Spezies Blogger und ihre Klassiker – jedes Jahr das gleiche Drama

Klassiker, es gibt sie auch in der Bloggerwelt! Es ist tatsächlich (leider, leider) jedes Jahr das gleiche Drama mit der Spezies Blogger und ihren Klassikern – wirklich! Bei den meisten zumindest. Mich eingeschlossen? Vielleicht. Immerhin gehöre auch ich – mit Stolz! – der Spezies Blogger an. Nur übertreibe ich es in manchen Punkten nicht so. Hoffe ich zumindest. Wenn doch, sagt mir gern Bescheid und ich gelobe Besserung. Möglicherweise^^


Klassiker No. 1: Gift Guides

Die Gift Guides. Jedes Jahr, pünktlich gegen Ende November, geht das Klassik-Drama rund um die Gift Guides von vorne los. Man liest sie auf allen Blogs – die Geschenkeliste (oder auch im Blogger-Jargon „Gift Guide“ genannt^^) für den Mann, die Freundin, die Mutter, die hippe Schwiegermama, für den Veganer, die Freundin mit dem Baby, dem Bruder ohne Bart und den besten Kumpel, der beschlossen hat, ab jetzt nur noch vegane Kosmetik zu benutzen und hab ich noch jemanden vergessen? Bestimmt, denn ich bin jedes Jahr aufs Neue genervt. Aber so richtig. Es scheint so, als wenn sämtlichen Bloggern gegen Ende des Jahres die Ideen auszugehen scheinen und ein Kampf um die beste „Was könnte ich bloß verschenken-Liste“ losgeht. Der Klassiker, der Adventskalender, folgt natürlich prompt.

Auf der einen Seite finde ich Inspirationen toll, aber kurz vor Weihnachten hat man oft das Gefühl, dass viele Blogger nur noch Listen erstellen, welche Dinge man als nächstes als „das perfekte Weihnachtsgeschenk“ posten kann. Wenn ich durch meinen Feed scrolle und gar nichts mehr anderes lese, bin ich genervt. Weihnachten hat es also mal wieder geschafft, auch in der Bloggerwelt das Wort „Konsum“ an oberste Stelle zu setzen. Natürlich verdienen auch die Blogger ihr Geld mit den Affiliate Links, aber ich bin ehrlich: Ich lese mir diese Beiträge schon gar nicht mehr durch. Lieber nehme ich Inspirationen aus dem ganzen Jahr mit, als diese mit der Faust serviert kurz vor Weihnachten zu bekommen…


Klassiker No. 2: Blogger-Konsum

Und damit wären wir auch beim nächsten Stichwort-Klassiker: Konsum… der Konsum der Spezies Blogger ist wahrlich heftig… ich habe nichts gegen Hauls, lese diese sogar manchmal ganz gerne, wenn es um Produkte geht, die mich interessieren oder von denen ich denke, dass sie auch etwas für mich sein könnten. Aber wenn ein Blog das Gefühl vermittelt (und das tut es bei vielen), dass diese in der einen Woche mehr Geld ausgeben als manch einer im Monat verdient und das in wöchentlicher Regelmäßigkeit, frage ich mich: Ernsthaft? Ich gönne es jedem, die finanziellen Mittel zu haben, sich zu kaufen was man möchte. Wirklich!!! Aber auf vielen Blogs hat es diesen „Angeber-Charakter“. Heute den Schal von Burberry, morgen das neue Blush von Mac und übermorgen die Tasche von YSL. Liquide zu sein ist super und ich freue mich für jeden Vollzeit- und Teilzeitblogger, wenn diese die finanziellen Mittel haben um sich diverse Wünsche zu erfüllen, aber bei manchen denke ich mir, dass diese mindestens eine Villa im Garten stehen haben müssen, um all das „Zeugs“ unter zu bringen, was sie täglich an Neuigkeiten auf ihrem Blog posten.

Liebe Blogger-Kollegen: ich gönne euch eure Käufe, aber bitte hört auf, vielen (vor allem jungen) Lesern zu zeigen, dass täglicher Konsum im Wert von mehreren hundert Euros völlig normal ist – das ist es eben nicht und sollte bitte auch nie zur Normalität werden – es sei denn, es gibt keinen anderen Sinn in eurem Leben^^

P.S. Ich habe euch hier ein paar Tipps zusammengestellt, wie ihr euren Beautykonsum in den Griff bekommen könnt. Wenn es nicht hilft, kann euch euer Arzt bestimmt einen guten Psychiater empfehlen. Wenn nicht, dann wisst ihr aber, wie ihr einen über Google findet^^


