7 Beautyprodukte, auf die ich mittlerweile verzichte + nachhaltige Alternativen

7 Beautyprodukte auf die ich mittlerweile verzichte nachhaltige Alternativen

Auf nachhaltige Alternativen im Bereich der Beautyprodukte kam ich erst nach und nach. Ich probierte (oft unbewusst) aus und fand plötzlich Alternativen, die meinen Beautykonsum nachhaltiger machten und zusätzlich meinen Geldbeutel schonen. Welche nachhaltige Alternativen nun in meinem Badezimmer zu finden sind und welche 7 Beautyprodukte ich mittlerweile in ihrer reinen Form nicht mehr selbst kaufe, verrate ich euch in diesem Beitrag!


Peeling für die Haut

Ich liebe es, wenn meine Haut streichelzart und glatt ist. Außerdem ist es für mich immer wie eine Mini-Wellness-Auszeit, wenn ich meine Haut rundum verwöhnen kann. Früher gehörte ein Peeling für mich ganz selbstverständlich dazu. Ein Körperpeeling, ein feines Peeling fürs Gesicht und auch ein spezielles Fußpeeling nutzte ich regelmäßig. Ich kann nicht behaupten, dass mir die Wirkung nicht gefallen hat und am Ende war ich mit dem Ergebnis auch immer zufrieden, doch dann hatte ich Geburtstag…

Eine liebe Freundin schenkte mir ein kleines Wellness-Set für Zuhause mit einem Duschpuschel aus Polyester. Ich habe die Wirkung geliebt, habe festgestellt, dass die Wirkung exakt die gleiche ist wie mit den Peelings und so wurden die Peelings nicht mehr nachgekauft, nachdem sie irgendwann leer waren. Als sich jedoch auch mein Duschpuschel auflöste, musste eine Alternative her: Der Sisal-Schwamm

Nachhaltige Alternative zum Peeling: Ein Sisal-Schwamm

Auf den Sisal-Schwamm kam ich ehrlich gesagt nur durch einen Zufall. Dennoch ist er (für mich) die nachhaltige Alternative zum Peeling und zum Polyester-Schwamm, die Wirkung ist identisch und ich stecke ihn regelmäßig zum Reinigen mit in die Waschmaschine. Ich nutze ihn jetzt im dritten oder vierten Jahr und kann nur sagen: Günstiger geht es nicht und auch im Gesicht nutze ich ihn immer noch gern, da ich den Druck und die Intensität selbst bestimmen kann.


Gesichtsmasken

Meine Mama meinte es früher immer sehr, sehr gut mit mir. Kaufte sie sich irgendwo Beautyprodukte (bevorzugt bei Yves Rocher), so dachte sie auch immer an mich. Eine Beautymaske für mehr Feuchtigkeit, eine für eine glattere Haut und eine porentiefe Reinigungsmaske hatte ich auch immer mal wieder. Irgendwann kaufte ich mir selbst Gesichtsmasken (meist von Balea) und was soll ich sagen: Ja, ich nutzte sie, aber so eine wirklich große Wirkung habe ich nie festgestellt. Im Gegenteil fand ich den ganzen Masken-Vorgang immer nur nervig. Aber wenn alle das machen, muss da ja was dran sein. Naiv, ich weiß.

Nachhaltige Alternative zu Gesichtsmasken:

Als ich anfing meine Haut mit Ölen zu pflegen, war das Thema Gesichtsmaske für mich durch. Das Ergebnis nach dem Einölen mit Oliven- oder Kokosöl war für mich der heilige Gral – bis heute. Da ich Gesichtsöle in meine tägliche Pflegeroutine integriert habe, mache ich keine extra Masken mehr. Wenn ich mehr Pflege brauche, dann wechsel ich von meinem täglichen Gesichtsöl auf beispielsweise Olivenöl und nutze dies bevorzugt am Abend. Mehr brauche ich nicht und meine Haut sagt mir, dass es absolut ausreicht!


