So kannst du als Blogger Geld verdienen ohne Kooperationen!

als blogger geld verdienen ohne kooperationen

Als Blogger Geld verdienen ohne Kooperationen ist mit zwei einfachen Mitteln durchaus möglich! Wie du das schaffst, warum dies für viele ein besonders interessanter Nebenverdienst ist oder wenigstens die Kosten für Domain und Hosting deckt und was du dazu wissen musst, erzähle ich dir in diesem Artikel und gebe zusätzlich Tipps für die Umsetzung in der Praxis!


Hinweis

Ich gebe euch hier Tipps und Anregungen, wie auch ich mein Geld mit dem Bloggen verdiene. Ich bin jedoch kein Rechtsanwalt oder ähnliches, so dass ich keine Gewährleistung oder Haftung für meine Tipps geben kann! Nimm meine Tipps daher gern einfach als Anregung und wenn du dich für ein Thema genauer interessiert, dann findest du auf den entsprechenden Portalen die AGB´s und weitere Infos!


Als Blogger Geld verdienen ohne Kooperationen: Zahlst du noch oder verdienst du schon?

Die Meinungen zum Bloggen sind in der heutigen Zeit so unterschiedlich, dass man zehn Blogger etwas fragen kann und vermutlich zwölf Aussagen erhält. Eine besonders beliebte Aussage ist, dass man einen Blog zwar starten kann, aber nicht mit dem Ziel, damit Geld verdienen zu wollen. Dies würde auf Zwang sowieso nicht klappen. Was ich dazu sage? Blödsinn! Es steht außer Frage, dass ein Blog nur dann erfolgreich werden kann, wenn der Spaß an erster Stelle steht. Regelmäßige Pflege, regelmäßige Artikelerstellung, Beantwortung von Kommentaren – wer an so etwas keinen Spaß hat, wird den eigenen Blog vermutlich nach wenigen Monaten in den Boden stampfen.

Fakt ist aber: Viele haben tatsächlich sehr viel Spaß am Bloggen, kaufen sich ein schönes Theme für den Blog, kaufen sich eine Domain, um von der www.meinBlogodersoähnlich.wordpress.com Adresse wegzukommen und zahlen natürlich auch die Hostingkosten. Jetzt könnte man argumentieren, dass Hobbys grundsätzlich Geld kosten. Stimmt ja auch. Aber wäre es nicht schön, wenn man die Kosten dennoch decken könnte, indem man Geld durch den Blog einnimmt? Wenigstens so viel, dass man die Ausgaben wieder drin hat? Daher nimm meine Meinung gerne an, wenn du es auch so siehst, denn für mich gilt in Bezug auf das Bloggen: Für dieses Hobby muss man nicht zwingend draufzahlen!


Als Blogger Geld verdienen: Warum viele Blogger keine Kooperationen erhalten (möchten)!

Ich vermute, dass du schon einige Blogs in deinem Leben gesehen hast. Viele tolle Designs, viele unterschiedliche Texte, extreme Qualitätsunterschiede in Bezug auf Bilder und Texte. So wie deine Meinung zu verschiedenen Blogs ist, so sind auch die Meinungen von Agenturen und Unternehmen zu diversen Blogs. Das Bloggen ist mittlerweile so professionell geworden und die Masse an Blogs ist immens, so dass Unternehmen die freie Wahl haben. Wenn du nicht gerade einen Instagram-Account mit 100.000 Followern oder DIE Kontakte hast, bist du mit deinem Blog nur einer von vielen. Dass deine Inhalte vielleicht besser sind als die von der erfolgreichen Bloggerin XY mit ihren 500.000 Followern auf Instagram, ist einem Unternehmen ziemlich egal. Zahlen zählen mehr als Leidenschaft und Qualität, so dass ich durchaus verstehen kann, wenn viele Blogger Kooperationen ablehnen oder gar boykottieren.