Klassiker No. 3: Geschenke & PR-Samples…

Und wo wir gerade beim Thema sind: Geschenke. PR-Samples. Also… ICH freue mich ehrlich riesig, wenn ich nach Hause komme und ein Päckchen mit schönen Sachen auf mich wartet. Für mich ist es wie Weihnachten oder Geburtstag. Auspacken, begutachten, ausprobieren – ich finde es gigantisch und absolut toll, dass Firmen diese Möglichkeit geben und Blogger die Produkte ausprobieren lassen. Dass dafür nicht immer ein Blogbeitrag als Gegenzug erwartet, sondern in vielen Fällen nur erhofft wird, lässt auch den oft so faden Beigeschmack weichen. Aber dennoch: Ich finde es toll (manch andere Blogger bestimmt auch, aber gefühlt mittlerweile die wenigsten). Und ich bin tierisch genervt und ärgere mich über Blogger, in deren Zeilen man lesen kann, dass sie „mal wieder irgendein Päckchen, dass sich zu den anderen in den Flur gesellt, bekommen haben. Denen man anmerkt, dass es eine Selbstverständlichkeit ist, etwas zu bekommen. Egal ob es sich um Beautyprodukte oder Klamotten handelt. Egal ob es 10 Euro oder 500 Euro kostet. Es gibt so viele Blogger, für die es normal geworden ist, dass Firmen und Agenturen sie anschreiben. Für die es normal geworden ist, Produkte zugeschickt zu bekommen. Für die es normal geworden ist – genauso wie der Gang zu Starbucks. Für die es normal ist, dass ihr Blog auserwählt wurde, über diese Produkte schon vor Auslieferung in die Läden schreiben zu dürfen… Für die es kein Privileg mehr ist, sondern als „normal“ betrachtet wird. Ich finde es schade und erschreckend zugleich, dass manche wirklich nur noch so oberflächlich sind… denen die Wertschätzung, die die Firma hat, gar nicht mehr bewusst ist. Die Wertschätzung, dass Firmen mit ihnen zusammen arbeiten wollen und nicht mit Blogger Y.

Aber was ist in der heutigen Zeit schon normal? Und manchmal habe ich das Gefühl, dass die Agenturen und Firmen nicht so ganz unbeteiligt sind, dass das Thema Konsum immer mehr Überhand nimmt in der Bloggerwelt, aber das ist nochmal ein anderes Thema…


Klassiker No. 4: Verbotenes…

Ein weiterer Klassiker den ich leider immer wieder auf verschiedenen Blogs finde und damit aufs ähnliche Thema zielt: Gesponserte Beiträge ohne Kennzeichnung. Manche Blogger scheinen bei diesen Beiträgen zu vergessen, dass Agenturen und Firmen meist mehr als nur einen einzigen Blogger anschreiben – wenn ich also heute eine Anfrage bekomme und diese ablehne, weil die Agentur mir „vorschreibt“ diesen Beitrag „ganz natürlich und ohne Kennzeichnung“ zu veröffentlichen, weiß ich bei deinem Beitrag (der zufällig^^ auf den gleichen gesponserten Link führt), dass du dich hast kaufen lassen – und das Rechtliche im Hintergrund scheint dir egal zu sein… Für mich ein  absolutes No Go… Gesponserte Beiträge müssen gekennzeichnet werden – es sei denn, dir sind rechtliche Schritte (und die können für dich verdammt teuer sein^^) egal 😉

Aber auch dieses Thema wird in der heutigen Zeit wieder von allen Seiten beleuchtet und jeder Blogger hat – wie geht das? – andere Infos, wie ein Blogbeitrag oder ein Bild auf Instagram gekennzeichnet werden muss. Wer einen Link zu einer offiziellen Stelle hat, in welcher es um die Vorgaben und Richtlinien für Blogger und Influencer geht: Bitte her damit!