Haarkuren

Als ich mich damals das erste Mal mit den Inhaltsstoffen meiner Beautyprodukte auseinander gesetzt habe und plötzlich wusste, wie viel Silikon in Haarkuren drin ist, war ich dezent erschrocken. Ich erinnere mich noch, wie ich meine Haarkur nahm und mir das erste Mal dieses glitschige Gefühl auffiel. Das war auch das erste Mal, dass ich mich ehrlich gesagt vor der Konsistenz ekelte. Zugegeben, spülte ich die Haarkur den Abfluss hinunter (ungefähr eine halbe Packung, auch wenn es peinlich ist, das heute zugeben zu müssen).

Danach kaufte ich mir nie wieder Haarpflegeprodukte mit Silikonen, sondern stieg auf die silikonfreien Produkte um (meine Dauerpflege seitdem: Haarshampoo und Spülung von Alverde „Nutri Care“). Und eine gute und nachhaltige Alternative zu Haarkuren fand ich auch…

Nachhaltige Alternative zu Haarkuren:

Ich nutze mittlerweile zwei nachhaltige Alternativen zur Haarkur: Öle und Bodybutter! Mit Olivenöl für meine Haare komme ich sehr gut klar und gebe diese meist als Kur vor dem Waschen in die Haare (2-3 Stunden. Manchmal nutze ich dafür auch Kokosöl, weil es einfach so toll riecht. Da Olivenöl als Pflege bei mir aber besser funktioniert, kommt Kokosöl nur zum Einsatz, wenn mir eine leichte Pflege ausreicht. Bodybutter hingegen (vegan) nutze ich gern mal zwischendurch als Mini-Kur. Wenn meine Haare ganz störrisch sind, dann hilft es, wenn man die Bodybutter zwischen den Händen zerreibt und damit einmal vorsichtig über die Längen streicht. Bei mir sieht das dann nicht fettig aus. Meine Haare glänzen nur noch mehr und werden ein wenig gebändigt. Oft gebe ich auch ein bisschen Bodybutter in die Spitzen, wenn meine Haare extremen Einflüssen ausgesetzt sind (beispielsweise, wenn ich den ganzen Tag im Sommer auf dem Balkon verbringe, dann nutze ich aber allein wegen dem sommerlichen Duft auch gern Kokosöl). Ich vermisse durch diese beiden Alternativen nichts und habe mir tatsächlich seitdem noch nie eine „echte“ nachhaltige Haarkur gekauft.


Fußpflegeprodukte

Ich hatte sie alle: Fußpeelings, Fußcremes, Fußbutter. Das ganze Programm und von diversen Marken. Hatte ich gerade keine richtige Fußpflege im Haus, dann nutzte ich meine Bodybutter oder Bodyöle. Irgendwann stieg ich um auf Alternativen, die nicht nur günstiger waren, sondern genauso gut wirkten.

Nachhaltige Alternative zu Fußpflegeprodukten:

Ich hatte euch in diesem Bericht ausführlich über meine vegane Fußpflege informiert. Mehr kann ich nicht hinzufügen und brauche seitdem keine anderen Produkte mehr! Im Gegenteil gehe ich heute lächelnd an den langen Regalen mit Fußpflegeprodukten vorbei und denke mir immer: So verrückt war ich auch mal zu glauben, dass ich dass alles wirklich brauche^^

Vegane Fußpflege selber machen mit Hausmitteln tipps


Rasierschaum

Na, wer fühlt sich ertappt, wenn ich schreibe, dass ich es geliebt habe, die neuesten Rasierschaum-Sorten von Balea zu testen? Die hatten aber auch immer so super leckere Düfte und war es eine Limited Edition, war es eine Selbstverständlichkeit, dass Backups einzogen! Dennoch bin ich irgendwann umgestiegen, weil mein Rasierschaum leer war und ich eine schnelle Alternative brauchte, bei der ich heute noch bin:

Nachhaltige Alternative zum Rasierschaum:

Ganz normales Duschgel. Ich nutze gern Duschgel von Alverde oder die veganen Sorten von Balea und wenn ich mich rasiere, dann seife ich meine Beine dünn mit Duschgel ein. Der Effekt ist exakt der gleiche und das Versprechen, dass ein „Original Rasierschaum“ weniger Reizungen verursacht, habe ich persönlich noch nicht festgestellt. Probiert es doch einfach mal aus!