Fakt ist: Wenn du nicht gerade aus der Masse mit einer großen Fangemeinde heraus stichst oder ein USP (Alleinstellungsmerkmal) hast, mit welchem Firmen auf dich auf aufmerksam werden, dann hast du es natürlich schwer, Kooperationen an Land zu ziehen. Außerdem muss fairerweise gesagt werden: Nicht jeder möchte Kooperationen eingehen. Werbung machen für Firmen, Produkte oder Dienstleistungen sind toll, wenn man sich damit identifizieren kann, aber manchmal möchte man dies auch einfach nicht, weil man selbst solche Beiträge nicht gern liest (Unter uns: Die meisten schalten beim Fernsehen die Werbung ja auch weg oder nutzen die Werbepause nicht, um sich die neuesten Produkte anzuschauen, sondern um mal eben ins Bad verschwinden zu können.).

blogger geld verdienen ohne kooperationen

Als Blogger Geld verdienen ohne Kooperationen: Die Vor- und Nachteile

Kooperationen bringen Geld. Für einen Blogbeitrag kann man durchaus (je nach Reichweite) Beträge im dreistelligen Bereich kassieren. Klingt toll, ist es auch, hat aber auch Nachteile! Die Nachteile an Blogger-Kooperationen sind die Verpflichtungen gegenüber dem Auftraggeber. Du hast oft Deadlines, bis wann ein Artikel online gestellt sein muss. Außerdem musst du bestimmte Seiten verlinken oder Bilder von Produkten einbauen, die manchmal gar nicht so wirklich in dein Blogdesign passen. Du musst Rechnungen ausstellen und im blödesten Fall deinem Geld hinterherlaufen. Musst dich mit Bloglesern auseinandersetzen, die dir vielleicht schreiben, dass sie es blöd finden, dass du jetzt auch noch Werbung für Produkt XY machst. Du wirbst zwar im Idealfall nur für die Produkte und Unternehmen, mit denen du dich identifizieren kannst, hast aber keinen Plan, was genau du da jetzt für einen Artikel in die Tasten hauen sollst. Alles Horror-Vorstellungen? Nein, oftmals pure Realität.

Daher die Vorteile vom Geld verdienen als Blogger ohne Kooperationen: Du bist ungebunden in deinen Entscheidungen und Handlungen! Musst dir von niemandem etwas vorschreiben lassen und kannst deine Werbung dezent (aber natürlich mit Kennzeichnung!) in Blogbeiträge einfließen lassen, so dass sich deine Leser nicht genervt fühlen. Außerdem wirst du mit meinen zwei folgenden Empfehlungen passiv Geld als Blogger verdienen! Einmal die Arbeit machen und danach nur noch verdienen!


Als Blogger Geld verdienen mit der VG Wort

Von der VG Wort haben viele noch nie gehört. Das soll sich jetzt bitte sofort ändern, denn mit der VG Wort kannst du als Blogger gutes Geld verdienen, wenn du ein paar Kleinigkeiten beachtest! Was sich hinter der VG Wort verbirgt, würde den Rahmen sprengen. Lies dazu am besten den Auszug aus Wikipedia (der Absatz „Texte im Internet“) oder schau dich auf der Seite der VG Wort um.

Fakt ist, dass du für nahezu jeden Blogartikel, der auf deiner Website von jedem Besucher gelesen werden kann, Geld durch die VG Wort erhalten kannst.

In der Zusammenfassung bedeutet dies in etwa folgende Vorgehensweise für dich:

1) Du schreibst einen Artikel auf deinem Blog (so wie bisher auch zu jedem x-beliebigen Thema) der u.a. eine bestimmte Mindestlänge haben muss (laut VG Wort in 2017 sind dies Texte mit einer Anzahl von mindestens 1.800 Zeichen (nicht Wörtern!) und baust die Zählermarke der VG Wort ein. Allein dieser kleine Absatzblock hat übrigens schon mehr als 1.500 Zeichen!!! Somit ist diese Voraussetzung nicht schwer zu erfüllen.

2) Im Schritt 2 muss dieser dann öffentlich gestellte Blogartikel mindestens 1.500 Seitenaufrufe im Jahr erzielen bzw. bei mindestens 10.000 Zeichen nur 750 Seitenaufrufe im gesamten Jahr! (Zahlen aus 2017 und ohne Gewähr, aber nochmals hier nachzulesen). Bei 750 Aufrufen im Jahr sind das gerade mal rund 63 Aufrufe im Monat – absolut machbar, oder?

3) Im Schritt 3 kannst du dann im folgenden Jahr die Texte bei der VG Wort melden, welche die Mindestaufrufe erreicht haben und erhältst dafür Geld. In 2016 waren dies 20 Euro für einen Text der zwischen 1.800 und 10.000 Zeichen lang war und mindestens 1.500 Mal im Vorjahr aufgerufen wurde!