Klassiker No. 5: Blogger und Kooperationen

Liebe Firmen: Ihr vergesst an dieser Stelle, dass es eigentlich auch eine Wertschätzung an eure Marke/euer Produkt ist, wenn wir als Blogger dahinter stehen und drüber berichten! Freiwillig, weil uns euer Produkt überzeugt und wir nicht nur die Euro-Zeichen in den Augen haben! Ich persönlich würde nie über ein Produkt schreiben, dass mir nicht gefällt oder dessen Konzept nicht zu mir (und damit meinen Blog) passt. Ich liebe es über Produkte zu schreiben, die mir gefallen, die mir einen Mehrwert bieten und die mich so begeistern, dass ich diese Begeisterung in Worte fassen und auf dem Blog teilen kann. Ich mag es über Produkte zu schreiben, die mir die Haut verschönern oder die Nägel zum Strahlen bringen. Die mich schick angezogen aussehen lassen oder mir beim Bloggen helfen können. Aber bitte versteht, dass ich als Blogger Kooperationen ablehne, weil ich mich mit diesem Produkt nicht identifizieren kann… oder meint ihr ernsthaft, dass mir jemand glauben würde, dass ich plötzlich voll auf diese „Potenzfördernden-Mittel“ stehe? Nicht wirklich und da könnt ihr mir auch noch so viel Geld für anbieten! …und ohne Kennzeichnung läuft sowieso nix, aber das nur mal so am Rande 😉


Die Spezies Blogger und Ihre Klassiker – mein Fazit und ein kleiner Appel

Die Blogger sind nun einmal eine Spezies für sich. Das wissen wir alle und im Prinzip fühlen sich die meisten dabei auch ziemlich wohl. Viele verdienen ihren Lebensunterhalt damit und gehen demnach einem Job nach, der sie erfüllt und glücklich macht. Dies ist durchaus ein Privileg, welches man viel mehr zu schätzen wissen sollte. Und jeder Blogger, der es geschafft hat, sich dieses Privileg zu erarbeiten, darf verdammt noch einmal stolz auf sich sein! Das meine ich ganz ernst und ohne Ironie – ausnahmsweise^^

Wenn die Spezies Blogger bei allem, was sie tut, ehrlich bleibt und sich nicht nur als Verkäufer sieht, der möglichst viel Gewinn scheffeln und daher rücksichtslos Gift Guides, Kaufempfehlungen und sonstiges in dieser Art raushaut, dann fühlen sich vermutlich auch die Leser deutlich wohler. Bloggen muss ehrlich, fair und im Rahmen bleiben. Authentizität ist wichtig, um vor allem jungen Mädchen zu zeigen, dass es nicht normal ist, wenn jemand mit 16 Jahren sich die neue Tasche von Chanel leisten kann – ja, ich meine ohne Finanzspritze von Mama, Papa oder den Großeltern.

Daher nicht nur mein Appel an die Blogger, welche die Ü20 überschritten haben, sondern auch mein Appell an die Agenturen und Firmen: Übertreibt es nicht. Sorgt nicht dafür, dass schon junge Mädchen in den Konsumwahnsinn hineingezogen werden, aus dem sie vielleicht aus eigener Kraft nicht mehr herauskommen. Verantwortungsbewusstsein ist wichtig – von allen Seiten, für alle Seiten! Natürlich geht es auch irgendwo ums Überleben, aber dies sollte nie auf die Kosten derer gehen, die sich nicht wehren können! Als Blogleser kann man einen Blog schließen, wenn einem das Angebot nicht gefällt, aber sich gegen Angebote wehren, die Erfolg, Ruhm und viel Geld versprechen, schaffen nur die wenigsten!

34 Comments

  • muddelchen 29. November 2015 at 10:54 am

    Ach, ist das herrlich 🙂 Ich liebe es, wenn Leute direkt aussprechen, was sie denken 🙂 „Angeber-Charakter“ – ich weiß nicht, wie oft ich das schon gedacht habe. Genau wie Du es sagst: Dass 15. Päckchen diesen Monat gesellt sich zu den vielen anderen im Flur und am besten noch sowas wie „Ach, das sind alles gar nicht meine Farben, verschenke ich“ (so kürzlich auf YT gesehen)..es ist vollkommen selbstverständlich, mal eben eine ganze LE geschenkt zu bekommen und sich darüber aufzuregen, dass das nicht den eigenen Farbvorlieben entspricht, klar, das ist „ärgerlich“ (auf SEHR hohem Niveau^^), aber dennoch mal kurz ein Dankeschön an die Firma wäre wohl angebracht gewesen.

    Konsum wird zu Weihnachten natürlich wieder riesengroß geschrieben. Ich gebe zu, dass ich klassisches Weihnachten feiere; allerdings mit kleinen Geschenken und einem schlichten Essen. Wir brauchen hier keine 5-Gänge-Menüs und Gänsebraten oder edle, erlesene Speisen, sondern hier stehen Gemütlichkeit und etwas Besinnlichkeit zu den Festtagen an erster Stelle.

    Weihnachtslisten habe ich noch NIE geführt. Ich denke, das muss man als aufmerksamer Mensch, der die Vorlieben und Interessen seiner Lieben kennt, auch nicht tun. Viele drehen jetzt sowieso wieder So derbe am Rad, als würde man gerade erfahren, dass in ein paar Wochen Weihnachten ist.