Anmerkung an dieser Stelle: Vielleicht merken diejenigen, die meinen Blog noch nicht so lange lesen, jetzt erst, dass ich eine echt extreme Wandlung hinter mir habe? Damals waren Backups und kleine Hauls für mich total normal – machten alle so. Heute bin ich froh, dass es irgendwann „klick“ machte und ich anfing, wirklich über mein Leben und die Umwelt nachzudenken… Wenn man etwas wirklich ändern möchte, dann geht das! Wirklich!


Augencremes

Ehrlich gesagt habe ich früher schon nur sehr dezent Augencremes verwendet. Ich habe den Sinn nie verstanden und meine Tagescreme (die Nivea Soft damals) einfach auch rund um die Augen genutzt. Irgendwann fing eine Freundin von mir an, dass wir ja unbedingt mit Augencremes anfangen müssten (da waren wir Anfang 20 *lol*) und so kaufte ich meine erste Augencreme, die ich später irgendwann entsorgen musste, weil ich zu faul für die Nutzung war (peinlich).

Nachhaltige Alternative zu Augencremes:

Heute verzichte ich weiterhin auf ein separates Produkt und nutze meine Gesichtspflege als Augencreme (da ich fast täglich Öl für mein Gesicht nutze, verteile ich es einfach auch rund um die Augen). Hautreizungen oder sonstige Nachteile habe ich noch nicht feststellen können. Außerdem darf ich stolz sagen, dass ich einige Freundinnen im gleichen Alter habe, bei denen sich um die Augen schon deutlich mehr tut als bei mir^^ Kann also nicht so falsch sein meine Pflege.


Lippenpflege-Produkte

Damals, als ich noch zur Schule und später Berufsschule ging, war es total selbstverständlich, dass jede von uns den neusten Labello besaß. Auch war es eine absolute Selbstverständlichkeit, dass dieser täglich aufgetragen wurde und selbstverständlich durfte es an manchen Tagen auch der schimmernde Labello sein.

Welch Blödsinn, wenn ich heute darüber nachdenke! Denn…

Nachhaltige Alternative zu Lippenpflegeprodukten:

Die Wahrheit ist, dass ich tatsächlich kaum bis gar keine Pflege für meine Lippen benötige. Als ich noch regelmäßig Lippenpflege nutze, hatte ich ständig trockene Lippen. Seitdem ich keine Pflege nutze, habe ich keine Probleme mehr mit spröden Lippen! Es kommt ganz selten vor, dass ich im Winter mal zu einem Klecks Kokosöl greife und meine Lippen damit einreibe, aber wenn das im Winter 3x vorkommt, dann ist das schon echt viel. Hier passt für mich das Motto „viel hilft viel“ so gar nicht. In diesem Bereich bin ich absolut minimalistisch unterwegs und das mit einem sehr angenehmen Ergebnis!

7 Beautyprodukte auf die ich mittlerweile verzichte + nachhaltige Alternativen


Ausnahmen: Wann ich die oben genannten Produkte doch nutze!

Machen wir uns nichts vor: Nur, weil ich mir bestimmte Dinge selbst nicht mehr kaufe, heißt es nicht, dass ich sie nicht manchmal dennoch besitze. Spätestens seit diesem Beitrag wisst ihr, dass ich hin und wieder PR-Samples zugesandt bekomme und mich darüber oft auch wirklich freue. Gefällt mir ein Produkt, dann nutze ich es auch und teile meine Meinung (wie hier beispielsweise) oder verschenke es alternativ.

Ich bin eben ein Mädchen und probiere nun einmal gern Dinge aus – aber ich kaufe sie nicht mehr selbst, das ist der Unterschied. Wenn ich Produkte selbst kaufe, versuche ich auf vegane Produkte zu gehen. Auf Naturkosmetik oder Marken von denen ich weiß, dass sie nachhaltig produziert wurden. Und nach der Wandlung, die ich in diesem Bereich in den letzten Jahren gemacht habe, bin ich ehrlich gesagt stolz darauf, dass ich den ganzen konventionellen Beautykram nicht mehr so brauche, mich nicht mehr mit den neusten Hauls brüste und versuche, von irgendwelchen Produkten Backups zu hamstern… In diesem Beitrag von 2015 könnt ihr nachlesen, wie ich damals umgestellt habe und wie das plötzliche Bewusstsein und der Wunsch nach Veränderung kam.


