Ein Blick hinter die Kulissen von Fashionqueens Diary im Februar 2018

blick hinter die kulissen von

Ein Blick hinter die Kulissen von Fashionqueens Diary war längst an der Zeit. Es hat sich viel geändert in den letzten Monaten bei mir – gedanklich. Ich mag euch erzählen, welche Änderungen es hier auf Fashionqueens Diary geben wird und welche Pläne ich für die Zukunft habe.


Wie schaffst du das alles nur?

Diese Frage ist mir im letzten Jahr öfter gestellt worden. Ich bin freiberufliche Texterin, habe eine Nischenseite erstellt und zusätzlich drei Blogs geführt. Die Frage ist demnach nicht unberechtigt gewesen. Wer jonglieren kann, der weiß, wie man die Bälle in der Luft hält. Doch nur eine Sekunde der Unaufmerksamkeit reicht, um ins Straucheln zu geraten und die Bälle zum Fallen zu bringen.

In meinem Fall waren es keine Bälle, sondern meine Gedanken. Zeitlich habe ich alles geschafft. Tage, an denen ich am Morgen um 5 Uhr am Schreibtisch sitze – naja, sie gehören eben zu meinem Leben dazu und dass ich den Schreibtisch oft erst verlasse, weil ich müde bin, ins Bett will und die Uhr mir anzeigt, dass es nicht mehr lange bis Mitternacht ist… Solche Tage gab und gibt es oft. Aber wirklich stören sie mich nicht, weil ich mein Leben als Freiberuflerin und Texterin wirklich liebe. Es sind andere Gedanken, die mich zu einer Änderung bewegt haben…

Einen ersten Einblick in meine gedanklichen Änderungen gab es im Oktober 2017 bereits, als ich erzählte, warum ich minimalistischer bloggen möchte. Und seitdem haben sich meine Gedanken weiter vervollständigt. Ich habe eine klare Linie für mich gefunden, die mir vieles vereinfacht… Ich habe in den letzten Monaten und Jahren vieles minimalisiert. Nun sollte es auch an die Minimalisierung meiner privaten Leidenschaften gehen, weswegen gleich zwei Blogs weg radiert wurden…


Das Blogger Home Office

Viele kannten diesen Blog und ja, er hat mir sehr viel Spaß und mich auch glücklich gemacht. Schon in meinem Jahresrückblick 2017 hatte ich angekündigt, dass es in 2018 eine Änderung geben wird – und die gab es. Ich habe die Kategorie „Blogger Office“ auf Fashionqueens Diary eröffnet, die Beiträge vom anderen Blog hierher gezogen und die bisherigen Beiträge kamen richtig, richtig gut bei euch – zumindest verraten das nicht nur die Kommentare, sondern auch die Statistiken 😉 Daher wird es so weitergehen und der alte Blog „Blogger Home Office“ ist Geschichte. Beiträge, die ich auf dem alten Blog geschrieben hatte bzw. hätte schreiben wollen, werden euch in Zukunft als hier begegnen. Damit kämen wir auch schon zur nächsten Änderung…


Fempreneur

Erst einmal mag ich klären: Warum der Name Fempreneur? Eine Fempreneur ist, einfach ausgedrückt, eine Frau, die ein Unternehmen führt und Verantwortung trägt. Und das ist in meinen Augen fast jede Frau. Manche Frauen managen ihre Familie. Andere managen den Spagat zwischen (Blog)Business und Privatleben. Sehr einfach ausgedrückt, das weiß ich selber, aber ich finde es passend. Beiträge, die ich bisher ausschließlich für den Blog „Die Freiberuflerin“ geschrieben habe (der dritte Blog, den ich im letzten Jahr geführt habe) und Ideen, die noch in der Umsetzung sind, werden zukünftig ebenfalls hier zu finden sein. Ich habe gemerkt, dass viele von euch, die mich hier auf Fashionqueens Diary schon länger begleiten, diese Artikel sehr gut und auch als hilfreich empfunden haben. Oft sind es ja nur kleine Gedankenanstöße die reichen, um seine Sichtweise zu verändern oder sich komplett neu zu fokussieren. Manchmal sind es aber auch einfach nur Buchtipps, die im richtigen Moment einen wichtigen Anstoß geben oder Arbeitstechniken, die vieles einfacher machen. Und genau darum wird es zukünftig in der Kategorie Fempreneur gehen. Den ersten Beitrag gibt es bereits, also einfach mal hier schnuppern gehen 😉


Ein Blick hinter die Kulissen und warum ich mich nur noch auf Fashionqueens Diary konzentrieren möchte

Ja, ich habe alles geschafft. Die langen Arbeitszeiten waren manchmal hart, aber sind tatsächlich nicht das Hauptargument, warum ich in Zukunft (neben der Nischenseite) nur noch auf Fashionqueens Diary bloggen will. Drei Blogs parallel zu führen ist theoretisch nicht schwer, es bedarf nur ein wenig mehr Organisation. Aber ich bin zu anspruchsvoll – an mich selbst. Und habe oft Probleme gehabt, mich zu entscheiden.