    Was mich jedes Jahr wirklich freut, sind die Adventskalender-Gewinnspiele. Es mag komisch klingen, aber ich mache nicht in erster Linie mit, um etwas zu gewinnen, wobei man sich natürlich total freut. Ich mag das einfach, so tradionell irgendwie. Ich trinke dann immer einen Kaffee oder Tee dazu, hab ne Kerze an und freue mich einfach darüber (natürlich nicht „blind“ mitmachen, sondern nur da, wo man den Gewinn auch verwenden würde, logisch).

    Ich glaube, man kann den Rummel der nächsten Wochen nur überstehen, wenn man für sich selbst klare Cuts macht, wie weit es gehen darf. Das klappt bei mir immer ganz gut. Ich wünsche Dir einen schönen 1. Adent, mach es Dir gemütlich! Liebe Grüße

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    • FashionqueensDiary 29. November 2015 at 11:00 am

      Genau das denke ich auch: Inspirationen ok, aber man „kennt“ seine Leute doch und müsste daher wenigstens ungefähr wissen, was man schenken kann und was sich diese Person wünscht…
      Ich mag das klassische Weihnachten wie du es beschreibst auch am liebsten. Das Weihnachten, wo es um „uns“ geht und nicht nur um das schönste und teuerste Geschenk!

      Dir auch einen schönen ersten Advent, Danke!!!

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    • Carolin von Caros Küche 29. November 2015 at 4:30 pm

      Ich führe tatsächlich „Weihnachtslisten“ (allerdings „privat“ und nicht öffentlich) und schreib mir übers Jahr schon immer mal auf, wenn jemand einen Wunsch äußert 🙂 So find ich dann zu Weihnachten hoffentlich wirklich das passende Geschenk 😉
      Anregungen sind ja immer ganz nett, aber durch den werblichen Charakter auf vielen Blogs wirkt es dann fast so, als wolle man die ganzen PR-Samples noch schnell in einem Post unterbringen.

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      • FashionqueensDiary 29. November 2015 at 5:34 pm

        Privat merke auch ich mir, wenn jemand von X oder Y schwärmt, dass das eine Geschenkidee ist 🙂
        Und PR-Samples sind toll, ganz klar, aber bitte nur, wenn man diese auch zu schätzen weiß. Ich mag so lieblose Beiträge á la „mal eben schnell ein Foto gemacht und den Pressetext drunter geklatscht“ einfach nicht..aber da ist scheinbar jeder anders 😉

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  • reviewmaedchen 29. November 2015 at 11:50 am

    Du sprichst mir so so aus der Seele. Ich kenne jemanden, der ist bei den Rezensionen in amazon auf dieser Top 500 Liste und wird mehrmals am Tag angeschrieben, ob er nicht dies und das testen will. Natürlich lässt er sich einfach mal alles nach Hause schicken, auch wenn er nichts damit anfangen kann. Das auspacken wäre ja dann wie weihnachten und wäre voll toll… Aber er testet die produkte gar nicht und selbst wenn der Caramell Kaffee nicht anders wie der normale Kaffee schmeckt, wird trotzdem geschrieben, wie toll er doch sei… Puuuh, da bin ich ja fast immer unter der Decke. Sich quasi kaufen lassen, auch ohne Geld und nicht seine eigene Meinung vertreten, nur noch mehr zu bekommen. Aber man kann da auch sagen, was man will, er findet das völlig ok -,- Ich werde auf jeden Fall ab jetzt immer vorsichtig sein, wenn ich die Bewertungen bei amazon lese…
    Sorry, dass es jetzt nicht speziell zu den Bloggern passt, aber das musste ich mir mal von der Seele schreiben 😀

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    • FashionqueensDiary 29. November 2015 at 11:58 am

      Danke für dein Kommentar, passt doch aber 😉 Die ganzen Bewertungen im Internet glaube ich auch schon lange nicht mehr. Aber in allen Bereichen bin ich da vorsichtig geworden, auch was Hotelbewertungen angeht zum Beispiel (war letztes Jahr in Kroatien in einer Ferienwohnung…die Bewertungen im Internet waren top, vor Ort hab ich mich dann echt gefragt, wer die ganzen Bwertungen geschrieben hat, weil das Bad mit toten Fliegen übersät war, die Tapete halb von der Wand hing und all so Spielereien…). Natürlich hat jeder andere Meinungen, der eine findet das toll, was der andere vielleicht schrecklich findet, aber generell positiv schreiben nur weil es „geschenkt“ ist, ist für mich ein No Go…
      LG und auch dir einen schönen ersten Advent 🙂