Wie sieht es bei euch aus? Nutzt ihr mittlerweile nachhaltige Alternativen? Oder habt ihr noch Tipps für mich, was ich an reinen Beauty (nicht Reinigungs-) Produkten ersetzen kann?

21 Comments

  • Mein absoluter Favorit in Sachen Peeling ist Kaffeesatz! Günstiger geht’s nicht, es riecht himmlisch, und eincremen braucht man sich danach auch nicht mehr, weil Kaffee der Haut total gut tut. 🙂

  • Zucker oder Salz mit Olivenöl vermischt als Peeling, Backpulver statt Trockenshampoo, Kakaopulver statt Trockenshampoo (für die Brünettis), Essig-Wasser-Zitrone als Notfallshampoo, Anis oder Kümmel kauen statt Kaugummi, kalten Salbeitee statt aggressive Mundspülungen (außer es besteht eine akute Kieferentzündung oder medizinische Fälle), Ölziehen statt Plastikzahnaufhellercreme, Kokosöl oder Essig statt Deo (macht neutral, gegen Schweiß, muss nur aufgefrischt werden)….
    leider verwende ich das alles nicht regelmäßig.

    und ja, extra ne Fußcreme zu kaufen, wenn es die Körpercreme genauso tut, find ich mittlerweile auch doof!
    Nur ich finde, man wird halt von klein auf zu etwas verführt, was eigentlich absurd ist…
    Mittlerweile gehe ich durch die Drogerie und denk mir:“Das wollte ich als Pubertierende so unbedingt…“ und seufze innerlich, wie wenig Ahnung ich damals hatte. Aber wenn Bebe und Labello so in den Himmel gelobt werden und man nur die Billo-Varianten bekommt… hm. Und als ich endlich Geld hatte und drüber verfügen konnte, war ich nicht mehr so markenfixiert.

    Hab frohe Ostern!

  • Hej Sonja,
    gerade bei Pflegeprodukten kann man so vieles ganz einfach selbermachen und diese ganzen Chemiebomben umgehen. Bei uns steht kaum noch was im Badezimmerschrank. Seit einiger Zeit mache ich uns das Deo-Roll-on selber aus Maisstärke, Natron, Wasser und Duftöl, anstelle von Bodylotion verwenden wir Bio-Cocosöl, zum Duschen und Haarewaschen gibts hier selbstgesiedete Seifen oder Alepposeife. Zahnpasta hab ich auch schon selber angerührt, hab dann aber auf eine gekaufte gewechselt, die anstelle von Microplastik Kreide enthält und ausserdem Pflanzen-, Gewürz- und Kräuterauszüge. Einzig die Gesichtscreme kaufe ich noch von l’Occitane, weil Cocosöl für meine Haut einfach nicht reicht, und ein Haarwachs. Das brauche ich aber auch nur noch für den Übergang, weil ich jetzt mein Deckhaar wachsen lasse und es noch irgendwie bändigen muss! ;oD
    Was dekorative Kosmetik angeht sieht es bei mir mau aus mit Tipps für dich, denn ich benutze selber einzig einen Kajalstift (vom Body Shop).
    Neben dem Nachhaltigkeitsgedanken, der durch solche Alternativen natürlich perfekt bedient wird, spart man durch eine Umstellung auf solche einfachen Produkte ausserdem eine Menge Geld. Und generiert das richtig gute Gefühl, ohne grossen Aufwand viel für die eigene Gesundheit UND die Umwelt zu tun!
    Einen schönen Oster-Abend dir, herzliche Grüsse!

    • Hast du zufällig ein Rezept mit Mengenangaben zu deinem Deo?
      Das würd mich schon interessieren, weil ich die Creme-Deos von Ponyhütchen und Co wegen der Sheabutter nicht bestellen kann und bis heute keine Alternative gefunden habe. Wie lagert man das und wie lange hält es? Dank dir!