Meine Aufführung zur VG Wort ist hier stark vereinfacht dargestellt und soll dir nur einen Überblick über die Möglichkeiten geben. Fakt ist aber, dass schon wenige Artikel im Jahr mit den erfüllten Anforderungen reichen können, um wenigstens die Ausgaben für den Blog damit finanzieren zu können! Auch musst du bedenken, dass die Auszahlung erst im folgenden Jahr stattfindet. Bis ca. Mitte des folgenden Jahres muss die Meldung der einzelnen Beiträge gemacht werden, die Auszahlung fällt somit frühestens Ende des Sommers bzw. eher Richtung Herbst! Für „schnell Geld verdienen“ ist diese Methode nichts, aber langfristig durchaus lohnenswert!

Außerdem verdienst du Geld, ohne dass du Werbung machen musst, die vielleicht einfach nicht zu dir passt!

Tipp: Suche in den Plugins nach einem Plugin für das Einbauen der Zählermarken in den einzelnen Beiträgen. Dies erleichtert dir die Arbeit und ist, wenn es einmal eingebaut ist, super easy in der Nutzung!


Als Blogger Geld verdienen mit Affiliate

Dass man als Blogger mit Affiliate Links Geld verdienen kann ist den meisten bekannt, wird aber (für mich unverständlicherweise) nur selten eingesetzt. Vor allem kleine Blogger scheinen sich davor zu scheuen. Warum? Das wüsste ich auch gern.

als blogger geld verdienen ohne kooperationen

Fakt ist aber: Wenn du deinen Lesern etwas empfiehlst (als Buchblogger zum Beispiel bestimmte Bücher), dann verlinke diese doch einfach zum Beispiel über einen Affiliate Link zu deinem Amazon Partnernet-Konto! Der Vorteil durch diese Affiliate Links: Deine Leser können das Buch (wenn sie wollen) direkt shoppen. Und du bekommst eine kleine Provision für die Vermittlung bzw. Empfehlung. Das jeweilige Produkt ist für die Käufer keinen Cent teurer und du erhältst im Idealfall eine finanzielle Entlohnung für das Schreiben deiner Buchbewertung. Dies geht natürlich in allen Bereichen. Hast du dir eine neue Tapete für das Tropical Feeling in deinem Blogger Home Office gekauft, die du auf deinem Blog vorstellst und begeistert davon schwärmst, kann du diese genau verlinken wie eine neue Schreibtischunterlage, die deinen Blogger Alltag vereinfacht!

Ich persönlich bin jemand, der etwas sieht und dann sofort shoppen möchte. Mich nervt es dann, wenn ich im Internet lange suchen muss und liebe es, wenn Blogger die Produkte direkt verlinken. Daher probiere es aus, wenn es für dich etwas ist. Die Anmeldung ist nicht zeitaufwändig und du verdienst als Blogger Geld ohne Kooperationen, indem du eigentlich nichts änderst, als ein paar Links zu setzen (die du natürlich als Affiliate Link kennzeichnest!) und dadurch dann passiv Geld verdienst!


Als Blogger Geld verdienen ohne Kooperationen ist also durchaus möglich!

Als Blogger Geld verdienen ohne Kooperationen ist demnach absolut möglich und macht dich vor allem unabhängig! Gesetzte Affiliate-Links bleiben bestehen und behalten ihre Gültigkeit, so dass auch ältere Berichte immer wieder für Geldeinnahmen sorgen können. Durch die Möglichkeit der Teilnahme am Programm der VG Wort sicherst du dir für das nächste Jahr im Idealfall zusätzliche Einnahmen!

Für mich gibt es demnach auch keine großen Nachteile, wenn man als Blogger Kooperationen umgehen möchte oder einfach nicht in die Vorstellung diverser Unternehmen und Agenturen passt. Du bist durch diese beiden Möglichkeiten auf keinen angewiesen. Auch musst du zudem nichts anders machen, außer die Zählermarken nach dem Schreiben dem Beitrag zuzuordnen oder einen Affiliate-Link zu generieren und einzusetzen.