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      • reviewmaedchen 29. November 2015 at 12:11 pm

        Für mich geht dieses nur positive Bewertungen schreiben auch überhaupt nicht. Und ein ‚PR-Sample‘ setzt er bestimmt nicht dahinter. Ich frage mich ja immer, wieso?! Wenn man etwas wirklich möchte, kann man es sich auch selber kaufen. Und wenn man die leuchtende LED-Klobrille eh nicht braucht, wieso lässt man sie dann kommen? Ich wette mit dir, dass wir alle an Weihnachten die Dinge bekommen, die er nicht braucht 😀
        Dir auch einen schönen ersten Advent :))

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      • rinablau 5. Dezember 2015 at 10:39 pm

        Ich lese oft nur noch die Bewertungen mit 3 Sternen – die sind manchmal sehr ausgewogen und es werden sowohl die guten, als auch die negativen Aspekte des Produkts genannt, z.B. „gut verarbeitet, aber die Bedienung ist nicht benutzerfreundlich“ oder „eigentlich ein gutes Produkt, aber für Anwendung XYZ ungeeignet“

        Aber sogar diese Bewertungen muss man mit Vorsicht genießen…

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    • Lila 29. November 2015 at 4:30 pm

      Nimms nicht persönlich, aber ich glaube besagte Person braucht mal ne Ohrfeige. Ich an seiner Stelle würde Dinge mit denen ich nichts gebrauchen kann weitergeben oder ablehnen.

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      • reviewmaedchen 29. November 2015 at 5:35 pm

        Du glaubst gar nicht, wie oft ich mich zusammenreißen muss, ihm nicht ordentlich die Meinung zu geigen. Aber ich will keinen Familien-Streit auslösen… Mein Freund versucht mich schon immer abzulenken, wenn er wieder mit seinen Erzählungen, welche Pakete denn diese Woche wieder angekommen sind, anfängt.
        Ich mein, er gibt manche Sachen schon seinen Schwestern oder so, aber manche Dinge braucht auch einfach kein Mensch.

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        • FashionqueensDiary 29. November 2015 at 5:38 pm

          Hihi, ich wäre an deiner Stelle eher amüsiert über ihn, da du weißt, dass du cleverer bist als er und nicht auf jeden Konsum-Quatsch reinfällst 😉

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          • reviewmaedchen 29. November 2015 at 5:42 pm

            Ja, aber ich finds irgendwie unfair. Er schriebt dann gute Rezensionen und manche Leute verlassen sich dann darauf und geben dafür Geld aus. Und genauso wenig bringt es doch den Firmen was, wenn man noch nicht mal einen kleinsten Kritikpunkt nennt, an dem sie ihre Produkte verbessern könnten. Klar, wenn man die Dinge quasi in der Luft zerfetzt und kein einziges gutes Haar an nem Produkt lässt, dass man evtl keine Sachen mehr zugeschickt bekommt, aber nur in den Himmel loben kanns ja auch nicht sein.

          • FashionqueensDiary 29. November 2015 at 5:45 pm

            Ich verstehe schon was du meinst. Aber ich glaube dieses „Spiel“ zwischen Firmen und Testern wird es immer geben…deswegen bin ich ja der Meinung, dass gerade unter Bloggern eine Ehrlichkeit herrschen sollte. Sowohl im Punkt „Kennzeichnung“ von Beiträgen als auch der ehrlichen Meinung dazu.

          • reviewmaedchen 29. November 2015 at 5:53 pm

            Ich finde auch, dass Ehrlichkeit unser höchstes Gebot sein sollte.
            Achja, was ich bisher vergessen hatte: Er möchte die Sachen, die er nicht verwendet und die er umsonst bekommen hat, verkaufen und da da auch ein paar sehr hochwertige Sachen bei sind, wird er da natürlich sehr viel Kohle mit verdienen… Puuuuh…

  • lisaaslifestyle 29. November 2015 at 11:54 am

    Ein wirklich gelungener Artikel mit einer so wahren Aussage ! 🙂

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  • Ginni 29. November 2015 at 3:33 pm

    Sehr schöner Beitrag, den ich vom Inhalt her gerne unterschreiben mag. Insbesondere das mit dem Konsum fällt mir häufig auf, wobei es mir hier ganz anders geht. Als ich bis vor kurzem noch versuchte, meinen Blog nur mit Beiträgen zu Naturkosmetik zu bestreiten, fiel es mir echt schwer, mir jede Woche einen neuen Beitrag aus den Fingern zu saugen: Ich hab in meinen Spiegelschrank geschaut und stand vor den Produkten, bei denen ich mir dachte „Okay, das hast Du schon gezeigt, das auch, das auch, das kennen sie auch schon…“. Ich habe nicht so viele Produkte, möchte ich auch gar nicht. Ich möchte nicht wegen meines Blogs in Produkten ertrinken, finde ich nicht so nachhaltig. Daher möchte ich mein Blog nun auch wieder mit anderen Beiträgen füllen, so wie ich ihn damals vor zwei Jahren gestartet habe.