Fashionqueens Diary ist mein Baby seit 2014. Ich habe gemerkt, dass mir dieses Baby hier immer wichtiger war als die anderen Blogs. Und das hat mich selbst gestört. Auch habe ich oft gedacht, dass Beiträge, die auf den anderen Blogs online gingen, auch viele meiner Leser hier bestimmt interessieren könnten. Und dann habe ich kurzen Prozess gemacht und beide Blogs geschlossen. Ich möchte alles komprimierter beisammen haben. Und mal ehrlich, wen ein Thema nicht interessiert, der muss es ja nicht lesen. Das ist vollkommen in Ordnung und ich lese bei anderen auch nur das, was mich selbst interessiert. Einige finden die Tipps aus meiner Blogger Office Kategorie toll, die anderen sind selbst schon lange genug im Blogger-Business, um die Tipps und Fakten zu kennen, die ich dort präsentiere. Andere hingegen mögen keine Pferde, dennoch werden von vielen die Beiträge aus der Pferd & Reiter Kategorie gern gelesen… Man kann es niemandem recht machen und das will ich auch nicht – nur mir selbst.


Wie geht es in Zukunft weiter?

Entspannter, gelassener, mit weniger Druck und mehr Abwechslung für euch 🙂 Es war (jetzt im Nachhinein betrachtet) eine doofe Idee gewesen, mich mit noch weiteren Blogs zu belasten und auf allen 1000% geben zu wollen. Ich habe gemerkt, dass ich mir selbst immer zu viel Druck gemacht habe und das hat mich selbst gestört. Daher freue ich mich ehrlich gesagt, dass ich mir selbst den nötigen Tritt verpasst habe. Das hätte ich vor wenigen Jahren nicht gekonnt, weil ich dann vermutlich das Gefühl gehabt hätte, dass ich als Versager dastehe… Blöd, ich weiß und da müssen wir auch nicht drüber reden. Es ist wie damals, als es um die Zahl auf der Waage ging… Manches braucht seine Zeit und ich bin glücklich über das Privileg, als Freiberuflerin selbst entscheiden zu können, was ich machen möchte – und was nicht…


 

17 Comments

  • Hallo 🙂
    Mich interessieren auch immer deine Posts über das Bloggen. Vielleicht kannst du mal was zur Sicherheit/Backups u.ä. sagen (Tipps dazu). Ich hatte bisher nie selbst gehostet, aber möchte das gerne mit wordpress.org mal versuchen und das ist scheint gerade wahnsinnig viel Technisches zu sein, dass die Website am Ende auch läuft und dauerhaft sicher ist.

    Finde es auch gut, dass du dich nun auf einen Blog konzentrierst. Drei Blogs ist schon eine Menge und ich glaube, auch nicht so sinnvoll auf Dauer.
    vlG

    • Danke dir für deine Worte. Ich nehme das Thema gern mal auf, denke aber, dass es bei dir doch auch sehr akute Fragen sind, oder? Für WordPress-Grundlagen kann ich dir die Beiträge von Miss Webdesign empfehlen! Bei ihr sind die Themen sehr einfach und vor allem leicht verständlich dargestellt und ich denke, das könnte dir helfen 🙂

      Ich wünsche dir ganz viel Spaß und Erfolg dabei und wenn deine Seite steht, dann bitte ich um deine URL 😉 Muss dann gucken kommen 🙂

      • Vielen Dank für den Tipp!
        Hauptsächlich interessiert mich, wie ich sicherstellen kann, dass meine Seite abgesichert ist und nicht – keine Ahnung – irgendwann Maleware über meine Seite verschickt wird oder was sonst noch passieren kann. Es scheint auch Plugins zu geben, die nicht seriös sind und diese und veraltete Versionen sind wohl wichtige Sicherheitslücken (?). Habe momentan leider nur gefährliches Halbwissen.
        Ja, das mache ich, wird aber noch eine Weile dauern.