Du musst (bis auf die Meldung im nächsten Jahr bei der VG Wort) nicht mehr Zeit fürs Schreiben aufwenden, kein aufwändiges eBook erstellen oder Produkte kreieren. Eigentlich ideal, oder?

Und nun bin ich neugierig! Nutzt du bereits einige dieser Möglichkeiten und hast du (so wie ich) auch nur gute Erfahrungen damit gemacht? Oder hast du vielleicht Argumente, die gegen eine dieser Maßnahmen sprechen?

32 Comments

  • Tabea 1. Januar 2018 at 11:55 am

    Ich versuche beides, aber erfolglos. Über meine Links hat bisher niemand was gekauft und bei der VG Wort komme ich zwar problemlos auf die nötige Anzahl an Zeichen, aber nicht auf die Seiten Aufrufe. Von daher zahle ich mal weiter drauf… Auch, wenn es manchmal frustrierend ist, dass ich es nicht schaffe, die wenigen Ausgaben zu decken.

    Liebe Grüße

    Reply
    • Sonja 2. Januar 2018 at 11:02 am

      Vielleicht kommt es aber noch! Gerade bei der Anzahl der Besucher dauert es ja meist doch eine recht lange Zeit, bis der Blog auch mal so in Google gefunden wird und vielleicht ergeben sich in diesem Jahr doch Kooperationen für dich?

      Reply
  • Shadownlight 1. Januar 2018 at 1:42 pm

    Danke für die wertvollen Tipps liebe Sonja!
    Liebe Grüße!

    Reply
    • Sonja 2. Januar 2018 at 11:02 am

      Sehr gern 🙂

      Reply
  • Linkliebe № 11 - LexasLeben 1. Januar 2018 at 4:14 pm

    […] So kannst du als Blogger Geld verdienen ohne Kooperationen! […]

    Reply
  • strawberrymouse 1. Januar 2018 at 9:46 pm

    Vielen Dank für die Tipp!
    Ich habe bisher immer zu der Kategorie gehört, die Bloggen als reines Hobby sieht. Momentan trage ich mich aber mit dem Gedanken schwanger, ob ich mein Hobby nicht ein wenig professionalisieren soll. Nicht, weil ich damit Geld verdienen möchte, aber mich stört die Blogspot-Oberfläche inzwischen sehr. Ein Umzug hieße natürlich mehr Kosten, die ich dann doch gern reinholen würde. Affiliate sind für mich nur schwer vorstellbar; ich kann mir einfach nicht vorstellen, zumal mein Blog keine besondere Reichweite hat, dass das die Ausgaben amortisieren würde. Die VG Wort-Geschichte klingt da schon spannender!

    Reply
    • Sonja 2. Januar 2018 at 11:04 am

      VG Wort finde ich auch super, weil es einfach so unkompliziert ist und man ja ohnehin schreibt 🙂 Wenn dann die Seitenaufrufe auch nur halbwegs stimmen, dann passt alles 🙂 Drück dir die Daumen, falls du den Umzug anstrebst – ich kann nur sagen: es lohnt sich 🙂

      Reply
  • Sabine Gimm 1. Januar 2018 at 11:58 pm

    Danke für die Tipps.

    Ich gehe da total unverkrampft ran. Mein Blog hat gar nicht die riesen Reichweite. Die Firmen kommen meistens auf mich zu. Für einen Appel und ein Ei mache ich keine Kooperationen. Wenn’s passt ist gut, wenn nicht, dann nicht.

    Mit Affiliate Links verdiene ich zwar kein Vermögen, aber immerhin ein kleines Taschengeld.

    Für mich ist bloggen Spaß an der Freud. Meine Brötchen verdiene ich mit meinem Job.

    Liebe Grüße Sabine

    Reply
    • Sonja 2. Januar 2018 at 11:04 am

      Das ist ja auch vollkommen in Ordnung und eine Kooperation für „nichts“ würde ich auch nicht mehr eingehen. Und ein kleines Taschengeld durch Affili ist doch besser als nichts 😉

      Liebe Grüße auch an dich zurück!

      Reply
  • Tina 2. Januar 2018 at 7:55 am

    Ich kann mir gut vorstellen, dass diese Tipps vielen Blogger garnicht bekannt sind und daher auf jeden Fall für viele eine große Hilfe sein werden.