      • Yep, das ist sehr einfach: du rührst in 100 ml KALTES Wasser zwei Kaffeelöffel Speisestärke ein und kochst das dann auf, bis eine sirupartige Konsistenz entsteht. Vom Herd nehmen, etwas abkühlen lassen und 2 Kaffeelöffel Natron unterrühren, bis es sich aufgeöst hat. Zum Schluss kommen etwa 10 Tropfen eines ätherischen Oeles dazu (wir mögen Pfefferminz sehr gerne, das ist so frisch!), ferddisch! In einen leeren Deoroller einfüllen, auftragen. Wir sind sehr zufrieden mit der Wirkung!

    • Oh ja, günstiger ist es auf jeden Fall und Danke für deine Tipps. An Deo habe ich mich noch nicht gewagt, weil ich viel Sport mache und dann doch immer Angst hätte, das man was riecht. Aber es wäre mal einen Versuch wert für die Tage, an denen ich keinen Sport mache – und so vielleicht einen kleinen, nachhaltigen Ausgleich schaffen könnte^^

      Statt Bodylotion nutze ich auch oft Kokosöl, das riecht zudem besser als jede Lotion 😀 Da es aber bei mir dann doch recht lange dauert bis es einzieht, nutze ich eben noch überwiegend die Bodybutter.

      Dir auch schöne Ostern, Dankeschön!

  • Toller Post, der viele zum umdenken bringen wird!
    Einige dieser Alternativen habe ich selbst ausprobiert, aber sie haben sich für mich nicht bewährt.

    Peeling: Ich hab nun zwei mikroplastikfreie Peelings gefunden, die ich gut vertrage. Zuckerpeelings sind mir zu grob, Salzpeelings mag meine Haut nicht, also bin ich hier auf gekaufte Produkte mit Nussschalen angewiesen. Das Ausprobieren lohnt sich v.a. wenn man eher gröbere Peelings mag. Vom Sisal Schwamm höre ich zum ersten Mal.

    Masken: Bestelle ich aus Korea. Das ist alles andere als nachhaltig, aber die deutschen Produkte vertrage ich nicht. Ein Dutzend reicht für 1-1,5 Jahre und wird immer dann benutzt, wenn meine Haut nichts mehr annehmen möchte. Selbst mischen bringt etwa die Wirkung eines Balea Produkts, also nullo! Joghurt-Honig dürfte etwas für pflegearme Haut sein. Reines Öl gehört für mich leider zur täglichen Routine. Aloe Vera vertrage ich in der reinen Form leider überhaupt nicht.

    Haarkuren: Ich verzichte seit zwei Jahren auf Haarkur und nutze statt dessen Jojobaöl. Haarkur ist besser für meine Haare, aber Jojobaöl besser für meine Kopfhaut. Ich bin nach wie vor auf der Suche nach einem Produkt, das beides kann, sprich, ein stark fetthaltiger Conditoner, der keine Sheabutter enthält und einen anderen Emulgator als Cetyl Alcohol benutzt… aber das gibt’s hier einfach nicht. Du hast aber Recht damit, dass in den meisten Bodybuttern das Gleiche drin ist.

    Fußpflege: Brauche ich irgendwie nicht. Ich versuch schon seit drei Jahren meine erste und einzige Fußcreme zu leeren. Danach nie wieder mehr. Man kann auch Körpercreme als Fußcreme benutzen und zum Thema Peelings hast du schon einen guten Beitrag geschrieben.

    Rasierschaum: Auch darauf bin ich angewiesen, weil meine Härchen von Duschgel und Seife nicht stehen wollen und ich mich dadurch schneide. Freut mich aber dass es für dich auch ohne klappt. Eine weitere Alternative ist Duschschaum, aber das hab ich für mich abgesetzt, weil Duschgel vernünftiger ist.

    Augencremes: Abgesetzt. Von all den Experimenten hat gerade mal eine halbwegs funktioniert. Wenn ich ernsthafte Probleme hab, benutze ich Bepanthen oder Vaseline, weil normale Creme leider brennt und Mandelöl zu flüchtig ist.