    Mit den Produkt-Samples geht es mir auch so. Wenn ich eine Anfrage bekomme, bin ich immer wieder erneut aufgeregt und freue mich riesig, dass ich wahrgenommen wurde und etwas ausprobieren darf, sofern es mir denn zusagt.

    Und die Gift-Guides nerven mich auch und was mich ebenfalls nervt ist, wenn diverse Blogs ständig die gleichen Dinge vorstellen – zB den 100sten Beitrag zum veganen Advendskalender oder Adventskalender-DIY lese ich auch nicht mehr. Oder den millionsten Beitrag zur LE XY oder Blogger-Event Z. Gähn.

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    • FashionqueensDiary 29. November 2015 at 3:58 pm

      Ich verstehe was du meinst. Klar, wenn man auf seinem Blog nur Produkte vorstellt, ist es natürlich schwer ohne kaufen für neuen Content zu sorgen. Aber wer mag Blogs, auf denen es NUR um neue Produkte geht? Ich nicht…
      Bei Beiträgen die thematisch identisch sind, finde es gar nicht so schlimm, vor allem weil man dann mal die Chance hat, ein Produkt/Event ect. aus unterschiedlichen Sichtweisen vorgestellt zu bekommen..aber auch das ist bei mir Launenabhängig 😀

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    • Lila 29. November 2015 at 4:32 pm

      Du sprichst gerade etwas an, was mich schon seit Jahren aufregt: Personen, die nur etwas für den Blog bzw. für die Leser kaufen. Ich verstehe nicht, wieso sich manche Menschen den Zwang antun, immer das neuste zu haben. Man kann einen Blog problemlos mit interessanten Inhalten füllen ohne immer die neusten Artikel parat zu haben. Deswegen finde ich es super, dass du hier das Stichwort Nachhaltigkeit bringst!

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  • Lila 29. November 2015 at 4:28 pm

    Ich lese mir die Geschenkempfehlungen von Bloggern nicht mehr durch, weil sie selten meinen Geschmack treffen und häufig über mein Budget liegen. Wem soll ich bitte eine Uhr für 250€ schenken, wenn noch nicht mal ich so etwas trage?!
    An den Adventskalendern mach ich mit, sofern mit die Dinge gefallen und sie auch genutzt werden. Letztes Jahr habe ich gar nichts gewonnen, vorletztes Jahr eine Kette, die ich bis heute noch trage. Ich finde es scheußlich, dass manche Menschen grundsätzlich bei jeder Gelegenheit abstauben wollen. Manche Nicknames sieht man echt auf jedem Blog und bei jedem Post ganz egal welcher Hauttyp oder welche Farbe.
    Manche Blogs schmeißen mit Geld um sich, dass mir schlecht wird. Selbst wenn ich gut verdienen würde, würde ich mir den Teufel tun, jede Woche Kleinigkeiten für 100€ auszugeben. Luxusmarken wären für mich dann trotzdem Sachen, die ich mir bei Zeiten gönne. Ich würde mein Geld lieber bei Seite legen, damit ich es im Notfall habe oder es für sinnvollere Dinge verwenden kann als Gegenstände, die ich nie benutze.
    Wenn die Blogger damit überfordert sind die Testpäckchen zu rezensieren (oder selbst an ihrem Kram ersticken), sollen sie manchen Firmen absagen oder die Sachen weiterleiten. Maaaaan, man muss doch nicht zu allem ja sagen – Ist das denn so schwer?!?!

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    • FashionqueensDiary 29. November 2015 at 5:32 pm

      Ja, das eigene Budget ist in der Tat auch noch so ne Sache…und ganz ehrlich glaube ich, dass es viele gibt, die nicht nein sagen können wenn es um Testpakete, Gewinne oder ähnliches geht.
      Generell bin ich aber auch jemand, der sich lieber ein teures Teil kauft und daran richtig Freude hat als ständig in Kleinigkeiten zu investieren, die „Selbstverständlich“ sind… Ich persönlich schätze meine Sachen die ich habe, nur das können viele leider nicht, weil die nur noch das Wort „Konsum“ in den Augen haben…Ginni hat es da mit der Nachhaltigkeit wirklich auf den Punkt gebracht, wie du schon sagst!