    Reply
    • Sonja 2. Januar 2018 at 11:05 am

      Das war auch Sinn der Sache 😀

      Reply
  • Julie 2. Januar 2018 at 11:20 am

    Danke für deine wertvollen Tipps. Ich werde mich noch einmal eingehend damit auseinandersetzen!
    Liebe Grüße,
    Julie
    https://juliesdresscode.de

    Reply
    • Sonja 2. Januar 2018 at 11:23 am

      Sehr gern und viel Spaß/Erfolg – wie auch immer 😀

      Reply
  • Lila 2. Januar 2018 at 2:12 pm

    Von der VG Wort hab ich schon einiges gehört. Allerdings liege ich mit keinem meiner Projeke in diesem Bereich der Zugriffszahlen -_- Für einen Kollegen lohnt es sich, aber es ist auch viel Papierkram, weil man ständig recherchieren muss wo man genannt wird.

    Von Affiliation halte ich nicht viel. Es liegt aber auch daran, dass ich nicht zu den Personen gehöre, die über Affiliate Links shoppen. Vielleicht klicke ich mal drauf und bookmarke mir es, aber in den seltensten Fällen kaufe ich etwas sofort. Wenn man eine Website mit Empfehlungen führt, ist es aber eine gute Sache.

    Mein grundlegendes Problem ist nach wie vor das Aufbauen einer Zielgruppe und Werbung. Ich bin zu blöd, eine passende Strategie für meine Bedürfnisse zu erstellen! In diesem Bereich brauche ich definitiv mal professinelle Hilfe, aber das was ich bislang gesehen habe, liegt im mittleren bis höheren vierstelligen Bereich. Ich wette, die werden mir auch nichts anderes sagen, als dass ich mehr von mir preis geben soll und Online-Trends folgen soll. Das Thema ist aber erstmal ad acta gelegt, bis ich weiß, wie meine nahe Zukunft aussieht. Es kann sein dass ich in einem Jahr eh keine Zeit mehr für so etwas habe oder dass sich meine Interessen verschieben. Warum sollte etwas was mir schon 15 Jahre nicht gelunge ist, plötzlich gelingen?

    Reply
    • strawberrymouse 4. Januar 2018 at 10:45 pm

      @Lila:
      Ich bin auch eine Spontan-Käuferin (deshalb fällt es mir wohl auch – abgesehen von der Reichweite – schwer zu glauben, dass das funktioniert). Andererseits, wenn ich dann doch etwas kaufen möchte und ich weiß, dass ein Blogger, dessen Arbeit ich schätze, solche einsetzt, dass ich dann über diese kaufe.

      Was ist sind denn Deine Bedürfnisse?^^
      Aber das mit der Strategie fällt mir auch wahnsinnig schwer. Das Problem des „erfolgreichen Bloggens“ wäre bewältigbar; man hat erhält einen Eindruck was gut läuft, welches Trends es gibt etc. Aber das wäre dann nicht mehr ich – auch wenn ich mein Gesicht nicht ständig in die Kamera halte (was ich eben auch nicht möchte)…

