Lacke sind am Ende eigentlich genau übrig geblieben?
    Ich werd dieses Jahr auch einiges entrümpeln. Leider weiß ich bei so manchen Nagellacken echt nicht, ob ich sie behalten soll oder nicht. Sobald ich mit dem Durchtragen meiner Sammlung durch bin (also irgendwann im Sommer) werde ich dazu einen gesonderten Post verfassen. Vielleicht könnt ihr mir helfen bei manchen Farben einen Schlusstrich zu ziehen 🙂

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    • FashionqueensDiary 11. Januar 2015 at 3:53 pm

      Das Bild stell ich nochmals online. Hatte es rausnehmen müssen, weil bei mir etwas nicht funktioniert hat.
      Und klar helfen wir dir beim Aussortieren 😀

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  • 10 Tipps wie man seinen Beautykonsum in den Griff kriegt | Fashionqueens Diary 4. März 2015 at 6:16 pm

    […] Klingt albern, aber manchmal öffnet ein teureres Produkt einem die Augen. Seitdem ich z.B. meine Nagellacke aussortiert habe ist mir bewusst geworden, wie sehr ich einige Marken liebe. Essie ist u.a. mein absoluter […]

    Reply
  • 5 Tipps für ein besseres Selbstwertgefühl | 13. März 2015 at 6:40 pm

    […] dich und werte deine Outfits damit auf! Daheim rumliegen lassen bringt dir nichts! Du hast tollen Nagellack? Trage ihn! Gepflegte Hände mit einem schönen Lack sehen immer gut aus! Ich persönlich fühle […]

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  • Klein aber fein: meine Nagellack Sammlung | 15. März 2015 at 8:43 pm

    […] ich euch hier bereits allgemein über meine Nagellack-Leidenschaft berichtet hatte, wurde ich gefragt, ob ich […]

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  • Minimalismus im Beautybereich – mit Wohlfühlfaktor! | 14. Mai 2015 at 11:04 am

    […] sollte: brauche ich WIRKLICH noch XYZ oder habe ich nicht eigentlich schon genug? Manchmal muss man radikal ausmisten um sich bewusst zu werden, was man noch alles an Produkten hat, aber danach geht es den meisten […]

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  • Vom Hype um den Beautykonsum | 6. Juni 2015 at 9:28 am

    […] Hype anstecken lasst, dann tut es. Aber aus Überzeugung. Und dann nutzt es. Und liebt es – oder verschenkt es. Aber lasst euch nicht vom Hype anstecken um Geld auszugeben, einen Swatch zu posten und dann […]

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  • 10 Tipps wie man seinen Beautykonsum in den Griff kriegt 9. September 2016 at 9:28 pm

    […] albern, aber manchmal öffnet ein teureres Produkt einem die Augen. Seitdem ich z.B. meine Nagellacke aussortiert habe ist mir bewusst geworden, wie sehr ich einige Marken liebe. Essie ist u.a. mein absoluter […]

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