      Reply
  • Laura 29. November 2015 at 9:51 pm

    Ohhhh wie Recht du hast – besonders arg fällt mir das auf Instagram auf. Es gibt Feeds
    die bestehen nur noch aus Kooperationen und das ist einfach nur lächerlich. Junge
    Mädchen werben für Fitnessartikel und Elektronische Shishas – traurige Welt!

    Falls du Lust und Zeit hast, kannst du gerne einen kleinen Abstecher
    auf meinen Blog machen – würde mich über deinen Besuch freuen!

    Laura von MISS ✖ POUPETTE

    Reply
    • FashionqueensDiary 29. November 2015 at 10:00 pm

      Und das schlimmste ist, dass die meisten (jungen) Mädels noch nicht einmal wissen, was sie sich und anderen damit auf Dauer zumuten 🙁

      Reply
  • Tine 30. November 2015 at 1:14 pm

    Hahahaha 😀 Potenzfördernde Mittel? Solche Anfragen hast du bekommen? Klasse…
    Ich finde es auch sehr schade, dass viele es als normal ansehen, wenn sie etwas zugeschickt bekommen. Ich freue mich auch immer wie ein Schneekönig und kann mein Glück kaum fassen.
    Irgendwann werde ich mir auch mal eine Designertasche zulegen – wenn ich im Lotto gewonnen oder den Job des Jahrtausends ergattert habe. Vorher wird das wohl eins bleiben – ein Traum 🙂

    Liebe Grüße
    Tine

    http://fairytaleoflife.com/

    Reply
    • FashionqueensDiary 30. November 2015 at 10:44 pm

      Das war nur ein Beispiel 😉 Generell finde ich es gar nicht schlimm wenn jemand mit Stolz (!!!) behauptet, sich Tasche X oder Y geleistet zu haben. Ich mag es nur nicht, wenn es genauso dargestellt wird, wie der Kauf eines Kinderriegels für wenige Cent. Das manche einfach nicht kapieren, dass die wenigsten sich „mal eben nebenbei“ ein Luxusstück gönnen können, deren Wert teilweise sogar ganze Monatsgehälter übersteigt..nun ja.

      Reply
  • borstigesflauschi 30. November 2015 at 8:51 pm

    Hachja… diese giftguides. Die mochte ich schon zu Beautybloggeranfangszeiten nicht. Denn diese Listen waren mir immer im Geschmack zu eingeschränkt.
    Wenn die Eltern der besagten Bloggerin ein Backbuch mit Karottentortenvariationen toll finden, heißt das noch lange nicht, das meine Eltern das auch mögen. Und der Freund jener Bloggerin findet halt rosane Schlaghosen toll, was ja bei nem Mann total Hip und Trendy ist. Aber mein Freund würde mich erschlagen und sich anschließend von mir trennen wenn ich ihm so etwas schenke.
    Ich mache allerdings für mich Listen, da viele meiner Verwandten und Freunde denen ich was schenke weiter weg wohnen und das rechtzeitig weg muss.
    Oder im Fall meiner beiden Nichten und dem Sohn meiner Freundin schreibe ich das ein oder andere auf und suche dann danach. Oder wenn ich Geschenke selber mache, dann will ich genug Zeit einplanen. Aber das ist absolut nicht repräsentativ. Genauso wenig wie diese listen: Last Minute Geschenke für Stundenten zwischen 50 und 100€. Ja nee, is kla.
    Zum thema Bloggerkonsum habe ich mich schon oft geäußert. Ich hab nichts gegen Konsum. aber wenn es dann in die richtung: Jaaaaa Meeeeedchen ich habe mir gestern 3 YSL Lippenstifte, 3 chanel Lacke und eine neue Burberry Tasche gekauft. außerdem möchte ich euch noch meine neue Levys Jeans in Gold zeigen, von der gibt es nur 500 Stück, aber die anschaffung lohnt sich wirklich . Und mein neuer Blazer, der nur 850e gekostet hat.
    Jetzt bin ich zwar pleite und muss den Rest des Monats mit einem Apfel, Kranwasser und meinem Mandelmus (was mir übrigens kostenlos von XYZ… Viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiielen Dank) und meinen Fertiggerichten von ZYX (auch viiiiiiiiiiiiiiiielen Dank) auskommen, aber ich muss eh 50 Kilo abnehmen, also kein Problem.
    Da kann ich nur den Kopf schütteln.