      Reply
    • Lila 5. Januar 2018 at 10:03 pm

      Die aktuelle Online Marketing Strategie besteht weitestgehends darin, auf Social Media Kanälen sehr aktiv zu sein und sein Privatleben zu teilen. Fotos von Essen, Urlaub, Konzerten hier und da – Ganz egal, was man an die Person bringen möchte. Ich hab jedoch keine Lust, mich vor die Kamera zu stellen.
      Ich könnte höchstens im Nachhinein so tun, als würde ich Dinge konsumieren, die meinem Krimskrams ähneln – aber dann mache ich für jemand anderes Werbung und gaukle meinen Followern etwas vor. Privat besuche und mag ich ganz andere Dinge, was dazu führt, dass ich absolut keinen Peil habe, wer meine Zielgruppe sein könnte!
      Alternativ hatte man mir vorgeschlagen, mich dabei zu zeigen, wie ich meine Kunst mache, aber auch das geht nicht klar. Sie entsteht in Wahrheit alle 3-4 Monate, 2h Nachts im Pyjama 😉
      Auch der Vorschlag grundsätzlich mehr zu posten – oder etwas extra für die Masse zu tun – geht fast nie auf, weil ich nicht jede Woche Zeit und Lust habe, mich Pinsel oder Feder zu schwingen. Manchmal vergehen sogar 6 Monate bis etwas passiert, aber ich habe mir angewohnt alles Neuere zu dokumentieren.
      Ein weiteres Problem ist die weit verbreitete „dramatische Bild- und Wortsprache“. Hast du keine guten Themenbilder oder Schlagzeilen bist du raus. Ich finde zu den wenigsten Themen passende Bilder oder Wörter. Ich bin schon immer diejenige gewesen, die 1000 Wörter in weniger als zehn Minuten runtertippt!
      Buzzwords und Tags gehen in meinem Bereich oft nach hinten los, weil ich einen Nischenmarkt betreibe, der nicht mehr aktuell genug ist. Die Statistik auf Google Trends und Co ist nicht aussagekräftig genug um Keywords zu finden – Oder ich kenne die richtigen Begriffe in meiner Nische nicht. Ich finds einfach falsch, den Namen von jemand anderes drunter zu schreiben, nur weil er/sie ähnliches tut. Bei Instagram erwische ich hin und wieder mal das richitge Wort, dann hab ich ordentlich Traffic, aber keine wiederkehrenden Besucher oder Abonenten.

      Ja, ich habe mich viel mit dem Thema befasst, aber ich in unfähig meine Zielgruppe zu finden und dafür die beste Strategie zu finden. Der Hickhack geht nun 10 Jahre und wird mit jedem Tag, wo das Internet an Social Media Schwachsinn wächst – schlimmer! Ich weiß also gerade nicht, ob mein Angebot zu uninteessant ist, zu wenig Leute erwischt, die falschen Leute erwischt oder ob ich einfach keine Ahnung habe, wo ich heutzutage anfangen soll. Komischerweise wüsste ich bei einem Kosmetikblog direkt die richtige Strategie und Zielgruppe – Aber das ist nicht das Hobby, das ich pushen möchte.

      Reply
      • Sonja 7. Januar 2018 at 9:55 am

        Bezüglich Keyword-Recherche kann ich dir gern helfen. Wenn du magst, schreibe mir hierzu einfach eine Mail mit dem „Hauptwort“ deiner Nische/Branche und ich gebe dir Tipps, wie und wo du viel finden wirst 😉

        Reply
        • Lila 8. Januar 2018 at 6:47 pm

          Danke, mach ich bei Zeiten mal 🙂

          Reply
  • Rebecca 4. Januar 2018 at 4:34 pm

    Sehr tolle Tipps. Danke dafür! Mich nervt es einfach, ständig Kooperationsanfragen mit Produktmarketing zu bekommen. Ich bezahle meinen Vermieter ja auch nicht mit selbstgebackenen Kuchen. Vor diesem Hintergrund finde ich es wichtig die Einnahmequellen von Kopperationen unabhängig zu machen, das erhöht auch den Druck auf die Firmen.

    xo, Rebecca
    https://pineapplesandpumps.com/

    Reply
    • Sonja 5. Januar 2018 at 10:36 am

      Oh ja, das finde ich auch ganz schlimm. „Du darfst das Produkt natürlich dafür behalten!“, wie ich diesen Satz hasse^^ Aber ich finde deinen Einwand absolut genial, dass es den Druck auf die Firmen erhöht! Darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht!

      Reply
  • Lisa 4. Januar 2018 at 4:51 pm

    Hi Sonja,

    interessante Tipps. Von VG habe ich ja noch nie etwas gehört. Ich muss sagen, ich arbeite gerne mit Firmen zusammen, aber ich nehme natürlich auch nur das an, was mir gefällt und versuche trotzdem immer, dass eine gute Balance in meinem Blog drin ist. Mir ist es wichtig, dass die meisten Beiträge nach wie vor redaktionell sind.

    Mit den Verpflichtungen, die ich eingehe, wenn ich eine Kooperation habe, habe ich persönlich auch keine Probleme (z.B. Deadlines), das einzige, was eben lästig ist, sind die Steuererklärungen und der ganze Bürokram fürs Gewerbe. Aber na ja, das gehört eben auch dazu.