        • Ganz ehrlich? Bei diesem Thema muss ich passen. In Bezug auf unseriöse Plugins oder das Versenden von Malware bin ich nicht die richtige Ansprechpartnerin. Ich denke, da ist die Seite von MissWebdesign zum Beispiel deutlich hilfreicher 😉

        • Ich bin ganz ehrlich zu dir: WordPress ist nicht sicher. Mit aktuellen Updates und gut betreuten Plugins reicht es für die meisten Anwendungen. Welche Plugins vertrauenswürdig sind, kriegt man über entsprechende Foren und Bewertungen recht gut heraus.
          Frag dich lieber, wer Interesse daran hätte, deine Seite und Datenbanken zu hacken. Was kann er/sie mehr kriegen als ein paar E-Mailadressen deiner User und dein Admin-Passwort? Und warum sollte er/sie sich die Mühe machen, wenn kaum einer deine Website kennt?! Meiner Meinung nach, gehen viel zu viele Leute entweder zu leichtsinnig oder zu ängstlich mit Sicherheitslücken um. In den meisten Fällen reicht der gesunde Menschenverstand.
          Es gibt andere Websites, die wahrhaftige Goldgruben sind. Die letzte goldene Gesichtspalme bin ich erst vor 2 Monaten los geworden, als ich über eine sehr große Website gestoßen bin, bei der ich kein Passwort (und keinen Cookie!) brauchte um in meinen Account zu kommen. Obwohl ich den Admins den Fall geschildert habe, hieß es noch „Nee, die Entwickler sagen es ist alles okay und wir ändern nichts daran, weil es komfortabel ist“. Danach hab ich meinen Account löschen lassen. Was brauchte ich um diese Sicherheitslücke zu entdecken? Ein flaues Bauchgefühl, nicht mehr.
          Fazit: Sorgen würde ich mir erst machen, wenn du haufenweise Spam-Kommentare kriegst, deine Datenbank überläuft wenn du nicht mehr in dein Backend kommst und dein Traffic in die Höhe steigt.

  • Ich kann deine Entscheidung nur zu gut verstehen – schließlich stehe ich gerade vor einem ähnlichen Problem: Dinge halbherzig zu machen, finde saudoof!
    Deswegen werde ich den Schreibblog wohl auch wieder einstellen und durch eine schlechte Website ersetzen, die ich nicht ständig aktualisieren muss.

    Ich freue mich jedenfalls auf deine kommenden Posts – ich hab ja sowieso den anderen Blogs auch gefolgt 😉

    Liebe Grüße

    • Natürlich hat alles seine Vor- und Nachteile 🙂 Lieben Dank dir für deine Worte und es freut mich, dass dir der Beitrag gefallen hat 🙂 Ein schöneres Feedback gibt es kaum 🙂

  • Hallo Sonja,
    ich kann deine Entscheidung absolut verstehen und finde es großartig, wie gut du auf dich und deine Bedürfnisse hörst. Mir geht´s total gut damit, nur 1x pro Woche zu bloggen, weil ich dann mehr Zeit für mein Schreibprojekt habe. Fempreneur, was für ein Wort! Das nächste Mal, wenn mich jemand nach meiner Arbeit fragt, antworte ich damit, klingt viel besser als Hausfrau und Mutter und hoffentlich angehende Autorin. 😉 Dein neues Blogoutfit mag ich sehr! Schön übersichtlich und man findet auf Anhieb alles, was man sucht. Ganz liebe Grüße an dich. 😉

    • Das freut mich zu lesen 🙂 Bin selbst total verliebt in das Blog-Theme und habe über ein Jahr damit geliebäugelt 😀

      1x pro Woche bloggen ist konsequent, finde ich super! Bloggst du auch in Phasen, in denen du so gar keine Lust hast oder lässt du den Blog dann einfach Blog sein?

      • Ich versuche es, so gut ich, kann tatsächlich durchzuziehen und bereite meine Posts für einen größeren Zeitraum vor, so dass ich genug Zeit für die andere Schreiberei habe. 😉 Wenn ich es einmal schleifen lasse, dann dauert es viel zu lange, bis ich meinen Hintern wieder hochkriege. Das riskiere ich lieber nicht. 🙂

  • Hi Sonja,
    ich kann deine Entscheidung sehr gut verstehen, dass du dich nur noch auf wenige Blogs konzentrierst.
    Ich habe für mich letztens auch den Schlussstrich gezogen, die Wochenschau (social-web-news.de) abzuschiessen.
    Dadurch kann ich mich auch wieder mehr mit meinem privaten Blog beschäftigen. Bloggen soll Spaß machen, ohne Zwang und mit dem Gedanken im Hinterkopf „Herrje, nun muss ein Beitrag raus.“
    Letztendlich ist mir diese Entscheidung sogar sehr leicht gefallen, vor allem, weil ich ähnlich wie d , meinen Lieblingsblog habe 🙂
    LG Tina

    • Es ist tatsächlich echt einfach nur befreiend – das habe ich in den letzten Tagen so richtig gespürt und weiß nun auch mit Sicherheit, dass es absolut die richtige Entscheidung war 🙂

      P.S. Dennoch fand ich deine Wochenschau immer toll :-O

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