    Lippenpflege: Seit ich die Stifte abgesetzt habe, brauche ich auch kaum noch Pflege. Die meisten haben meine Lippen kaputt gemacht und der eine Stift, der wirklich etwas gutes für mich tut, ist in Deutschland nicht erhältlich. Es ist traurig, dass ich fast alle hier im Handel erhältliche Stifte vergessen kann. Ein Stift hält bei mir zwei Jahre. Ich hab es auch mit Öl und Vaseline versucht, aber es hilft nicht dauerhaft.

    Ich hab noch ein paar weitere Tipps:
    – Mandelöl oder Kokosöl zum Abschminken.
    – Kartoffelstärke statt Transparentpuder. Wirkt tatsächlich, klumpt nur leider in der Dose.
    – Nussöl in lauwarmen Wasser statt Nagelöl.
    – Jojobaöl ist das beste Haaröl für meine strohigen Haare.
    – Essigspülung. Hilft der Kopfhaut ungemein, war aber für meine Haare nicht die beste Lösung.

    • Lieben Dank dir für mal wieder einen mega Kommentar 😀 Sisalschwamm kann ich dir nur empfehlen, kannst ja mal Ausschau halten 🙂

      Ich glaube dir, dass du mit vielen Sachen Probleme hast, wenn du eine so empfindliche Haut hast, aber vielleicht ist das Deo von Frau Hummel ja echt eine tolle Alternative für dich? Drücke dir die Daumen!

      Öle nehme ich auch gern zum Abschminken, aber Olivenöl. Kokosöl dauert mir zu lange bis es so flüssig ist und ist außerdem teurer als Olivenöl 😀

      Von Kartoffelstärke habe ich noch nie gehört, aber Danke für den Tipp! Ist schon echt Wahnsinn, was da alles an Tipps von euch allen zusammenkommt!

      • Keine Ursache. Ich glaube jeder hat so seine Basisöle. Olivenöl riecht an mir unglaublich ranzig, deswegen bevorzuge ich allerlei dickflüssige Nussöle. Man kann sich auch mit Kokosöl abschminken wird aber ne sehr glitschige Angelegenheit xD

  • Hallo, ein sehr interessanter Artikel. Peelings mache ich gar nicht wegen meiner extrem empfindlichen Haut und an die Augen kommt mein normales Gesichtsserum und -creme. Ich habe allerdings schlimm empfindliche und trockene Kopfhaut. Habe schon Öl und auch Creme ausprobiert, aber ich bekomme das nie richtig ausgewaschen (habe auch sehr feines Haar). Wenn dann müsste ich 3x shampoonieren und damit mache ich die Pflege durch das Öl wieder zunichte. Wie bekommst du das Öl aus deinem Haar? Verwendest du es großzügig oder nur minimal wenig?
    LG Doro

    • Ich nutze das Öl nur sparsam, verreibe es in der Handfläche und streiche es dann in die Längen ein. Maximal die Spitzen bekommen ein bisschen mehr ab 🙂 Shampoonieren muss ich anschließend 2x, habe aber nicht das Gefühl, dass die Pflege darunter leidet.

  • Supercooler Beitrag, ich find es immer toll wenn in der Blogger- und Medienszene auch ganz einfache Alternativen zum „klassischen“ Beautyprodukten aufgezeigt werden. Manche Beautyprodukte sind auch tatsächlich so überflüssig meiner Meinung nach, die bräuchte man entweder gar nicht oder der Effekt lässt sich auch mit anderen Produkten „miterzielen“. Danke dir deshalb für diesen Post!
    Ich setze mich selbst auch immer mehr mit Naturkosmetik auseinander, ich schau in Sachen dekorativer Kosmetik immer gern auf den Seiten von Peppermynta, Ecco Verde oder Savue 🙂

    Alles Liebe,
    Lisa

    • Danke dir Liz! Ich finde viele Sachen auch so überflüssig, aber für manche sind sie einfach so etwas wie der heilige Gral 😀 Daher ist es doch gut, wenn jeder für sich selbst entscheiden kann, was genutzt wird – und was nicht. Ich werde wohl auch nie die Menschen verstehen, die täglich (!) Concealer oder Rouge nutzen. Aber das darf ja jeder zum Glück selbst entscheiden *lol* Liebe Grüße an dich!

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