    Liebste Grüße
    Lisa
    http://www.mycafeaulait.at

    Reply
    • Sonja 5. Januar 2018 at 10:34 am

      Eine gute Balance ist auch absolut wichtig. Ich habe im letzten Jahr festgestellt, dass ich einigen Blogs entfolgt bin, weil gefühlt jeder Beitrag ein Werbe-Beitrag war. Werbung finde ich gut und wichtig, auch um die Kosten zu decken, aber eine reine Werbeplattform mag ich dann doch nicht lesen wollen^^

      Klar, Steuererklärung gehört dazu, aber bei den meisten „Nebenbei-Bloggern“ reicht ja eine einfache Einnahmen-Ausgaben-Aufstellung, die schnell gemacht ist.

      Reply
      • Lisa 9. Januar 2018 at 11:50 pm

        Hey Sonja,

        ja, da stimme ich dir vollkommen zu. Ich finde es vollkommen legitim, dass wir Blogger Werbung machen, aber wenn wirklich jeder Beitrag nur noch bezahlt ist, nervt es mich und bei mir verliert der oder die Blogger/in einfach die Authentizität.

        Da hast du auch wieder Recht. 🙂

        Reply
  • Jimena 5. Januar 2018 at 3:37 pm

    Sehr interessanter und hilfreicher Post, vielen Dank dafür!

    Liebe Grüße
    Jimena von littlethingcalledlove.de

    Reply
    • Sonja 7. Januar 2018 at 9:55 am

      Danke Dir für deine Worte 🙂

      Reply
  • Theresa vom Projekt Schminkumstellung 7. Januar 2018 at 2:18 pm

    Liebe Sonja,
    ich lese deine Tipps zum Thema Bloggen immer sehr gern (: .
    Von der VG Wort habe ich bisher nur hier bei dir gelesen, aber das klingt nach einem interessanten Konzept.
    Ich werde mal ein bisschen recherchieren.
    Ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2018 wünsche ich dir.
    Liebe Grüße.

    Reply
    • Sonja 7. Januar 2018 at 3:25 pm

      Vielen lieben Dank und dir auch ein tolles Jahr 2018 <3

      Reply
  • Warum ein responsives Webdesign für den Blog so wichtig ist 10. Januar 2018 at 9:05 am

    […] notwendig. Ein Vergleichsportal würde ich vermutlich nicht auf dem Handy bedienen wollen, aber den neuen Blogpost von Bloggerin XY? […]

    Reply
  • joergmichael 12. Januar 2018 at 8:54 am

    Hallo Sonja,

    auch meine persönliche Empfehlung geht eindeutig zur VG Wort in München. Der Weg dorthin ist so einfach, wie du es beschrieben hast und es ist jedes Jahr ein nettes Taschengeld nebenher.

    Alles beginnt mit der Registrierung (und seit 2017 mit einem Wahrnehmungsvertrag per Post), es folgt die spielend einfache Anforderung der Zählpixel und der Einbau in unsere Beiträge via Plugin.

    Und dann bleibt uns eigentlich am Ende nichts weiter übrig als Mitte Januar des Folgejahres zu schauen, welcher Beitrag die erforderliche Mindestreichweite erreicht hat.

    Danach geht es dann nu noch um die Auszahlung, nachdem wir die erforderlichen Daten an die VD Wort gemeldet haben.

    Und nicht bei allem „Happyness“ vergessen: Auch hierbei handelt es sich um zu versteuernde Einnahmen. 🙂

    Ein weiterhin sehr erfolgreiches und gesundes Jahr 2018 wünsche ich dir,
    liebe Grüße
    joergmichael

    Reply
    • Sonja 12. Januar 2018 at 9:04 am

      Hallo Jörgmichael,

      ich kann dir in allen Punkten nur zustimmen und Danke dir für diese „hapyness Zusammenfassung“ 😀 Und zum steuerlichen Aspekt: Ich gehe mal ganz klar davon aus, dass jeder Leser weiß, dass man Einnahmen (woher auch immer) versteuern muss 😉

      LG und dir ebenfalls ein schönes und erfolgreiches, gesundes Jahr!!!

      Reply
  • Arunika 16. Januar 2018 at 11:40 am

    In dem Post habe ich wirklich mal was neues gelernt! Das mit der VG Wort wusste ich noch nicht. 🙂

    Liebe Grüße,
    Arunika

    Reply
    • Sonja 16. Januar 2018 at 11:41 am

      Das freut mich 🙂

      Reply

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