    Und gekaufte Blogger gibt es ja leider genug. Da wird dann Marke M erst überhaupt nicht gemocht und dann mithilfe von Affliliate Links wird diese Marke mit ihren nicht wirklich guten Inhaltsstoffen plötzlich in höchsten Tönen gelobt, die kleinen Mädchen die es glauben kaufen die Marke und der Anbieter freut sich, denn er hat sich wieder einmal die teure Plakatwerbung, Werbung in Magazinen und Fernsehwerbung gespart.

    Ich gönne jedem, der die Aufmerksamkeit der Firmen kriegt auch eben diese, aber wenn es ins falsche abkippt, dann schaue ich diesen youtuber oder lese diesen blog nicht mehr, denn ich möchte meine eigene Meinung behalten

    Reply
    • FashionqueensDiary 30. November 2015 at 10:41 pm

      Danke, ich habe so lachen müssen über deinen herrlich ironischen Absatz zum Thema Konsum – göttlich! Danke 😀

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  • Monatsrückblick November – Pinkpetzie 3. Dezember 2015 at 1:05 am

    […] den letzten Wochen teilen. Franzi verriet, was sie als Bloggerin fürs Leben gelernt hat, während Fashionqueen die Spezies Blogger kritisch unter die Lupe nahm. Andrea erzählte in ihrem Freitagspost, dass sie […]

    Reply
  • CHRISTINA KEY 3. Dezember 2015 at 2:48 pm

    Sehr guter Beitrag!
    Vorallem im Punkt „Konsum“ stimme ich dir voll zu!
    Ich finde es manchmal schon ein bisschen peinlich, wie sich manche Blogger präsentieren. So als ob sie sich dadurch definieren.
    Ich kaufe Kleidung bei Aldi und stehe dazu! 😀 Die Outfits kommen auch immer sehr gut an. 🙂
    So muss ich keine Monatsmiete für ein (lächerliches) Kleidungsstück ausgeben :=)

    XX,
    Photography & Fashion Blog

    CHRISTINA KEY
    http://www.CHRISTINAKEY.com

    Reply
    • FashionqueensDiary 3. Dezember 2015 at 2:50 pm

      Dankeschön! Ich persönlich finde es auch total unwichtig ob Klamotten nun von einer besonderen Marke sind oder eben nicht. Gute oder schlecht kombinierte Outfits haben meiner Meinung nach auch nichts mit dem Geldbeutel zu tun. Wer sich nicht kleiden kann, der kann es auch nicht mit teuren Klamotten 😉
      LG

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  • Zimtschnute 12. Dezember 2015 at 9:53 am

    Ach ja, die 15jährige mit den 25 MAC-Lippenstiften, da ist sie wieder 😀 Du hast mir in sovielen Punkten aus der Seele geredet, vielen Dank!

    Ich selbst lese zu Weihnachten weniger Blogs, da auf den meisten nur noch Adventskalender geöffnet und Produkte verlost werden… Ist schon etwas nervig -… lasset die Jagd beginnen 😀

    Lieben Gruß, Sabine

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  • Jahresrückblick 2015 – von der Spezies Blogger und ihren Macken | 29. Dezember 2015 at 8:24 am

    […] “Die Spezies Blogger und ihre Klassiker!” Die Idee zu diesem Beitrag kam mir, als ich mich durch den Blog-Reader gescrollt habe und ich nur noch die Begriffe “Gift Guides” gelesen habe – mich hat es tierisch genervt und ihr habt meinen Beitrag dazu regelrecht verschlungen – ein Top 10 Beitrag in 2015! […]

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  • Von der Spezies Blogger und ihren Macken - der Jahresrückblick 10. September 2016 at 10:42 am

    […] „Die Spezies Blogger und ihre Klassiker!“ Die Idee zu diesem Beitrag kam mir, als ich mich durch den Blog-Reader gescrollt habe und ich nur noch die Begriffe „Gift Guides“ gelesen habe – mich hat es tierisch genervt und ihr habt meinen Beitrag dazu regelrecht verschlungen – ein Top 10 Beitrag in 2015! […]

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  • Spezies Blogger? (K)ein Buch mit 7 Siegeln! 26. Dezember 2016 at 11:09 am

    […] Wenn du wissen möchtest, warum die Spezies Blogger ihre Gift Guides lieben, wie sie es mit Geschenken und PR-Samples halten und warum sich manche kaufen lassen, solltest du hier vorbeischauen! […]

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